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Wer zahlt den Preis für Künstliche Intelligenz?

15.07.2025 • 11:20 Uhr • IT, New Media & Software

(openPR) Anlässlich des International AI Day am 16. Juli rückt ein Interview mit TU-Forscherin Milagros Miceli, Leiterin des Projekts „Data Workers’ Inquiry“, die Menschen in den Mittelpunkt, ohne deren Arbeit Künstliche Intelligenz nicht funktionieren würde. Millionen Datenarbeiter*innen weltweit sortieren, moderieren und kategorisieren Daten oft unter prekären Bedingungen, für extrem niedrige Löhne und ohne jede Anerkennung.

„Ohne ihre Arbeit gäbe es keine KI. Doch die Betroffenen bleiben unsichtbar, ihre Leistungen werden systematisch entwertet“, sagt Dr. Milagros Miceli, Wissenschaftlerin an der TU Berlin und dem Weizenbaun-Institut. Ihr einzigartiges Projekt „Data Workers’ Inquiry“ gibt den Menschen hinter der KI eine Stimme. Dort erzählen Datenarbeiter*innen aus erster Hand in eigenen Formaten – von Podcasts über Comics bis zu Reportagen – von Ausbeutung, Widerstand und Solidarität.

In dem Interview beschreibt Miceli, warum Firmen gezielt auf benachteiligte Arbeitskräfte setzen und die eigentliche menschliche Arbeit hinter KI verschleiern. Sie berichtet von psychischen Belastungen, fehlendem Schutz und konkreten Forderungen der Betroffenen an Politik und Wirtschaft nach fairer Bezahlung, rechtlicher Absicherung und Anerkennung ihrer Arbeit. „Viele Firmen verkaufen KI als autonome Technologie. Doch sie beruht auf unsichtbarer, menschlicher Arbeit. Diese Realität wollen wir mit unserem Projekt sichtbar machen“, so Miceli.

Das vollständige Interview sowie die Geschichten der Datenarbeiter*innen finden Sie hier:

Hier kommen Sie zum Projekt Data Worker´s Inquiry:

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:
Dr. Milagros Miceli
Fachgebiet Internet und Gesellschaft
Fakultät IV Elektrotechnik und Informatik
Forschungsgruppenleiterin „Daten, algorithmische Systeme, und Ethik“ am Weizenbaum Institut
E-Mail:

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