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Cheopspyramide und Museumsneubau – Superlative einst und jetzt

26.06.202519:06 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Die an der Kultur des Alten Ägypten interessierte Weltöffentlichkeit wartet bereits seit vielen Jahren auf die mehrfach verschobene Eröffnung des Grand Egyptian Museum (GEM). Es wurde in über zwanzigjähriger Bauzeit nahe Kairo auf dem Gizeh-Plateau in der Nachbarschaft der Pyramiden errichtet.

Inzwischen verdichten sich Informationen aus dem Umfeld des ägyptischen Präsidenten al-Sisi, dass die Eröffnung des GEM im Juli 2025 in einer mehrtägigen Feier mit Gästen aus aller Welt stattfinden soll.

Mit seiner monumentalen Architektur wird es die größte ägyptologische Sammlung der Welt beherbergen.

Das beherrschende architektonische Element im Inneren des Museums bildet die spektakuläre „Große Treppe“, auf der zahlreiche detailliert beschriebene Exponate präsentiert werden. Sie machen Ägyptens siebentausendjährige Geschichte erlebbar. Stufenweise gelangen die Besucher durch die Epochen, bis sie am oberen Ende ein Panoramafenster erreichen. Das gibt den atemberaubenden Blick auf die Pyramiden frei, deren unvergessliche Silhouette den Horizont des Wüstenplateaus dominiert.

Angesichts dieser beeindruckenden Monumentalität, die das Bild des ewigen Königtums widerspiegelt, werden sich interessierte Besucher fragen, ‚wie’ diese gewaltigen Bauwerke mit den Möglichkeiten ihrer Zeit errichtet werden konnten.

Obwohl die Cheopspyramide als das am besten dokumentierte Bauwerk der Welt gilt, waren bis heute nicht alle Rätsel über ihre Errichtung gelöst.

Das forschende Interesse an diesen offenen Fragen veranlasste einen Bauingenieur, die als fast unlösbar geltenden technischen Rätsel umfassend zu klären. Unter Einbeziehung jüngster Forschungsergebnisse entwickelte er die realitätsnahe Geschichte des Pyramidenbaus.

In seinem Buch die „Baugeschichte der Cheopspyramide – Genialität in der Einfachheit“ fasste er die bei seiner Forschungsarbeit gewonnenen Erkenntnisse zusammen.

Von den „Sieben Weltwundern“ sind die Pyramiden von Gizeh das einzige noch erhaltene. Die Cheopspyramide ist die älteste und größte davon. Sie war über 4500 Jahre das höchste Bauwerk der Menschheitsgeschichte. Es wurde erst 1880 durch die Fertigstellung des Kölner Doms mit seinen beiden um 10 m höheren Türmen übertroffen.

Da es weder schriftliche noch bildliche Aufzeichnungen über die Errichtung und die angewandten Techniken gibt, können Nachweise nur über archäologisch bestätigte Geräte und Werkzeuge sowie „ablesbare“ Befunde an den Bauwerken geführt werden.

Einen kurzen Einblick bietet folgende Themenübersicht:

Die Cheopspyramide besteht aus 2,6 Mio. m3 Quadermauerwerk und wurde in der bemerkenswert kurzen Bauzeit von nur 23 Jahren errichtet. Sie verfügt in ihrem Inneren über zahlreiche Gänge und Räume. Die schwersten Bauteile sind die Steinbalken der Deckenkonstruktionen mit Gewichten bis zu 70 Tonnen. Weil es damals noch keine Hebezeuge gab, konnten die Transporte der Bausteine zu ihren Einbaustellen in der Pyramide nur mit Holzschlitten erfolgen. Sie wurden von Zugmannschaften bzw. Ochsengespannen über aufgeschüttete spiralförmig um die Pyramide führende Rampen in die Höhe geschleppt.

Von Anfang an war der Bauablauf neben allen technischen Herausforderungen noch von einer gravierenden Unwägbarkeit beeinflusst. Das Grabmonument des Cheops wurde unmittelbar nach seiner Thronbesteigung begonnen und musste spätestens bis zu seinem Tod fertiggestellt sein. Von der Unvorhersehbarkeit seiner verbleibenden Lebenszeit ging ein sehr realer Zeitdruck aus. Das erforderte eine ausgeklügelte Beschaffung der Baustoffe, einen leistungsstarken Baubetrieb, eine effektive Organisation der Arbeiten sowie eine geeignete Infrastruktur mit Baustraßen, Bootsländen, Werkstätten, Wohn- und Baustofflagern.

Der Nachweis, dass die Cheopspyramide in der verhältnismäßig kurzen Bauzeit errichtet wurde, erfolgte durch entsprechende Berechnungen, Leistungsnachweise und einen belastbaren Bauablaufplan.

Die Architektur dieses streng geometrischen Pyramidenkörpers und die Perfektion seiner Bauausführung konnte nur dadurch erreicht werden, wenn während der gesamten Bauzeit die vermessungstechnische Überwachung stattfand. Eine besondere Herausforderung war, dass sich die vier geraden Kanten der Pyramide über ihrem quadratischen Grundriss mit 230 m Seitenlänge in 147 m Höhe in einem Punkt - nämlich der Pyramidenspitze - trafen.

Die Publikation gibt überraschende und spannende Einblicke in die großartige Technikgeschichte des Pyramidenbaus. Sie spricht nicht nur das Fachpublikum an, sondern auch die interessierte Öffentlichkeit. Für Ägypten-Reisende ist sie eine bereichernde Lektüre.

Im Online-Buchhandel werden eine Leseprobe, das Inhaltsverzeichnis, einzelne Kapitel und der Lebenslauf des Autors angeboten.

Bei bestehendem Interesse von Redakteuren oder Bloggern an diesem Thema genügt eine eMail an den Verlag und man erhält ein gedrucktes Gratisexemplar zur Buchbesprechung.

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In de Tarpen 42

22848 Norderstedt

Tel.: 040 / 53 43 35-0

https://www.bod.de/home.html

Produktinformationen:

ISBN 978-3-7494-5838-7

gebundene Ausgabe: 468 Seiten, über 80 Zeichnungen und Abbildungen

Sprachen: Deutsch

English: Table of Contents and Summary

ISBN: 978-3-7494-5838-7

EAN 9783749441907

https://www.bod.de/buchshop/

Anmerkung zum Autor:

Der Autor studierte Bauingenieurwesen, das er als Dipl.-Ing. (FH) abschloss.

Während seiner Berufstätigkeit im In- und Ausland war er für die Planung und Bauausführung von Projekten des Hochbaus, Straßen- und Brückenbaus sowie des Tunnel- und Eisenbahnbaus verantwortlich.

Sein ausgeprägtes Interesse an der Bautechnikgeschichte veranlasste ihn bereits während des Studiums, zahlreiche Reisen zu bauhistorisch interessanten Stätten der Frühgeschichte, der Antike und des Mittelalters zu unternehmen. Studien über die Ausführung herausragender Bauwerke, welche die Zeiten und geschichtliche Verwerfungen überdauerten, beschäftigen ihn bis heute.

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