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Auf den Spuren Draculas - Entdeckungsreise durch das neue EU-Land Rumänien

03.04.200708:25 UhrTourismus, Auto & Verkehr
Castel Bran - weltberühmt als \
Castel Bran - weltberühmt als \"Schloss Dracula\"

(openPR) Wer kennt ihn nicht, den lichtscheuen Grafen namens Dracula, der des Nächtens aus seiner Gruft steigt und mit seinen spitzen Eckhauern bevorzugt hübschen jungen Damen das Blut aussaugt. Er fürchtet nur das Tageslicht, das Kruzifix, Knoblauchknollen und jenen spitzen Holzpflock, der ihm und seinem Vampirdasein tatsächlich ein Ende bereiten könnte. So traurig es ist: Graf Dracula ist wohl der im Ausland berühmteste Rumäne.



Die Romanfigur des Schriftstellers Bram Stoker hat auch ein historisches Vorbild: Vlad Tepes - der "Pfähler", Sohn des walachischen Grafen Vlad Dracul lebte im 15. Jahrhundert in der Walachei und war für seine grausamen Hinrichtungsmethoden bekannt. Bram Stoker, der übrigens selbst nie in Transsilvanien war, verlegte das Versteck des blutsaugenden Grafen in die Nähe des Borgo-Passes im Norden des heutigen Rumäniens. "Da stand das Schloss in all seiner Größe, tausend Fuß hoch auf dem Gipfel eines steil ansteigenden Kegels, von den Bergen rundum durch tiefe Täler getrennt: ein wilder und unheimlicher Anblick." Tatsächlich findet man dort eine eher liebliche Landschaft vor - und ein Hotel namens "Dracula" - inklusive Gruselkabinett.

Dass das neue EU-Land im Südosten Europas noch viel mehr zu bieten hat als die blutrünstigen Geschichten Draculas soll Interessierten in einer zehntägigen Rundreise durch den Karpatenstaat näher gebracht werden.

Die Rundreise beginnt in der Hauptstadt Bukarest (früher "Paris des Ostens"), einer Stadt der Kontraste: viele Grünflächen, Straßencafés und alte Kirchen lockern das Grau aus der kommunistischen Vergangenheit auf. Die Fahrt führt weiter nach Transsilvanien, wo mittelalterliche Städte an die deutsche Vergangenheit erinnern, in die Bukovina mit ihren weltberühmten aussenbemalten Klöstern, durch die wildromantischen Karpaten und wieder zurück in die Walachei. Es werden einzigartige orthodoxe Klöster, sächsische Wehrkirchen, aber auch fürstliche Paläste und Schlösser besichtigt. Selbstverständlich darf auch ein Besuch des weltberühmten Schloss Bran, der Törzburg nicht fehlen, das allgemein als Dracula-Schloss bekannt ist.

Rumänien zeigt sich dem Besucher als sehr vielschichtiges Land. In den Dörfern scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Die Bauern bestellen ihre Felder noch wie vor hundert Jahren mit altertümlichem Gerät, Pferde- und Ochsenwägen gehören zum alltäglichen Straßenbild. Eine Reise durch Rumänien ist gleichzeitig eine Reise durch die Zeit. Kaum sonstwo findet man Moderne und Tradition auf engem Raum so sehr vereint.

Deshalb stehen auf dieser Entdeckungsreise nicht ausschließlich die Legende und historischen Wurzeln des Grafen Draculas im Vordergrund, sondern erfahren die Teilnehmer auch eine Menge über die Geschichte Rumäniens und das Leben im heutigen Transsilvanien. Durch die Durchführung der Reise in Kleingruppen ist der persönliche und flexible Charakter der Reise garantiert und das Eingehen auf die individuellen Wünsche der Reisenden möglich.

Einige Höhepunkte der Reise:
- Sibiu / Hermannstadt: Europäische Kulturhauptstadt 2007
- Weltberühmte Moldauklöster (UNESCO Weltkulturerbe)
- "Dracula-Schloss" in Bran
- Nächtliche Fackelwanderung

Die Reise wird zu drei Terminen angeboten:
24.05. - 02.06.07
14.06. - 23.06.07
16.08. - 25.08.07

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