(openPR) Ostern in Leipzig – für alle Opernfans ein absolutes Muss! Denn Bellinis Oper „Norma“ in der konzertanten Aufführung im Gewandhaus am 7. April und am 9. April verspricht ein Fest der Sinne zu werden. Nicht umsonst wurde das Werk für seine „unendlichen Melodien“ von deutschen Komponisten wie Richard Wagner äußerst geschätzt wurde. „Ich weinte tatsächlich wegen der vielen Gefühle, die ich in der Seele verspürte“, sagte Vincenzo Bellini selbst über die Rollengestaltung seiner Uraufführungs-Norma. Gleiches wird am Ostersamstag und Ostermontag für die international gefeierte amerikanische Sopranistin June Anderson zutreffen. Die konzertante Leipziger „Norma“-Aufführung ist der einzige Auftritt der weltberühmten Sängerin in Deutschland in diesem Jahr. Ihre emotionsgeladene Interpretation der in seelische Konflikte verstrickten Priesterin lässt die Kunst des Belcanto lebendig werden. Norma, eine der ganz großen, starken Frauengestalten der Musikdramatik, könnte man als eine Schwester der „Götterdämmerungs“-Brünhilde bezeichnen; beide sind liebende, aber auch rächende und schließlich sich selbst opfernde Frauen. In ihrer bekannten Auftrittsarie „Casta Diva“ wird Gesang gleichsam zur Beschwörung. Aufgrund der Erkrankung von Marco Spotti besteht in der „Norma“ zudem die Möglichkeit, den jungen Bassisten Pavel Kudinov als Oroveso zu hören, der ab der kommenden Spielzeit Ensemblemitglied der Oper Leipzig sein wird. Es singt der Chor der Oper Leipzig in der Einstudierung von Sören Eckhoff. Das Gewandhausorchester wird von Bruno Campanella, einem Spezialisten des italienischen Opernrepertoires, geleitet.
„Man kann nicht mehr wünschen, wenn eine Sängerin des Formats von June Anderson die Norma verkörpert. Sie gibt die Gesangslinie Bellinis souverän wieder, wovon „Casta diva“ zeugt, deren Kunst geradezu ans Unaussprechliche reicht.“
Orpheus, März / April 2007
Karten für beide Vorstellungen beim Besucherservice der Oper Leipzig:
Tel: (0341) 1261-261, Fax: (0341) 1261-300, e-mail: ![]()






