(openPR) EUROPATICKER Umweltruf: Ostern naht und für deutsche Verbraucher gehören Tulpen aus Holland, frischer Spargel aus Griechenland oder Schokoladeneier aus der Schweiz ganz selbstverständlich zu den Feiertagen. Damit diese Waren die Geschäfte in bester Qualität erreichen, muss eine lückenlose Kühlkette auch während des Transports gewährleistet sein. Die neuesten Trends in der Frischelogistik sind ein Thema bei der transport logistic 2007 vom 12. bis 15. Juni in München.
In Deutschland ist der Verbrauch von frischem Gemüse, Zitrusfrüchten oder Tiefkühlkost in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Die Kunden der Supermärkte, Discounter oder Wochenmärkte haben hohe Ansprüche an die Qualität, egal ob die Ware aus Argentinien oder aus dem benachbarten Bundesland kommt. Die Güte der Lebensmittel hängt nicht allein von den Bedingungen vor der Ernte ab, sie wird genauso durch den Transport vom Feld bis zum Händler beeinflusst. Frische oder tiefgekühlte Lebensmittel wie Fisch, Fleisch, Obst und Gemüse, aber auch Schnittblumen, Pflanzen, Medikamente, Kosmetik, Farben, Lasuren und Lacke benötigen durchgehend konstante klimatische Bedingungen, um frisch zu bleiben. Nicht nur gleich bleibende Temperaturen, egal ob Kühlung oder Heizung, sondern auch Feuchtigkeit, Licht und hygienische Bedingungen entscheiden über die Qualität der Ware beim Eintreffen im Einzelhandel.
Der Transport dieser sensiblen Waren stellt daher hohe Ansprüche an alle Beteiligten der Supply Chain: Fahrzeuge, Verpackung, Lager und Personal müssen auf diese speziellen Anforderungen eingerichtet sein. Kein Wunder also, dass temperaturgeführte Transportkette zu den komplexesten Teilbereichen der Logistik gehört.
Darüber hinaus haben Dienstleister in dieser Branche zahlreiche gesetzliche Vorschriften umzusetzen, die dem Verbraucherschutz dienen. So wurde zum Beispiel im Jahr 2005 ein Gesetz im Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch geändert, wonach heute alle Marktteilnehmer eine lückenlose Prozess-, Qualitäts- und Zustandskontrolle zu gewährleisten haben. Unternehmen wie Dachser, die sich mit ihrer Sparte Food Logistics auf temperaturgeführte Lebensmittel-Transporte im plusgradigen Bereich spezialisiert haben, steuern durch den Einsatz intelligenter Informationstechnologie und innovativer Technik sämtliche Prozesse bei Beschaffung, Lagerung und Distribution. „Das ist bei der heutigen Komplexität logistischer Prozesse unabdingbar“, sagt Gerhard Riester, Geschäftsführer von Dachser Food Logistics. „Wenn man effizient produzieren, zugleich aber auch den hohen lebensmittelrechtlichen Anforderungen gerecht werden und zeitnah den Kunden mit detaillierten Informationen versorgen will, kommt man um standardisierte, IT-gestützte Abläufe nicht herum.“ So biete beispielsweise der konsequente Einsatz des Barcodes derzeit die besten und wirtschaftlichsten Voraussetzungen für eine schnelle und umfassende Abbildung der Prozesskette. Damit würden Transparenz im Warenfluss und durchgängige Rückverfolgbarkeit der Waren sichergestellt – für alle Beteiligten und zu jeder Zeit.
Wer bietet Lebensmittellogistik an? Welche neuen Verfahren zur Qualitätsbestimmung sind auf dem Markt? Welche neuen Entwicklungen gibt es bei Lager- und Kommissioniersystemen? Wie können temperaturgeführte Transporte im Flugzeug, im Container oder mit dem Lkw optimiert werden? Diese und viele weitere Fragen beantworten Experten für Frischelogistik wie Dachser, Thermo King oder SSI Schäfer, die sich auf der transport logistic 2007 vom 12. bis 15. Juni 2007 in München präsentieren. In einem Forum der Lebensmittel Zeitung diskutieren auf der transport logistic 2007 Vertreter der Dachser GmbH, der Fiege Deutschland GmbH, der Pfenning Logistik GmbH und der Fritz Schäfer GmbH (SSI Schäfer) über „Neue Konzepte in der Supply Chain der Lebensmittel-Logistik“ am 14. Juni von 10 bis 12 Uhr in Forum II, Halle A3 (nähere Informationen finden Sie ab April 2007).











