(openPR) Der Tag des Glücks lädt uns dazu ein und darüber klar zu werden, was Glück eigentlich ist und welche Rolle es in unserem Leben und Alltag spielt. Wie sehr sind wir davon geprägt dem Glück nachzujagen oder zu hoffen, dass es uns zugutekommt.
Welche Haltung haben wir zum Glück? Sehen wir uns selber in der Verantwortung nach dem alten Sprichwort „Jeder ist seines Glückes Schmied?“ Für manchen Menschen der gerade unglücklich ist klingt dieser Satz eher wie eine Kränkung. Kann man überhaupt glücklich sein in unsicheren und schweren Zeiten? Welche Bedeutung hat das für unsere Gesundheit?
Wenn wir gestresst sind oder die Dinge um uns herum sich so schnell wandeln, dass uns das Gefühl für den Sinn all dessen entgleitet, kann es einem vorkommen, dass das Glück zwischen den Händen zerrinnt, oft umso mehr, je stärker wir versuchen es festzuhalten.
Was wäre, wenn, ein Perspektivwechsel hier die Wende einläutet? Wenn ich es schaffe trotz allem was mir das Leben gerade schwer macht innezuhalten und zu sagen „Moment mal, was habe ich denn alles noch?“ und ich mir die Zeit nehme meine Wahrnehmung zu schärfen und wachsen zu lassen, dann blühen im grauen Asphalt der Angst bald einzelne Blumen des Glücks auf und nach einer Weile des Schauens werden es mehr, einfach weil man gelernt hat den Blick mit etwas Mut wieder zu öffnen und aus dem Tunnelblick einen weiten Blick gemacht hat, der neue Möglichkeiten entdecken lässt.
Es kostet Seelische Kraft diese Perspektivwechsel immer wieder einzunehmen, es ist wie ein tägliches Training unserer „Glücksmuskulatur“ doch unser Rückgrat wächst dadurch enorm und die Fähigkeit Lebensfreude zu bewahren selbst in herausfordernden Zeiten. Das nennt man dann im Fachjargon Resilienz.
Aron Antonovsky hat genau dies erforscht am Beispiel von Frauen, die das Konzentrationslager überlebten und dank ihrer Resilienz und erhielten sich bis ins hohe Alter eine stabile Gesundheit. Er Entwickelte daraus die Salutogenese, eine Wissenschaft von der Entstehung der Gesundheit. Er untersuchte die einzelnen Faktoren die die Gesundheit stärken und wie wir das in unseren verschiedenen Lebenswelten umsetzten können.
Der Berufsverband der Präventologen hat sich die Salutogenese und deren Förderung auf ihre Fahne geschrieben. Insbesondere in dem von ihm entwickelten Training für Gesundheit und Lebenskompetenz (GLK) vermitteln wir das. Hier lernen Teilnehmende vor allem, wie sie sich persönliche Gesundheitsziele setzen können, die sie auch erreichen können und mit Lebensfreude in ihren Alltag integrieren können. Neben wichtigen Grundlagen zu Stressbewältigung, Umgang mit Gefühlen, Ernährung, Bewegung, salutogenger Kommunikation werden praktische Übungen vermittelt und in der Gruppe die „Glücksmuskulatur“ gestärkt. Wir bilden Menschen aus verschiedenen Lebenswelten zu GLK Trainer*innen aus, Gesundheitskompetenzen lebendig und erfolgreich vermitteln können und so etwas mehr Glück und Lebensfreude in unsere Gesellschaft bringen können.
(Weitere Informationen zum GLK Training: https://www.praeventologe.de/gesundheitskompetenz/vorstellung-glk)












