(openPR) Zinsentwicklung und Baukonjunkturen begünstigen den Einfamilienhausbau.
In einer langen Welle der Entwicklungszyklen hat sich der deutsche Immobilienmarkt von einem Angebots- zu einem Nachfragermarkt umstrukturiert. In der alten Bundesrepublik in den 1970er Jahren war die Lage durch die folgenden Faktoren geprägt: Wohnungsknappheit, hohe Mieten, hohe Grundstückspreise. Nach einem kurzfristigen Bauboom in den neuen Bundesländern nach der Wiedervereinigung hat sich die Lage in eine Richtung entwickelt, in der nicht mehr länger ein knappes Angebot und hohe Preise die Situation bestimmen, sondern der Kunde vielfach die Qual der Wahl hat. Neben der für Bauherren angenehm hohen Angebotsvielfalt begünstigt zurzeit auch noch ein niedriges Zinsniveau die Bauvorhaben.
Holger Schmieding, Chefvolkswirt der Bank of America, schätzt die aktuelle Entwicklung folgendermaßen ein: " Es sieht besser aus als gedacht. Der Aufschwung in der Euro-Zone ist weiter solide, auch wenn er ein wenig an Kraft verloren hat", es sei aber damit zu rechnen, dass die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Leitzins um 25 Basispunkte auf 3,75 Prozent erhöhen würde, und zwar wohl schon im Februar oder März dieses Jahres. Zusätzlich zur Mehrwertsteuererhöhung werden Bauherren also auch noch durch steigende Zinsen belastet werden.
Mit anderen Worten, wir haben momentan ein Zeitfenster, das dem Bauherren momentan noch die Verwirklichung seines Traumhauses günstig erscheinen lässt, dieses könnte sich aber bald schließen. Hierzu erklärt Dr. Andreas Lüddecke, Pressesprecher der FIBAV-Unternehmensgruppe, eines in Niedersachsen und Mitteldeutschland führenden Hausanbieters: „Es empfiehlt sich für Bauherren, Bauvorhaben möglichst zügig umzusetzen. Noch sind aufgrund vorhandener Rahmenverträge die Preise für den Endverbraucher moderat, zugleich die Zinsen und Förderkonditionen günstig. Wie lange dies jedoch so bleibt, ist indes offen. Langfristig wird Bauen also teurer werden. Noch kann zum Beispiel die FIBAV-Unternehmensgruppe auch durch Rahmenverträge mit der zuliefernden Industrie äußerst günstige Konditionen anbieten. Gerade hinsichtlich steigender Energiepreise gilt dies insbesondere auch für Erdwärme- und Solaranlagen.“








