openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Nachruf auf Imtech – verflucht 960 Baustellen und tausende Subunternehmer

19.08.201516:26 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Nachruf auf Imtech – verflucht 960 Baustellen und tausende Subunternehmer
Drei Zeit Enthüllungsreporter enthüllen nichts und unterstellen viel
Drei Zeit Enthüllungsreporter enthüllen nichts und unterstellen viel

(openPR) Der Nachruf auf das Gebäudetechnik-Unternehmen Imtech (22.000 Mitarbeiter) erschien bereits am 20.7.2015 als Leitartikel in der Wochenzeitung Die Zeit. Das Geschäftsmodell des Unternehmens wurde dabei als kriminell bezeichnet.
Es war eine öffentliche Misstrauenserklärung – für Banken das Signal zum Exit. Die öffentlichen Auftragnehmer blockierten Zahlungen. Für ein Bauunternehmen mit hohem, stark schwankendem Fremdkapitalbedarf und gleichzeitig branchenüblich geringer Profitabilität bedeutete der Zeit-Nachruf die unweigerliche Insolvenz. Die Imtech-Aktien haben innerhalb eines Monats 95% an Wert verloren.



Wer in der Wirtschaft jahrelang seine Geschäfte unehrlich führt, wird mit Insolvenz abgestraft. Und Imtech war unehrlich – das Geschäftsmodell aber nicht kriminell. Es ist leider gängige Praxis beim Bauen.
Schön wäre es, wenn auch die öffentlichen Auftraggeber beim Bauen ein Insolvenz-Risiko hätten. Diese sind es nämlich, die die Baukultur in Deutschland bestimmen.
Beim Bauen der öffentlichen Hand wurde vor allem bei großen Projekten die Unehrlichkeit auf Bauherrenseite so groß, dass die Bundesregierung im April 2013 dazu eine große Reformkommission eingesetzt hat. Dabei ist das Problem ganz einfach und schon lange bekannt. Die Unehrlichkeit beim öffentlichen Bauen ist haushaltrechtlich sowie strafrechtlich völlig risiko- und folgenlos (www.BauPolitik.de). So lange das so ist, wird es von regierenden Politikern auch ausgenutzt werden.
Zum Bauen braucht der öffentliche Bauherr nur noch Partner auf der Auftragnehmer-Seite, die den ganzen Schwindel stillschweigend mitmachen. Die Auftragnehmer werden quasi von Unehrlichkeit infiziert. Je mehr Projekte ein Unternehmen mit der öffentlichen Hand macht und je größer diese Projekte sind, desto gravierender ist die ‚Infektion‘. Große Unternehmen trifft es dabei härter als kleine: Das Sterben großer Planungsfirmen ist ein seit Jahren bekanntes Phänomen.
Es wäre einfach, den ‚Infektionsherd‘ der Unehrlichkeit zu beseitigen, die die Bauwirtschaft epidemisch befällt.

Dazu müssten alle regierenden Politiker auf die Möglichkeit verzichten, Bauprojekte nach eigenem Gusto zu manipulieren. Bis heute können sie mit unverbindlichem Bauplan (Bausoll) und unrealistisch tief geschätzten Kosten bauen lassen. Nach Spatenstich sind den Geldmitteln und damit auch den Veränderungen am Bauplan keine wirksamen Grenzen mehr gesetzt. Dieses staatlich sanktionierte Unwesen beim Bauen verführt eben auch Verantwortliche bei Auftragnehmern, wie Imtech, dazu, sich hemmungslos bedienen zu wollen. Im Bundestag sagte am 4.5.2014 der fachliche Leiter des Bundesamtes für Bauwesen dazu: „Es ist natürlich so, dass wir als öffentliche Auftraggeber uns einen Markt gezüchtet haben; entschuldigen Sie den krassen Begriff, aber es ist so. Einen Markt gezüchtet haben, der letztendlich auf Nachtragsmanagement abzielt.“ (Videoquelle: www.Bundestag-bau.info)

Wer große öffentliche Bauprojekte übernimmt, geht große Risiken ein. Hohe Margen bei Nachträgen sind eine gerechtfertigte Belohnung für das eingegangene Risiko. Leider werden am Ende nur die Auftragnehmer, die medial erwischt wurden, auch öffentlich ‚geschmäht. Bei den politischen Anstiftern der Unehrlichkeit dagegen wird die Gnade der Inkompetenz und Überarbeitung walten lassen.
Helfen Sie mit, dass in Zukunft auch die öffentlichen Auftraggeber journalistisch bloßgestellt werden. Sie sollten sich zumindest schämen.
Nur darüber werden die schon lange als notwendig erkannten Änderungen umgesetzt werden können. Erst dann wird durch mehr Redlichkeit auch mehr Qualität und Effizienz beim Bauen in Deutschland erreicht werden.
www.BauUnwesen.de

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 866792
 1253

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Nachruf auf Imtech – verflucht 960 Baustellen und tausende Subunternehmer“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Erfolgreiche SAP-Zertifizierung für Imtech ICT AustriaBild: Erfolgreiche SAP-Zertifizierung für Imtech ICT Austria
Erfolgreiche SAP-Zertifizierung für Imtech ICT Austria
IT-Dienstleister absolviert Audit „SAP Certified in Application Management Services“Imtech ICT Austria absolvierte ein Zertifizierungsprogramm der SAP AG und ist nun ein von SAP zertifizierter Anbieter von Application Management Services. Dieses Audit der SAP dokumentiert die Effizienz und Qualität der IT-Betriebsprozesse. Als von SAP zertifizierter …
Bild: Hightech-Service-Provider Imtech: Umsatz + 12 % auf Euro 4.323 Mio.Bild: Hightech-Service-Provider Imtech: Umsatz + 12 % auf Euro 4.323 Mio.
Hightech-Service-Provider Imtech: Umsatz + 12 % auf Euro 4.323 Mio.
Der europäische Technologiekonzern Imtech und die Österreich-Tochter ILS haben 2009 erneut hervorragende Resultate erwirtschaftet: Imtech N.V. mit Hauptsitz in Gouda/Niederlande erzielte mit 22.955 Mitarbeitern einen Umsatz von Euro 4.323 Mio. Mit einem Wachstum von 12 Prozent überschritt der Hightech-Service-Provider damit erstmals die 4-Milliarden-Schwelle, …
LBASE 5 Smart – die überzeugende Logistiklösung für Klein- und Mittelbetriebe aus dem Hause Imtech
LBASE 5 Smart – die überzeugende Logistiklösung für Klein- und Mittelbetriebe aus dem Hause Imtech
… Disposition, Durchführung, Abrechnung, Kontrolle und Nachkalkulation reduzieren den administrativen Aufwand. Das spart Zeit und Geld und macht eigenständige Unternehmen noch erfolgreicher und Subunternehmer zu starken Partnern für die Global Player der Logistikbranche. Vor allem die geringe Investition und die kurze Implementierungszeit sprechen für LBASE …
Bild: Hightech-Dienstleister Imtech wächst weiter Jahresergebnis 2011: 14% mehr Umsatz, EBITA um 11% gestiegenBild: Hightech-Dienstleister Imtech wächst weiter Jahresergebnis 2011: 14% mehr Umsatz, EBITA um 11% gestiegen
Hightech-Dienstleister Imtech wächst weiter Jahresergebnis 2011: 14% mehr Umsatz, EBITA um 11% gestiegen
Der europäische Technologie-Konzern Imtech blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück: Der Umsatz stieg um 14% auf 5,1 Mrd. Euro, das EBITA um 11% auf 288 Mio. Euro. Auch die Auftragsbücher bleiben gut gefüllt: 2011 stieg der Auftragsstand auf 5,8 Mrd. Euro, das ist ein Plus von 12%. Auch die Kundenanzahl erhöhte sich um 10 % auf 23.000. Der Expansionskurs …
Bild: Mehr Beweglichkeit für die IT – mehr Kraft für das BusinessBild: Mehr Beweglichkeit für die IT – mehr Kraft für das Business
Mehr Beweglichkeit für die IT – mehr Kraft für das Business
Imtech ICT Austria: Kontinuierliches Wachstum mit Ertragskraft „Nicht nur unsere IT-Schwester in Deutschland, die Fritz und Macziol GmbH, hat ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2012 hingelegt“, bemerkt Robert Pöll, CEO von Imtech ICT Austria. „Auch in Österreich sind wir mit dem 2012 Erreichten sehr zufrieden. Mit einer EBITA-Marge von 9,1% im Geschäftsjahr …
Imtech Deutschland: Insolvenzverfahren eröffnet
Imtech Deutschland: Insolvenzverfahren eröffnet
… sich an im Aktienrecht (http://www.grprainer.com/rechtsberatung/kapitalmarktrecht/aktienrecht.html)kompetente Rechtsanwälte wenden. Immerhin konnten im vorläufigen Insolvenzverfahren schon einige wichtige Baustellen bearbeitet werden. Tochtergesellschaften und Beteiligungen konnten verkauft werden, das Kerngeschäft läuft unter neuer Regie weiter. Der …
Bild: ILS Gruppe wird Teil von ImtechBild: ILS Gruppe wird Teil von Imtech
ILS Gruppe wird Teil von Imtech
Die börsenotierte Imtech N.V. übernimmt die Linzer ILS Gruppe. Die Akquisition ist ein wichtiger Schritt in der internationalen Expansions-Strategie des niederländischen Konzerns. „Wir wollen unser Engagement bei High-Tech-Services in Europa weiter vorantreiben und Österreich ist für uns dabei ein strategisch wichtiges Land. ILS verstärkt unsere ICT-Präsenz …
ImtechToegangstechniek führt Außendienstplanungssoftware von ORTEC und Sigmax ein
ImtechToegangstechniek führt Außendienstplanungssoftware von ORTEC und Sigmax ein
Die Ingenieure bei Imtech Toegangstechniek (Zugangstechnik und Sicherheit) nutzen bereits seit zwei Jahren eine mobile Softwarelösung mit Handheld-Geräten. Seit kurzem setzt Imtech zusätzlich die neueste Außendienstplanungssoftware von ORTEC und Sigmax ein. Über eine nahtlose Verbindung zwischen dem Planungssystem und den mobilen Geräten im Außendienst …
Bild: Imtech ICT Austria: 60 Mio. Euro Outsourcing-Auftrag für Tochter der Französischen PostBild: Imtech ICT Austria: 60 Mio. Euro Outsourcing-Auftrag für Tochter der Französischen Post
Imtech ICT Austria: 60 Mio. Euro Outsourcing-Auftrag für Tochter der Französischen Post
Die Französische Post beauftragt Imtech ICT Austria mit den gesamten IT-Aktivitäten ihrer Tochter Exapaq, dem erfolgreichsten B2B-Paketdienst des Landes. Exapaq befördert mehr als 47 Mio. Pakete pro Jahr, das gesamte Land wird im 24- bzw. 48-Stunden-Liefer-Service bedient. Der soeben abgeschlossene Vertrag hat ein Volumen von insgesamt 60 Mio. Euro. Imtech …
IT-Dienstleister ILS will als Imtech ICT Austria in Österreich und Osteuropa weiter wachsen
IT-Dienstleister ILS will als Imtech ICT Austria in Österreich und Osteuropa weiter wachsen
Die ILS ICT Gruppe wird 2011 zu Imtech ICT Austria. Der IT-Dienstleister signalisiert mit dem neuen Namen noch deutlicher seinen internationalen Background: ILS ist seit 2008 Teil von Imtech N.V., einem der wachstumsstärksten Hightech-Provider Europas. „Seit zwei Jahren gestalten wir eines der spannendsten Technologie-Projekte in Europa aktiv mit. Mit …
Sie lesen gerade: Nachruf auf Imtech – verflucht 960 Baustellen und tausende Subunternehmer