(openPR) Hamburg, 27. März 2007. Goldene Engelslocken, lange Klimperwimpern, Modelfigur – aus dem einstigen Kinderstar „Momo“ mit Stupsnäschen und braunen Kulleraugen ist eine wunderhübsche junge Frau geworden: Schauspielerin Radost Bokel bezauberte im weißen Kostüm mit strahlendem Lächeln beim exklusiven Ladies Lunch „Spring At The Park“ der Hamburger Stiftung Kinderjahre. Das Luxushotel Park Hyatt Hamburg und Hannelore Lay, Vorsitzende der Stiftung Kinderjahre, hatten 50 ausgewählte Damen der Hamburger Gesellschaft eingeladen.
Mit dabei waren u. a. Birgit Schnieber-Jastram, Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg und Präses der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz, Marie Gräfin von Hochberg, Maja Synke Prinzessin von Hohenzollern, Iha Gräfin von der Schulenburg, Unicef-Hamburg-Chefin Dorothee von Unruh, Sopranistin Yvonne Madrid sowie Moderatorin Alida Gundlach.
Wenn Frauen sich treffen, gibt es natürlich viel zu erzählen. Bei einem leichten Menü aus der Gourmet-Küche des Park Hyatt stellte Hannelore Lay die Arbeit der Stiftung Kinderjahre vor: „Jeder von uns erfährt beinahe täglich, dass die Chancen und Perspektiven von Kindern und Jugendlichen sehr ungleich verteilt sind. Es darf nicht sein, dass ein Kind weniger gefördert wird, nur weil sich dies die Eltern finanziell nicht leisten können; jedes Kind hat ein Recht auf Bildung.“ Um Projekte und Initiativen voranzubringen, die kulturelle Erziehung und persönliche Entwicklung fördern, gründeten sie und ihr Ehemann Wolfgang Lay vor zwei Jahren mit ihrem Privatvermögen die Stiftung Kinderjahre. „Es ist ein Herzenswunsch meines Mannes der nachfolgenden Generation die Resultate gemachter Erfahrungen weiterzugeben.“
Zum exquisiten 3-Gänge-Menü bestehend aus Ziegenkäse im Brickteig mit Trüffelhonig, Lachsfilet mit Kräuterkruste und Rote Beete-Risotto sowie Ananaskuchen mit Kokosnusscreme servierte das Weinkontor Rindchen passende edle Tropfen. Nur Mode-Designerin Miriam Möller bevorzugte lieber Wasser und Orangensaft. Die Tochter von Star-Coiffeurin Marlies Möller verriet auch gleich den süßen Grund: „Ich bekomme ein Baby, bin schon im 6. Monat. Es wird ein Junge!“ John Kelly, acht Jahre lang Frontmann der Kelly Family und damit einer der umschwärmtesten Stars Deutschlands, war der einzige Mann inmitten der Damen. Zusammen mit Maite Itoiz, seit 2001 seine Ehefrau und eine der profiliertesten klassischen Sopranistinnen Spaniens, bereitete er ihnen ein besonderes musikalisches Geschenk. Mit vier Songs aus ihrem gemeinsamen Musik-Projekt „Tales From The Secret Forest“ bewiesen John Kelly und Maite Itoiz, daß sie nicht nur privat sondern auch künstlerisch harmonieren. Mit ihrer märchenhaften Musik, einer Mischung, die zwischen Pop sowie keltischen und klassischen Elementen changierte, entführten sie die Damen in eine Traumwelt. „Phantastisch“, jubelte ZDF-„Hafenkante“-Star Sanna Englund und knipste mit ihrer Minikamera ein Erinnerungsfoto nach dem anderen.
Hannelore Lay: „Wir möchten den vielen Unterstützerinnen herzlich danken.“ Darunter besonders Ann Braun, Chefredakteurin des Hamburger Lifestyle-Magazins FINESSE, die mit einer großzügigen Spende an die Stiftung Kinderjahre zur Realisierung der Veranstaltung beigetragen hat. Weitere Informationen zur Stiftung unter: www.stiftung-kinderjahre.de
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DIE STIFTUNG KINDERJAHRE
Ziel der Stiftung ist die Chancengleichheit aller Kinder aus unterschiedlichstem sozialem Milieu, die nicht ihren individuellen Fähigkeiten entsprechend gefördert werden. Wir fragen uns, warum die Chancen und Perspektiven von Kindern und Jugendlichen so ungleich verteilt sind. Und die Chancenungerechtigkeit wird immer größer. Woran liegt das? Wir sehen eine Entwicklung, die zur Sorge Anlass gibt. Sie ruft aber auch auf, etwas zu unternehmen!Welche Werte sollen wir der nachwachsenden Generation heute vermitteln?
• Wo sind die Vorbilder, denen unsere Jugendlichen und Kinder nacheifern sollen?
• Welche Auswirkungen haben Traditionsbrüche auf das Wertegefühl, das der Familie zugrunde liegt?
Bilderbuchfamilien sind sicher nicht das Ziel und auch nicht realisierbar. Es wäre aber wichtig, dass die Generationen wieder in Kontakt zu einander gebracht werden. So haben wir uns auch nach den Gründen gefragt, die unseren jungen Menschen teilweise die Aussichten auf einen angemessenen Schulabschluss verwehren und damit allzu oft die Chancen auf einen Ausbildungsplatz, der ihren Fähigkeiten entspricht. Wo liegt das Problem? Die demographische Entwicklung in Deutschland, d.h. die Tatsache, dass immer weniger Kinder geboren werden, wird uns noch sehr viele Sorgen bereiten. Aber warum entscheidet sich unsere Gesellschaft derzeit zu einem großen Teil für ein Leben ohne Kinder? Die Politik versucht dies durch neue wirtschaftliche Anreize zu ändern. Mit unserer Stiftung haben wir nach einem Ansatz gesucht bestimmte Prozesse anzustoßen.





















