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Führungswechsel bei der Deutschen Krebshilfe

13.12.202409:43 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Führungswechsel bei der Deutschen Krebshilfe
Neuer Vorstand der Deutschen Krebshilfe: Dr. Franz Kohlhuber und Karin Germann (Foto: Deutsche Krebs (© Deutsche Krebshilfe/Regina Brodehser)
Neuer Vorstand der Deutschen Krebshilfe: Dr. Franz Kohlhuber und Karin Germann (Foto: Deutsche Krebs (© Deutsche Krebshilfe/Regina Brodehser)

(openPR) Gerd Nettekoven übergibt Vorstandsvorsitz an Dr. Franz Kohlhuber. Karin Germann ergänzt neue Führungsspitze

Bonn (fei) – Gerd Nettekoven (68) scheidet nach langjähriger Tätigkeit für die Deutsche Krebshilfe aus dem Amt des Vorstandsvorsitzenden aus und wechselt in den Stiftungsrat der Organisation. Seine Nachfolge tritt ab dem 15. Dezember 2024 Dr. Franz Kohlhuber (58) an, der bereits seit 2015 dem Vorstand der Deutschen Krebshilfe angehört. Karin Germann (59) übernimmt künftig als kaufmännische Vorständin Verantwortung bei der gemeinnützigen Organisation.

Ein Leben für die Deutsche Krebshilfe und den Kampf gegen Krebs
„Gerd Nettekoven hat mit beispiellosem Einsatz und großer strategischer Weitsicht maßgeblich dazu beigetragen, die Deutsche Krebshilfe ganz im Sinne ihrer Gründerin Mildred Scheel zu einer starken, angesehenen und verlässlichen Organisation im Kampf gegen Krebs zu entwickeln. Seine Arbeit hat nicht nur die Therapie und Versorgung von Krebspatientinnen und -patienten sowie die Krebsforschung entscheidend vorangebracht, sondern auch das öffentliche Bewusstsein für die Herausforderungen und Bedürfnisse von Betroffenen nachhaltig geschärft“, sagt Anne-Sophie Mutter, Präsidentin der Deutschen Krebshilfe zum Ausscheiden von Nettekoven. „Wir freuen uns sehr, dass Gerd Nettekoven der Deutschen Krebshilfe verbunden bleibt und in den Stiftungsrat unserer Organisation wechselt.“

Der scheidende Vorstandsvorsitzende begann seine berufliche Laufbahn vor 46 Jahren bei der Deutschen Krebshilfe und hat noch mit Mildred Scheel zusammengearbeitet. Seit 2015 hatte er die Funktion des Vorstandsvorsitzenden inne. Zuvor war er in verschiedenen Funktionen bei der Deutschen Krebshilfe tätig – über viele Jahre leitete er den Bereich Projektförderung und übernahm anschließend das Amt des Geschäftsführers und Hauptgeschäftsführers. Unter der Führung von Gerd Nettekoven hat sich die Deutsche Krebshilfe zur größten privaten Organisation gegen die Volkskrankheit Krebs in Europa entwickelt. Für sein umfassendes Engagement wurde ihm im Jahr 2021 das Bundesverdienstkreuz verliehen.

„Es war mir stets eine große Ehre und ein tiefes persönliches Anliegen, die Deutsche Krebshilfe über viele Jahre zu führen, um Patientinnen und Patienten zu helfen, die Wissenschaft voranzubringen und unsere Themen in der Politik zu verankern“, sagt Nettekoven. „Es war mein Wunsch, dass Dr. Franz Kohlhuber das Ruder in dieser wunderbaren Organisation übernimmt, weil ich weiß, dass er die künftigen Herausforderungen im Blick hat und sich dieser Aufgabe ebenso gewissenhaft widmen wird, wie ich es in all den Jahren getan habe.“

Mit Kontinuität und neuer Leitung in die Zukunft
„Mit großer Freude nehme ich die Aufgabe an, die Zukunft dieser erfolgreichen Organisation zu gestalten und ihre Entwicklung weiter voranzubringen, um auch in Zukunft wesentliche Akzente in der Krebsbekämpfung setzen zu können. Dabei ist es mir wichtig, weiterhin einen Fokus daraufzulegen, die Bedarfe in der onkologischen Forschung und Versorgung zu identifizieren und mit strategischen Förderinitiativen konsequent anzugehen“, sagt Kohlhuber. „Ich werde mich zudem wie Gerd Nettekoven für die Krebsprävention stark machen – ein zentrales Handlungsfeld für die Zukunft, bei dem wir zwar schon auf einem guten Weg, aber noch lange nicht am Ziel sind.“

Kohlhuber studierte Biologie in München und promovierte am Institut für Klinische Molekularbiologie und Tumorgenetik des Helmholtz Zentrums in der bayerischen Landeshauptstadt. Nach Abschluss seines Postdocs, den er unter anderem am Imperial Cancer Research Fund in London absolvierte, war er ab dem Jahr 2000 zunächst im Bereich Projektförderung der Deutschen Krebshilfe tätig, den er ab 2002 leitete, bevor er 2012 Geschäftsführer und 2015 Mitglied im Vorstand wurde.

Der neue Vorstandsvorsitzende erhält Unterstützung von Karin Germann, die als kaufmännische Vorständin zur Deutschen Krebshilfe wechselt. Die Diplom-Kauffrau war in Führungspositionen bei verschiedenen Versicherungen und Pensionskassen tätig - zuletzt als Vorstandsmitglied der Pensionskasse des Deutschen Rotes Kreuzes VVag in Bonn. Ihre Expertise liegt insbesondere in den Bereichen Finanz- und Rechnungswesen sowie Planung und Controlling.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Dr. Franz Kohlhuber und Karin Germann eine überaus kompetente Führungsspitze für die Deutsche Krebshilfe gewonnen haben“, sagt Dr. Joachim Faber, Vorsitzender des Stiftungsrates. „Die Deutsche Krebshilfe wird unter der Leitung von Dr. Franz Kohlhuber nicht nur an ihre erfolgreiche Arbeit anknüpfen, sondern auch weiterhin Impulse setzen, um den Herausforderungen der Krebsbekämpfung gerecht zu werden. Karin Germann verfügt indessen über viel Erfahrung im Finanzmanagement“, so Faber. „Mit ihrer Expertise ist sie bestens qualifiziert, die wirtschaftlichen Aufgaben der Deutschen Krebshilfe zu unterstützen.“

Hintergrund
Die Deutsche Krebshilfe wurde am 25. September 1974 von Dr. Mildred Scheel gegründet. Ziel der gemeinnützigen Organisation ist es, Krebserkrankungen in all ihren Erscheinungsformen zu bekämpfen. Unter dem Motto „Helfen. Forschen. Informieren.“ fördert die Stiftung Deutsche Krebshilfe Projekte und Initiativen zur Verbesserung der Prävention, Früherkennung, Diagnose, Therapie, medizinischen Nachsorge und psychosozialen Versorgung, einschließlich der Krebs-Selbsthilfe. Ihre Aufgaben erstrecken sich darüber hinaus auf forschungs- und gesundheitspolitische Aktivitäten. Sie ist Mitinitiator des 'Nationalen Krebsplans' sowie Partner der „Nationalen Dekade gegen Krebs“. Die Deutsche Krebshilfe ist der größte private Geldgeber auf dem Gebiet der Krebsbekämpfung – unter anderem der Krebsforschung – in Deutschland. Sie finanziert ihre gesamten Aktivitäten ausschließlich aus Spenden und freiwilligen Zuwendungen der Bevölkerung. Weitere Infos: www.krebshilfe.de


Interviewpartner auf Anfrage.

Bonn, 12. Dezember 2024

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