(openPR) Mit der neuen Plattform macht der International Manufacturing-X Council den nächsten Schritt hin zu globaler Datensouveränität und digitaler Transformation in der Fertigung
Oak Ridge, USA, 5. November 2024 – Der International Manufacturing-X Council (IM-X Council) kündigt den Start seiner neuen Website www.imxc.org an, die heute (16 Uhr CET) auf dem vom amerikanischen Smart Manufacturing Institute CESMII ausgerichteten International Manufacturing-X Council Meeting vorgestellt wird.
Die Website dient als zentrale Plattform für internationale Zusammenarbeit in der intelligenten Fertigung und fördert den Leitsatz „Make Data Work“. Ziel ist es, durch Datensouveränität und Transparenz resiliente und zukunftsfähige Lieferketten zu ermöglichen.
Der IM-X Council vereint internationale Vertreter aus Industrie, Regierung und Wissenschaft, die gemeinsam an einem global vernetzten Datenökosystem für die Fertigung arbeiten. Zu den aktuellen Mitgliedern zählen Alliance Industrie du Futur (Frankreich), CESMII (USA), Confindustria (Italien), KOSMO (Korea), NGen (Canada), Plattform Industrie 4.0 Österreich (Österreich), Plattform Industrie 4.0 (Deutschland), RRI Robot Revolution & Industrial IoT Initiative (Japan), sowie the Smart Industry Program (Niederlande). Spanien und Australien engagieren sich ebenfalls an der IM-X-Initiative.
Jedes Mitgliedsland wird im IM-X Council durch Vertreter repräsentiert, die gemeinsam die Initiative vorantreiben und deren Entwicklung überwachen. Aktuelle Gespräche mit weiteren Ländern unterstreichen das Ziel des IM-X Councils, seine globale Reichweite zu erweitern. Die neue Website bietet allen Beteiligten eine Plattform, um sich mit der zukunftsweisenden Vision des Councils auseinanderzusetzen und Fortschritte transparent zu kommunizieren.
Vision und Mission des IM-X Councils: Globale Fertigung mit Daten vorantreiben
Das IM-X Council verfolgt die Vision, durch branchen- und länderübergreifende Vernetzung von Wertschöpfungsketten einen resilienten, klimaneutralen Produktionszyklus und globale Standards zu etablieren. Außerdem entstehen dadurch ein souveränes und interoperables Datenökosystem und neue Werte.
„Das produzierende Gewerbe war schon immer ein global agierender Sektor, und unsere Vision für IM-X spiegelt diese Realität wider. In einer zunehmend digitalisierten Industrie ermöglicht der IM-X Council eine nahtlose, sichere und gemeinsame Nutzung von Fertigungsdaten weltweit“, erklärt Thomas Hahn, Chief Expert Software bei Siemens und Vorsitzender des IM-X Council.
Im Einklang mit dieser Vision fördert der IM-X Council datengesteuerte Anwendungen in allen Bereichen der Fertigung, setzt Standards und entwickelt Infrastrukturen für föderierte Datenökosysteme. Damit schafft er Richtlinien, die eine dynamische Skalierbarkeit und Anwenderfreundlichkeit unterstützen.
Zukünftige Schwerpunkte des IM-X Councils
In seiner weiteren Arbeit wird sich der IM-X Council auf folgende Schwerpunkte konzentrieren:
- Schaffung eines gemeinsamen Verständnisses für Datenökosysteme in der Fertigung
- Kooperation mit internationalen Initiativen in Energie, Logistik und Mobilität
- Entwicklung eines einheitlichen Rahmens für interoperable Fertigungslösungen
- Förderung der internationalen Standardisierung, um Technologien und bewährte Verfahren über Branchen hinweg zu harmonisieren
- Organisation gemeinsamer Konferenzen und Veranstaltungen zur Diskussion über zentrale Anwendungsfälle und Kooperationen
Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die notwendigen Schritte und Verantwortlichkeiten festzulegen, um das Wachstum des internationalen Datenökosystems zu unterstützen und die Anforderungen an eine gerechte und effektive globale Zusammenarbeit zu gewährleisten.
Der International Manufacturing-X Council lädt Unternehmen, Forschungsinstitutionen und politische Entscheidungsträger weltweit ein, mehr über die Initiative unter www.imxc.org zu erfahren und sich aktiv einzubringen, um die intelligente, datengesteuerte Fertigung der Zukunft zu beteiligen und mitzugestalten.











