(openPR) Es geht um Fußballjournalismus, Mehrsprachigkeit und die Wahl der Schreibsprache: John Charles Carlin, Schriftsteller und Journalist mit britischer und spanischer Staatsbürgerschaft, und Javier Cáceres, chilenisch-deutscher Sportjournalist, sind am 26. September um 19 Uhr Uhr im Instituto Cervantes Hamburg zu Gast. Im Gespräch mit dem ebenso fußballbegeisterten Autor und Europa-Korrespondenten der FAZ, Paul Ingendaay, geben sie am Europäischen Tag der Sprache Einblicke in ihre Arbeiten und Erfahrungen.
Anlässlich des Europäischen Tages der Sprachen veranstaltet das Instituto Cervantes Hamburg eine weitere Veranstaltung seiner Reihe zum Thema »Translinguismus«. Immer häufiger verfassen Autorinnen und Autoren ihr literarisches Werk in einer anderen Sprache als ihrer Muttersprache. Im Zuge der Globalisierung hat sich das Phänomen ausgeweitet.
In diesem Podiumsgespräch, moderiert von Paul Ingendaay, sind John Charles Carlin, Schriftsteller und Journalist mit britischer und spanischer Staatsbürgerschaft, und Javier Cáceres, chilenisch-deutscher Sportjournalist, zu Gast. Alle drei Journalisten teilen das gemeinsame Interesse am Sportjournalismus, insbesondere am Fußball. Die Veranstaltung findet in deutscher und spanischer Sprache statt.
John Charles Carlin, ist Buchautor unter anderem von »Ángeles blancos /White Angels« (2000) über den Fußballclub Real Madrid mit exklusiven Interviews. Carlin beschreibt darin den Mannschaftssport Fußball als menschliches und soziales Phänomen unserer Zeit und David Beckham, der 2003 zu dem Verein wechselte, als Prototyp des medialen Starspielers. Im Januar 2020 wurde John Carlin bei der 45. jährlichen Verleihung des HUMANITAS-Preises in der Kategorie Dokumentarfilm für die im August 2019 gestartete TV-Dokumentation This is Football ausgezeichnet.
Javier Cáceres ist seit 2002 Sportjournalist der Süddeutschen Zeitung und Autor. Er hat dieses Jahr mit seinem im auf Deutsch erschienenen Buch »Tore wie gemalt« (April, 2024) große Anerkennung gefunden. 100 Spieler zeichnen und erzählen ihre wichtigsten Tore.
Paul Ingendaay ist ein deutscher Schriftsteller und Journalist. Bis 2013 arbeitete er als Kulturkorrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Madrid, seit 2016 als Europa-Korrespondent in Berlin. Zu seinen Werken als Autor gehören u.a. »Warum Du mich verlassen hast (2006), »Die romantischen Jahre (2011), »Die Nacht von Madrid (2013) und »Gebrauchsanweisung für Spanien« (2021).












