(openPR) Hamburg. Romantisch, rasant und dramatisch – das hochkarätige Künstler-Ehepaar Lida und Martin Panteleev brachte die Mineralien-Ausstellung im Museum STEINZEITEN (Rödingsmarkt 19, 20459 Hamburg) im Rahmen ihres Benefiz-Konzertes für die Stiftung Kinderjahre mit grandioser musikalischer Vielfalt zum Klingen.
Der international renommierte Künstler Martin Panteleev präsentierte an der Violine, begleitet von seiner Frau am Piano, ein umfangreiches musikalisches klassisches Programm. Mit Interpretationen von Mozart und Beethoven bis hin zu Ravel und Bartok bewies der Virtuose, der als einer der brillantesten unserer Zeit gilt und aus Sofia stammt, sein außerordentliches Können. Der exklusive Kreis der Zuhörer quittierte dies mit nicht enden wollendem Applaus. Allen voran das mit Martin Panteleev befreundete Stifter-Ehepaar Wolfgang und Hannelore Lay, Reeder-Witwe Jutta Harmstorf, Museums-Direktor Andreas Guhr und Claus Friede, der den Abend informativ moderierte.
Als Geiger, Komponist und Dirigent zählt der charmante Bulgare Martin Panteleev zu den herausragenden Künstlern unserer Zeit. 1976 geboren, begann der hochbegabte Künstler bereits im Alter von 4 Jahren seine Violinstudien an der "School of Music". Schon in jungen Jahren wurde er international preisgekrönt und konnte auf weltweiten Tourneen mit seinen Kompositionen und Derigaten höchste Anerkennung, sowohl in Fachkreisen als auch beim Publikum, erlangen. Viele Jahre war er Konzertmeister und 2. Dirigent der Philharmonie der Nationen, gegründet von Leonard Bernstein und Prof. Justus Frantz. Am Abend vor seinem Benefiz-Konzert für die Stiftung Kinderjahre vertrat er keinen Geringeren als den legendären Rudolf Barschai, dessen Kompositionslehrer Dmitri Schostakowitsch war, und dirigierte in den Niederlanden Mahlers 10. Sinfonie.
Im Anschluss an Panteleevs musikalisches Geschenk bat Hannelore Lay, Vorsitzende der Stiftung, die Anwesenden um Spenden und dankte den zahlreichen Unterstützern, ohne die dieser unvergessliche Kunstgenuss nicht möglich gewesen wäre. Darunter dem Pianohaus Trübger, welches kostenlos Piano und Notenständer zur Verfügung stellte; der Bäckerei Pritsch für köstliche Mini-Brote; dem Restaurant La Vela für den guten Wein sowie Schott-Zwiesel für entsprechende Gläser. Perfekt untergebracht waren Lida und Martin Panteleev mit ihrer süßen 16 Monate alten Tochter im Radisson SAS, dem Hotel mit dem grandiosesten Rundum-Ausblick über Hamburg.
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JOURNALISM & SOCIETY RELATIONS
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DIE STIFTUNG KINDERJAHRE
Ziel der Stiftung ist die Chancengleichheit aller Kinder aus unterschiedlichstem sozialem Milieu, die nicht ihren individuellen Fähigkeiten entsprechend gefördert werden.
Wir fragen uns, warum die Chancen und Perspektiven von Kindern und Jugendlichen so ungleich verteilt sind. Und die Chancenungerechtigkeit wird immer größer. Woran liegt das?
Wir sehen eine Entwicklung, die zur Sorge Anlass gibt. Sie ruft aber auch auf, etwas zu unternehmen!
• Welche Werte sollen wir der nachwachsenden Generation heute vermitteln?
• Wo sind die Vorbilder, denen unsere Jugendlichen und Kinder nacheifern sollen?
• Welche Auswirkungen haben Traditionsbrüche auf das Wertegefühl, das der Familie zugrunde liegt?
Bilderbuchfamilien sind sicher nicht das Ziel und auch nicht realisierbar. Es wäre aber wichtig, dass die Generationen wieder in Kontakt zu einander gebracht werden. So haben wir uns auch nach den Gründen gefragt, die unseren jungen Menschen teilweise die Aussichten auf einen angemessenen Schulabschluss verwehren und damit allzu oft die Chancen auf einen Ausbildungsplatz, der ihren Fähigkeiten entspricht. Wo liegt das Problem?
Die demographische Entwicklung in Deutschland, d.h. die Tatsache, dass immer weniger Kinder geboren werden, wird uns noch sehr viele Sorgen bereiten. Aber warum entscheidet sich unsere Gesellschaft derzeit zu einem großen Teil für ein Leben ohne Kinder? Die Politik versucht dies durch neue wirtschaftliche Anreize zu ändern. Mit unserer Stiftung haben wir nach einem Ansatz gesucht bestimmte Prozesse anzustoßen.
ZIELSETZUNG
Sehr viele Kinder in der Bundesrepublik leben an der Armutsgrenze. Das heißt oft: Sie werden nicht regelmäßig versorgt und betreut und sie werden nicht oder zu wenig gefördert in schulischen Belangen oder bei Fragen, die ihre Entwicklung betreffen. Wir möchten keine weitere Einrichtung anbieten, die als Auffangstation für gescheiterte Jugendliche Hilfe leistet oder in Not geratene Familien unterstützt. Was dort bereits geleistet wird ist gut und wichtig. Wir möchten die Basis stärken, wo Grundlagen für Entwicklung und gelingendes Miteinander geschaffen werden. Wir sind unbedingt der Meinung, dass alle Kinder gut und regelmäßig versorgt werden müssen. Alle Kinder müssen die gleichen Chancen für einen Start ins Leben erhalten, in dem sie sich selber versorgen können. Uns allen ist bewusst, wie wichtig der Verlauf der Kindheit für das spätere Leben ist. Wir wissen: Kinderjahre sind Entwicklungsjahre!
Zu den Zielen unserer Stiftung gehört es daher:
Informationsveranstaltungen, Vorträge, Veröffentlichungen und Elternseminare anzubieten, die auf unterschiedliche Weise erzieherische Kompetenzen stärken können und Anregungen für ein kinderfreundliches Familienleben bieten sollen. Mit anderen Worten Familien in besseren Kontakt zueinander zu bringen.
Werbung für die Einführung einheitlicher Schulkleidung zu machen und Unterstützung bei der Realisierung zu geben. Den Schülern soll damit die Identifikation mit ihrer Schulgemeinschaft erleichtert werden und die Ausgrenzung einzelner, die bei dem Wettbewerb der Modetrends und Marken nicht mithalten können, verhindern.
PROJEKTE
1. Vortragsveranstaltungen
Ein ganz konkretes Angebot, das wir hier machen, ist eine Vortragsreihe „Erziehung im Gespräch“ mit dem bekannten Autor und Erziehungsberater Jan-Uwe Rogge. Wenn Kinder sich zu selbstbewussten Persönlichkeiten entwickeln sollen, wenn man Kindern Chancengleichheit gewähren will, dann kommt es darauf an, die Erziehungskompetenz von Eltern, aber auch von Erzieherinnen und Lehrern zu stärken.
Die Auftaktveranstaltung im Jahr 2005 richtete sich vornehmlich an pädagogisches Fachpersonal.
Das Thema des Vortrages lautete: Was Kinder heute brauchen – Wie man Eltern und Kinder im Kindergarten und Schulalter stärken kann. Es ging also darum zu vermitteln, welche Möglichkeiten Kindergärten und Schulen haben, um die erzieherischen Kompetenzen von Eltern zu stärken. Wir wenden uns mit diesem Thema auch an Frauenärzte, Hebammen und Kinderärzte um unseren Grundsatz „Hilfe zur Selbsthilfe“ praktisch umzusetzen. Wir müssen diese Personenkreise für die Durchsetzung unserer Ziele gewinnen als Multiplikatoren zu den Eltern und Familien.
Die Vorträge, mit denen wir uns an Eltern direkt wenden, werden von Eltern besucht, die schon aufmerksam geworden sind und mehr wollen. Bei diesen Veranstaltungen wird ihnen ein Forum geboten, in dem sie ihre Erfahrung austauschen können und in dem sie Anregungen für ihren verantwortungsbewussten Alltag bekommen. Die Themen waren bisher: „Ohne Chaos geht es nicht“ und „Ängste machen Kinder stark“.
Das Grundproblem ist nach unserer Überzeugung der mangelnde Kontakt zwischen den Generationen. Erreicht werden muss eine verbesserte Kommunikation innerhalb der Familien. Es muss wieder miteinander gesprochen werden, gemeinsam am Tisch gegessen werden. 1/3 aller Schullaufbahnen sind verzögert; Nachhilfeunterricht ist völlig normal. Darauf wollen wir aufmerksam machen und neue Wege suchen.
Wir können von den Kindern ebenso lernen, wie sie von uns. Aber wir müssen sie wahrnehmen, unterstützen und Vorbilder anbieten - noch besser, selbst Vorbilder sein.
2. Einheitliche Schulkleidung
Bei dem Angebot von Schulkleidung geht es nicht um Schuluniformen, sondern um eine kleine Kollektion von gleichwertigen Kleidungsstücken, die von den Schülern frei gewählt und kombiniert werden können.
Den Schülern soll damit die Identifikation mit ihrer Schulgemeinschaft erleichtert werden und die Ausgrenzung einzelner, die bei dem Wettbewerb der Modetrends und Marken nicht mithalten können, verhindern. In erfolgreichen Bildungsnationen sind die Schulen dafür verantwortlich, die verschiedenen Fähigkeiten und Interessen der Schüler kreativ zu nutzen. Die soziale Herkunft entscheidet gerade in Deutschland immer stärker über den Schulerfolg. Doch wir brauchen die Talente eines jeden jungen Menschen, gerade aufgrund der demographischen Entwicklung in der BRD. Unsere Überzeugung ist, dass Schulkleidung zur Chancengleichheit im Klassenzimmer beiträgt. Ausbildung setzt heute auf Individualität. Ausbildungschancen müssen von Eltern wie Schülern in allen sozialen Schichten gleichermaßen in Anspruch genommen werden können und ggf. an sie herangetragen werden. Für die Umsetzung dieses Zieles hat die Stiftung Kinderjahre eine Fibel herausgebracht mit dem Titel „Schulkleidung ist nicht Schuluniform“. Uns ist es in erster Linie wichtig, die Schüler und Eltern zur Auseinandersetzung mit diesem Thema anzuregen und sie von den Vorteilen zu überzeugen. Nach unserer Überzeugung stärkt Schulkleidung das Zusammengehörigkeitsgefühl. Ein besseres Arbeitsklima und die Verbesserung der Leistungen wären die Folgen.
3. Kleinere Projekte
Stiftung Kinderjahre betreut auch Projekte, die schnell sichtbare Ergebnisse zeigen.
So konnte durch die Übernahme von Patenschaften 20 Kindern an einer Grundschule in Altona-Altstadt der Geigenunterricht für 1 Jahr gesichert werden. Gerade in diesem Wohngebiet, in dem es so wichtig ist, dass Kinder nachmittags Betreuung haben, sind Eltern teilweise nicht in der Lage auch nur kleinste Beträge für Musikunterricht o.ä. aufzubringen, wodurch auch hier wieder Chancenungerechtigkeit entsteht. Musik und musikalische Früherziehung ist uns ein wichtiges Anliegen und wir sammeln derzeit Mittel für ein Projekt mit dem Namen „Kinderwunderland“. Damit soll Kindern vom Krabbelkinderalter angefangen ermöglicht werden, mit Musik in Berührung zu kommen. Diese ist ganz wichtig für die Ausbildung der Kommunikationsfähigkeit. Die Kinder werden durch den Musikunterricht toleranter und friedfertiger.























