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Wenn Worte wie Waffen wirken: Die unsichtbare Macht der Sprache

16.08.202408:17 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Wenn Worte wie Waffen wirken: Die unsichtbare Macht der Sprache

(openPR) Worte wirken! Immer! Sie können unterstützen, motivieren und inspirieren. Sie können aber auch gefährlich werden wie Waffen und gerade bei Kindern tiefe psychische Verletzungen hinterlassen.

Tina schaut auf die Uhr und stellt erschrocken fest, dass sie in fünf Minuten los muss, um noch pünktlich bei der Arbeit zu sein. Gedankenverloren zieht sie ihrer Tochter Emma den Pullover an, den sie gestern von ihrem letzten Geld gekauft hat. Ihrem Kind soll es doch gutgehen, denkt sie, während sie den weichen Stoff glattstreicht. Doch Emma reagiert ganz anders als erwartet: "Mama, der Pullover kratzt." Von Stress und Sorgen getrieben antwortet Tina: "Stell dich nicht so an! Der Pullover ist kuschelig weich, du wirst ihn tragen." Emmas Augen füllen sich mit Tränen, doch sie wagt es nicht, weiter zu sprechen. Ein schlichter Satz, aber er hinterlässt tiefe Spuren. Die Reaktion der Mutter löst bei Emma das Gefühl aus, dass ihre Empfindungen nicht wichtig und nicht richtig sind. Solche unachtsam daher gesagten Sätzen von Erwachsenen sind oft die Basis für ein späteres mangelndes Selbstwertgefühl. Irgendwann haben die Kinder dann selbst Nachwuchs und reagieren ganz ähnlich, wie Tina, denn auch bei ihr werden in solchen Momenten alte Wunden ihrer eigenen Kindheit aufgerissen, zum Beispiel die Wunde "Du machst nichts richtig". Der Pullover, den sie in Liebe gekauft hat, wurde von Emma abgelehnt. Tinas Reaktion ist somit ein Ausdruck von Überforderung, sowie einer Mischung aus alten Wunden und aktuellen Herausforderungen.



Dieses Beispiel, das Daniela Landgraf in ihren Keynotes eindrucksvoll schildert, verdeutlicht, wie Worte, die unachtsam und im Affekt gesprochen werden, tief in die Seele eines Kindes schneiden können. Worte, die das Selbstwertgefühl untergraben und Schuldgefühle auslösen - nicht selten mit lebenslangen Folgen. Daniela Landgraf, eine Expertin für die psychischen Auswirkungen von Sprache und inspirierende Keynote Speakerin, nimmt ihr Publikum in ihren Vorträgen mit auf eine Reise in die Tiefen der menschlichen Psyche. Sie zeigt, wie unachtsam gesagte, verletzende Worte in das Unterbewusstsein eines Kindes eindringen und dort ihre zerstörerische Wirkung entfalten.

Die Keynotes von Daniela Landgraf berühren und rütteln wach, weil sie das Publikum mit einer Realität konfrontiert, die oft übersehen wird: Worte wirken - immer! Worte können Brücken bauen oder Wunden reißen. Durch ihre persönliche Geschichte und packende Anekdoten macht sie deutlich, wie unachtsame Sprache das Leben von Kindern prägt.

Der 7%-Mythos

In vielen Kommunikationskursen und Seminaren wird immer noch die sogenannte " 7%-Regel " gelehrt, die besagt, dass nur 7% unserer Kommunikation durch Worte vermittelt werden, während 38% über den Tonfall und 55% über die Körpersprache transportiert werden. Diese Regel geht auf Studien des Psychologen Albert Mehrabian in den 1960er Jahren zurück, die jedoch nur in sehr spezifischen Kontexten gültig waren - nämlich wenn Worte und Körpersprache im Widerspruch zueinander standen. Trotzdem hält sich diese Regel hartnäckig und wird oft verallgemeinert. Daniela Landgraf betont in ihren Keynotes stets, dass es nur eine grobe Vereinfachung und somit ein Mythos sei. Sprache ist weitaus mächtiger und transportiert weit mehr als nur 7% einer Botschaft. Sie dringt tief in unsere Psyche ein, formt unser Selbstbild und beeinflusst unser Verhalten nachhaltig. Die Reduzierung der Bedeutung von Worten wird den tatsächlichen Auswirkungen, die sie haben können, nicht gerecht.

Worte wirken - immer! Worte können schmeicheln, unterstützen und fördern. Doch sie können auch gefährlich wie Waffen sein. Bewusste Wortwahl - vor allem den Kindern gegenüber kann entscheidend für den gesamten späteren Lebensweg sein.

Daniela Landgraf, Expertin für Selbstwert und mentale Stärke zeigt in ihren inspirierenden und motivierenden Vorträgen auf, wie wichtig es ist, achtsam mit der Sprache umzugehen. Die Wahl der Sprache entscheidet häufig nicht nur über Erfolg oder Misserfolg, sondern vor allem auch über das eigene Wohlbefinden. Dabei geht es nicht nur um die gesprochene Sprache, sondern auch um die eigenen Gedanken. Gedanken können zerstörerisch oder förderlich sein. Die Wahl der Worte entscheidet in vielen Fällen über das, was ein Mensch erlebt und erfährt.

Worte haben die Kraft, Leben zu verändern - deswegen sollten wir sie weise nutzen.


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