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Das verborgene Leiden vieler erfolgreicher Menschen: Das Impostor-Syndrom

06.08.202410:50 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Das verborgene Leiden vieler erfolgreicher Menschen: Das Impostor-Syndrom

(openPR) Sie sind erfolgreich, angesehen und bewundert. Dennoch quälen die Selbstzweifel. Menschen, die unter dem Impostor-Syndrom leiden, können ihre Großartigkeit selbst nicht sehen. Das Leiden ist immens.

Lisa sitzt vor ihrem Laptop, den Blick auf den Bildschirm geheftet. Die Präsentation für das Meeting am nächsten Tag ist nahezu perfekt, doch ein beklemmendes Gefühl beschleicht sie: Was ist, wenn sie nicht gut genug ist? Was ist, wenn die Kollegen ihre Präsentation morgen als unpassend empfinden und was ist, wenn ihre Kollegen bemerken, dass sie gar nicht so kompetent ist, wie alle denken? Lisa ist eine erfolgreiche Projektmanagerin mit hoher Selbstmotivation, doch innerlich fühlt sie sich oft wie eine Hochstaplerin. Sie ist der festen Überzeugung, dass ihr Erfolg dem Zufall geschuldet ist und das andere ihre Arbeit viel besser erledigen würden. Trotz ihrer mentalen Stärke zweifelt sie häufig an sich selbst.


Ihre Eigenmotivation und ihre mentale Stärke sind enorm und dennoch hat sie ein mangelndes Selbstwertgefühl. Sie ist bei weitem nicht die Einzige, der es so geht. Dieses Phänomen ist als Impostor-Syndrom bekannt und betrifft erstaunlich viele erfolgreiche Menschen, obwohl es für Außenstehende schwer nachvollziehbar ist.

Der unsichtbare Druck
Das Impostor-Syndrom beschreibt das Gefühl, die eigenen Erfolge nicht verdient zu haben. Betroffene quält die Befürchtung, als Hochstapler entlarvt zu werden, obwohl sie gleichzeitig sehr genau wissen, wieviel sie leisten. Trotz dieser objektiven Erfolge quälen sich Betroffene mit Selbstzweifeln. Der innere Druck, perfekt zu sein, wächst stetig und führt dazu, dass sie ihre Erfolge nicht genießen können. Das Impostor-Syndrom rscheint Menschen, die es nicht kennen, paradox zu sein: Wie kann jemand, der objektiv betrachtet erfolgreich ist, so stark an sich zweifeln? Ein gesundes Maß an Selbstwert und mentaler Stärke wird daher essenziell, um diese inneren Kritiker zu überwinden.
Der Druck, den sich Menschen mit dem Impostor-Syndrom selbst auferlegen, ist enorm. Sie arbeiten häufig härter als ihre Kollegen, um vermeintlichen Schwächen zu kompensieren und die Fassade der Kompetenz aufrechtzuerhalten. Der Glaube, nicht gut genug zu sein, wird zum ständigen Begleiter und führt oft in die Erschöpfung. Ein klarer Fokus auf die eigenen Stärken bei gleichzeitiger Beibehaltung der oft hohen Eigenmotivation können dabei helfen, diesen inneren Druck zu mindern.

Die Verbindung zu mangelndem Selbstwert
Das Impostor-Syndrom hat seine Ursache in einem geringen Selbstwertgefühl. Die teilweise absurden Selbstzweifel werden häufig schon in der Kindheit geprägt, wenn Kinder das Gefühl haben, dass ihre Leistungen niemals ausreichen. Dieser Gedanke zieht sich dann durch das Erwachsenenleben und manifestiert sich in der Angst, nie gut genug zu sein. Doch diese negativen Gedanken können mit der richtigen Herangehensweise überwunden werden. Basis hierfür ist die Stärkung des Selbstwertgefühls.


Daniela Landgrafs Weg und das Impostor-Syndrom
Daniela Landgraf kennt das Impostor-Syndrom aus eigener Erfahrung nur zu gut. Jahrzehntelang fühlte sie sich - trotz vieler Erfolge nicht gut genug. Eine Ursache für ihr mangelndes Selbstwertgefühl war ihr Tourette-Syndrom. Sie fühlte sich seinerzeit nie dazugehörig und war fest davon überzeugt, dass Menschen sie deswegen ablehnen könnten. Heutzutage steht sie trotz ihres Tourette-Syndroms als Keynote Speakerin auf der Bühne. Mit ihrer Keynote " Selbstwert ist Geld wert " begeistert, motiviert und inspiriert sie ihr Publikum, indem sie ihre eigene Geschichte teilt und anderen Mut macht, ihren Selbstwert zu erkennen. Sie hat gelernt, das Impostor-Syndrom weitestgehend zu zähmen und nutzt ihre Erfahrungen, um anderen dabei zu helfen, ihre mentale Stärke und eine höhere Eigenmotivation zu entwickeln. Ihr Weg zeigt, dass es möglich ist, den inneren Kritiker zu überwinden und den Fokus auf den eigenen Wert zu lenken. In ihrer Keynote erfährt das Publikum, weshalb Selbstwert, mentale Stärke und Eigenmotivation drei völlig unterschiedliche Punkte sind und wozu es wichtig ist, diese drei Themen getrennt voneinander zu betrachten. Weiterhin zeigt die Keynote Speakerin auf, weshalb gerade das Thema Selbstwert ein völlig unterschätzter Wirtschaftsfaktor ist und sie gibt in ihrer Keynote wertvolle Tipps und Übungen an die Hand, mit denen es jeder schaffen kann, endlich sein Selbstwertgefühl zu stärken.

Drei Tipps zur Überwindung des Impostor-Syndroms

Gespräche mit dem Impostor-Syndrom
Das Impostor-Syndrom ist im Grunde genommen der Anteil des inneren Kritikers. Führen Sie positive Selbstgespräche mit ihm, danken Sie ihm für den Schutz und bitten Sie ihn, für den Moment einmal ruhig zu sein. Wie wäre es, wenn Sie einen Vertrag mit diesem inneren Anteil schließen? Erlauben Sie diesem Anteil, auch mal laut zu sein und vereinbaren Sie Zeiten, in denen dieser Anteil zu schweigen hat. Die Keynote Speakerin Daniela Landgraf nennt ihren Impostor-Anteil inzwischen liebevoll "mein Impossum" und hat Freundschaft mit ihm geschlossen.

Lern- und Dankbarkeitstagebuch
Ein Lern- und Dankbarkeitstagebuch hilft dabei, die Perspektive zu ändern. Notieren Sie sich jeden Abend mindestens drei Dinge, für die Sie an diesem Tag dankbar sind. Das kann etwas Einfaches sein wie die Freude über eine warme Dusche, die Ihnen gut getan hat, oder eine leckere Mahlzeit, die Ihnen geschmeckt hat. Vielleicht sind Sie Ihrem Körper oder einem bestimmten Körperteil dankbar, dass er Ihnen gut durch den Tag geholfen hat.
Zusätzlich schreiben Sie bitte mindestens eine Lektion auf, die Sie gelernt haben. Gerade aus Herausforderungen und Schwierigkeiten ziehen wir oft die wertvollsten Erkenntnisse. Diese Übung unterstützt Sie dabei, selbst in schwierigen Situationen etwas Positives zu erkennen und stets etwas Neues zu lernen. Es trainiert Ihre Fähigkeit, das Gute im Alltag zu sehen und hilft dabei, eine positive Einstellung zu sich selbst und den Umständen zu entwickeln.

Silent Subliminals
Silent Subliminals sind spezielle Audiosignale, die so tief unter der menschlichen Hörschwelle liegen, dass sie nicht bewusst wahrgenommen werden. Oft werden sie mit beruhigender Meditationsmusik kombiniert, um eine entspannende Atmosphäre zu schaffen. Diese Signale umgehen den bewussten Verstand und wirken direkt auf das Unterbewusstsein, um positive Botschaften oder Affirmationen zu verankern, ohne dass der Hörer aktiv zuhören muss.

Im Internet gibt es zahlreiche Silent Subliminals, insbesondere auf Plattformen wie YouTube. Es ist jedoch wichtig, sich bei der Auswahl solcher Audios auf seriöse Quellen zu achten, da sie dazu in der Lage sind, sowohl positive als auch negative Inhalte zu übermitteln. Daher sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass der Anbieter zuverlässig und vertrauenswürdig ist, um negative Auswirkungen zu vermeiden.

Mehr zu dem Thema Selbstwert, mentale Stärke und Motivation finden Sie in den Büchern und Beiträgen von der Autorin und Keynote Speakerin Daniela Landgraf.


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