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Open Source Software: Vorteile und Risiken beim Einsatz

21.08.202407:34 UhrIT, New Media & Software
Bild: Open Source Software: Vorteile und Risiken beim Einsatz
UIMC: pragmatisch.erfahren.verständlich.
UIMC: pragmatisch.erfahren.verständlich.

(openPR)

Sicherheitstipps von der UIMC zum Einsatz von OSS

Die Verwendung von Open Source Software (OSS) hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen, da sie zahlreiche Vorteile bietet, wie beispielsweise Kosteneffizienz, Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Doch neben den Vorteilen birgt die Nutzung von OSS auch Risiken, wie aktuelle Ereignisse und Studien zeigen. Jüngste Angriffe, wie die sogenannte "xz-Attacke", verdeutlichen die Notwendigkeit einer sorgfältigen und sicheren Implementierung von OSS in Unternehmens-umgebungen. „Open Source Software bietet Unternehmen enorme Vorteile, doch die Sicherheits-risiken dürfen nicht unterschätzt werden. Es ist unerlässlich, dass Unternehmen sich auch bei Open Source Software der potenziellen Gefahren bewusst sind und geeignete Maßnahmen ergreifen, um diese zu minimieren“, erklärt der erfahrene Sicherheitsfachmann Benedict Voßbein, Partner der UIMC.

Was sind die Vorteile von Open Source Software (OSS)?

Bei OSS handelt es sich um Programme, in denen der Quellcode vom Hersteller freigegeben wird. So kann also jeder diesen Code einsehen. Da der Programmcode nachvollziehbar ist, wird dies häufig auch als Vorteil für die Sicherheit betrachtet. Darüber hinaus ermöglicht dies Änderungen am Quellcode. Diese Flexibilität bietet Unternehmen durch die Verwendung von OSS einen weiteren Nutzen. Die Community treibt die Weiterentwicklung der Programme oftmals voran. Außerdem ist OSS häufig kostenlos und kann im Unternehmen uneingeschränkt genutzt werden. Selbstverständlich bietet dies auch Unternehmen einen unwiderlegbaren Nutzen.

Und wo liegen die Gefahren beim Einsatz von Open Source Software?

Laut einer Untersuchung von Kaspersky gibt es zahlreiche Risiken bei der Nutzung von Open Source Software, darunter Sicherheitslücken, fehlender Support und das Risiko von Lizenzverstößen, da nicht alle OSS vollkommen frei von Nutzungsbeschränkungen sind. Eine weniger bekannte, aber wachsende Bedrohung ist das sogenannte "Bullying" innerhalb der Open Source Community, bei dem schädliche Änderungen durch Druck auf die Entwickler eingebaut werden, um Schwachstellen einzuschleusen.

Was kann getan werden, wenn Open Source Software eingesetzt werden soll?

Um die Sicherheit bei der Nutzung von Open Source Software zu erhöhen, sollten Unternehmen folgende Schritte beachten:

  1. Download der Software nur von seriösen Quellen: Stellen Sie sicher, dass Software ausschließlich von vertrauenswürdigen und bekannten Quellen heruntergeladen wird (dies gilt natürlich nicht nur für OSS).
  2. Differenzierte Auseinandersetzung mit dem System: Verstehen Sie die Architektur und die potenziellen Schwachstellen der Software, bevor Sie sie in Ihre Systeme integrieren.
  3. Test- und Freigabe-Verfahren: Implementieren Sie umfassende Test- und Freigabeverfahren in Ihrem Unternehmen. Dies sollte die Beteiligung von Informationssicherheitsbeauftragten einschließen, um sicherzustellen, dass jede Softwareversion gründlich auf Sicherheitslücken überprüft wird, bevor sie eingesetzt wird. Dies gilt auch für Updates der entsprechenden Software.
  4. Schulung und Sensibilisierung der Mitarbeiter: Schulen Sie Ihre Mitarbeiter immer wieder im Umgang mit Open Source Software. Insbesondere gilt es, ein wachsames Auge für die Risiken zu entwickeln und dieses regelmäßig zu schärfen. Die entwickelten Sicherheitsrichtlinien sollten strikt befolgt werden.
  5. Kontinuierliche Überwachung von Updates: Open Source Lösungen sind regelmäßig zu überwachen und sollten kontinuierlich aktualisiert werden.

Fazit:

„Bei allen offensichtlichen Vorteilen sollten Unternehmen auch beim Einsatz von Open Source-Software von Anfang – wie bei jeder anderen Software auch – die Risiken analysieren und Maßnahmen umsetzen. Eine professionelle Risikobewertung ist hierbei unerlässlich“, empfiehlt der erfahrene Datenschutz- und IT-Sicherheitsexperte Benedict Voßbein.

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