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Zur Professur berufen: Der Weg an die Hochschule

01.08.202413:51 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Zur Professur berufen: Der Weg an die Hochschule
Studierende am Campus Friedrich-Streib vor dem goldenen IT- und Medienzentrum der Hochschule Coburg. (© Eva Klink)
Studierende am Campus Friedrich-Streib vor dem goldenen IT- und Medienzentrum der Hochschule Coburg. (© Eva Klink)

(openPR) Eine progressive Gesellschaft mit einer gesunden Wirtschaft ist auf Fachwissen und Expertise angewiesen. Diese liefern Menschen, die die Stärken mehrerer Welten in sich vereinen und zu diesen Zielen beitragen. An der Hochschule Coburg ist man sich sicher: Die Professur vereint mehrere Karrieren in einem Beruf. Das Projekt Impetus macht das sichtbar.

Begleitende, Fachleute und Forschende

Hochschulen sind besonders nah an Wirtschaft und Gesellschaft. Sie bilden wissenschaftlich geschultes Fachpersonal aus und arbeiten problemorientiert an konkreten Themen ihrer Region. Die Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg hat hierfür beispielsweise einen Kooperationsvertrag mit der Stadt Coburg geschlossen und ist mit vielen, international tätigen Firmen aus der Region eng vernetzt.

Hochschul-Professorinnen und Professoren sind mehr als Lehrende: Sie bilden lösungsorientierte Fachleute mit praktischen Kompetenzen aus. Dabei bietet das Berufsbild viele Freiheiten wie, wann und wo gelehrt wird. Lehre, Forschung, Transfer, Hochschulmanagement und Weiterbildung sind ganz natürlicher Teil der Arbeit. Verstärkt werden Sie dabei von wissenschaftsstützenden Mitarbeitenden, zum Beispiel in der Verwaltung, die ebenfalls von vielen familienfreundlichen Vorteilen einer Hochschul-Anstellung profitieren können.

Dr. Matthias J. Kaiser, Kanzler der Hochschule Coburg, sieht seine Aufgabe darin, seine Institution zur modernsten und attraktivsten Arbeitgeberin im öffentlichen Dienst zu machen: „Bei uns stehen die Menschen mit ihren individuellen Bedürfnissen und Voraussetzungen stark im Fokus. Das heißt auch: Wir passen aufeinander auf, um uns selbst in schwierigen Zeiten mit unserer Arbeit wohlzufühlen.“

Dazu gehören für die Beschäftigten flexible Homeoffice- und Arbeitszeitregelungen sowie die Mitgestaltung am Arbeitsplatz. In der Familien- und Gesundheitsförderung ist die Hochschule ebenso aktiv und steht für Vielfalt und Nachhaltigkeit ein. Das ist in ihrem Leitbild festgeschrieben und wird auch in den Professuren gelebt.

Frei sind „Profs“ zudem in der Forschung, denn sie zählt zusammen mit der Wissenschafts- und Lehrfreiheit zu den Grundgesetzen. Geforscht wird oft in enger Zusammenarbeit mit regionalen Institutionen, die vom Wissens-Transfer profitieren, sagt Kaiser: „Wir strahlen von Coburg aus in die ganze Region und sind an drei weiteren Standorten in Kronach, Lichtenfels und Bamberg vertreten. Dort arbeiten wir kooperativ mit lokalen Institutionen zusammen.“

Der Weg zur Professur

Doch wie wird man eigentlich Prof? Für eine Professur an einer bayerischen Hochschule für angewandte Wissenschaften braucht es im Allgemeinen eine Promotion und fünf Jahre Berufserfahrung von denen mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs erbracht werden müssen. Nach einer erfolgreichen Bewerbung finden Probelehrveranstaltungen statt, bei denen unter anderem auch die pädagogische Eignung neben der Fachexpertise geprüft werden.

Was viele nicht wissen oder vernachlässigen: Auch soziale Kompetenzen spielen eine Rolle, schließlich soll die interdisziplinäre Arbeit und die Mitverwaltung der Hochschule neben den verpflichtenden 18 Semesterwochenstunden funktionieren. Am Ende des Auswahlprozesses steht die Berufung durch die Hochschulleitung. Professorales Personal wird meistens auf Lebenszeit verbeamtet, die Vergütung richtet sich nach dem Bayerischen Besoldungsgesetz.

Mehr Unterstützung durch Förderprogramme

Doch nicht allen ist klar, wie attraktiv eine Karriere an der Hochschule sein kann, darum sprechen die Mitarbeitenden des Projekt Impetus passende Menschen direkt an. Das im Rahmen der Bund-Länder-Initiative‚ FH-Personal geförderte Angebot soll professorales Personal gewinnen, ansprechen und beim Ankommen unterstützen – auch medial in der Wissenschaftskommunikation.

Vom Einstieg in den Arbeitsalltag über Workshops bis zu passgenauen Didaktik-Angebote vor Ort werden die Neuberufenen von Anfang an unterstützt, versichert Projektleitung Dr. Julia Fischer: „Wir haben gleich zu Anfang festgestellt, dass für viele Profs die Ankunft an eine HAW und die damit verbundenen Umstellungen eine große Hürde darstellt. Da setzen wir an und erleichtern den Einstieg so gut wie möglich und begleiten als Ansprech-, Unterstützung- und Trainingspartner sogar nach dem Onboarding.“

Im Angebot sind auch Transferprofessuren, bei denen der Wissensverbreitung gegenüber der Lehre mehr Zeit eingeräumt wird. Bei Tandem-Promotionen werden Doktorierende mit regionalen Firmen vernetzt, sagt Fischer: „Wir sehen schon jetzt, dass unser Projekt einen positiven Einfluss an der Hochschule bewirkt.“

Mehr als ein Beruf: Eine Berufung!

Gerade jetzt ist die beste Zeit mitzuwirken, denn die bayerischen Hochschulen erfahren durch die „Hightech-Agenda Bayern“ einen Entwicklungsschub wie nie zuvor. Das seit Januar 2023 geltende Bayerische Hochschulinnovationsgesetz soll die Eigenverantwortung von Hochschulen stärken, Innovationen erleichtern und Talente fördern. Die Hochschule Coburg verfügt inzwischen selbst über das Promotionsrecht.

In seinem Strategie- und Entwicklungspapier „Auf dem Weg zur Hochschule 2030“ hat sich die Hochschule nicht nur die aktive Entwicklung der Region, ein progressives Menschenbild und eine zukunftsorientierte Lehre auf die Fahne geschrieben, sondern auch die aktive Förderung von Frauen. Die professorale Arbeit ist mehr als nur ein Job: Es ist eine Berufung und der Grundstein für eine gebildete, lösungsorientierte und zukunftsfähige Gesellschaft.

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