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Professorinnenprogramm 2030: Hochschule Mainz überzeugt mit starkem Gleichstellungskonzept

26.02.202512:53 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Erfolg auf ganzer Linie für die Hochschule Mainz: Mit ihrem Konzept zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Wissenschaft und Forschung gehört die Hochschule Mainz zu 56 Hochschulen bundesweit, die in der zweiten Runde des Professorinnenprogramms 2030 zur Förderung ausgewählt wurden. Für ihr starkes Gleichstellungskonzept wurde die Hochschule Mainz zudem mit dem Prädikat „Gleichstellungsstarke Hochschule“ ausgezeichnet. Damit zählt sie zu zwölf Hochschulen deutschlandweit, darunter fünf Hochschulen für angewandte Wissenschaften, die diese besondere Auszeichnung nun erhalten haben. In Rheinland-Pfalz ist sie die einzige aktuell mit Prädikat ausgezeichnete Hochschule.

„Der Zuschlag ist ein großartiger Erfolg für die Hochschule Mainz und für die Arbeit unseres Gleichstellungsteams. Zur Beförderung von Chancengleichheit in der Wissenschaft ist ein grundlegender Kulturwandel notwendig. Mit der Förderung und der Auszeichnung für Gleichstellungsstärke wird unsere Hochschule im fortwährenden Ausbau unterstützender Strukturen bestätigt und gestärkt. Somit können wir diesen Kulturwandel auf dem Weg zu mehr Geschlechtergerechtigkeit entscheidend voranzutreiben. Die Türen der Hochschule Mainz stehen offen für Frauen, die die Wissenschaft stärken wollen“, sagt Prof. Dr. Susanne Weissman, Präsidentin der Hochschule Mainz.

„Durch die erfolgreiche Teilnahme kann die Hochschule Mainz nun Anschubfinanzierungen für bis zu drei erstberufene Professorinnen für die Dauer von jeweils bis zu fünf Jahren beantragen. Dank der Prädikatsauszeichnung können wir nicht nur die Förderung und Sichtbarkeit von erstberufenen Professorinnen erhöhen, sondern auch gezielt eine Nachwuchswissenschaftlerin unterstützen“, erklärt Prof. Dr. Katharina Dahm, zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Mainz.

In der zweiten Auswahlrunde zum Professorinnenprogramm 2030 hat ein externes unabhängiges Begutachtungsgremium am 20. Februar 2025 über die 67 eingereichten Gleichstellungskonzepte für Parität an der Hochschule entschieden, berichtet die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) in einer Pressemeldung. 56 Hochschulen konnten mit ihren gleichstellungspolitischen Zielen, Strukturen und Maßnahmen überzeugen und wurden zur Förderung ausgewählt – in Rheinland-Pfalz sind es, neben der Hochschule Mainz, die Hochschule Kaiserslautern sowie die Universitäten Koblenz und Trier. Im Fall der Hochschule Mainz handelt es sich um eine maximale Fördersumme von 2.475.000 pro Professur und 475.000 Euro für die zusätzliche Stelle einer (Nachwuchs-)Wissenschaftlerin auf dem Weg zur Professur – alles getragen je zur Hälfte vom Bund und zur Hälfte vom Land.

Die Gleichstellungsarbeit an der Hochschule Mainz mit dem Ziel „Mehr Frauen in die Wissenschaft“ umfasst bereits zahlreiche Maßnahmen: Das Promotionsstipendium „fem.prom“, das Frauen während ihrer Promotion finanziell unterstützt, wurde eingeführt. Mit „fem.prof“ werden Nachwuchswissenschaftlerinnen gefördert, um die Anforderungen an eine Bewerbung auf eine HAW-Professur erfüllen zu können. Zudem finden ein jährliches Event „Karriereweg HAW-Professorin“ sowie ein Mentoring für Absolventinnen statt und weibliche Lehrbeauftragte können über das Mary Somerville-Programm finanziert werden. Zum Weltfrauentag 2025 startet in der Hochschulbibliothek eine Ausstellung über die Professorinnen an der Hochschule Mainz, um deren Sichtbarkeit zu erhöhen. Eine familienfreundliche Hochschulumgebung wird weiter ausgebaut und ein diskriminierungsfreies, von Vielfalt geprägtes Lern- und Arbeitsumfeld geschaffen, um die Wissenschaft an der Hochschule Mainz noch attraktiver zu machen.

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