(openPR) Das Internet zählt mit zu den größten Stromverbrauchern der Welt. Je nach Quelle rangiert es im Ländervergleich zwischen Platz vier und sechs mit dem damit verbundenen CO2-Ausstoß.
Eine Webseite verbraucht an verschieden Stellen Strom:
Beim Bereitstellen (das heißt beim Hoster), beim Übertragen der Inhalte und beim Betrachten am Endgerät. Bei einer klimabewussten Webseite geht es vor allem darum, die benötigte Datenmenge zur Darstellung der Inhalte zu reduzieren.Dadurch sinkt der Stromverbrauch und die damit verbundenen Emissionen.
Die Initiative web4nature hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein Bewusstsein für das Thema zu schaffen. Sie leistet ehrenamtlich Aufklärungsarbeit, gibt Tipps zur Umsetzung und prüft Anbieter zur Kompensation von CO2-Emissionen. Webseitenbetreiber, die sich mit dem Thema beschäftigen und Maßnahmen umgesetzt haben,
können ein Siegel von web4nature beantragen. Das Siegel gibt es in verschiedenen Stufen, je nachdem wie viele Kriterien erfüllt sind.
Die Netzum Sorglos Software GmbH erstellt Webseiten und optimiert sie für Suchmaschinen wie Google. Die Inhaber legen seit Gründung Wert auf Nachhaltigkeit. Dazu gehört ein möglichst geringer Papierverbrauch, Papier aus Recyclingmaterial zu verwenden, nahegelegene Kundenfahrten mit dem Fahrrad zu tätigen, das Büro mit Ökostrom zu versorgen und IT-Hardware lange zu nutzen und bei Neuanschaffung auf Refurbished Hardware zu setzen.
Folgerichtig ist es daher, die eigene Website - als Aushängeschild für die angebotene Dienstleistung - nachhaltig zu gestalten. Das bedeutet, den Stromverbrauch, den die Website verursacht gering zu halten, einen Hoster mit Ökostrom zu wählen und gegebenenfalls eine Kompensations-Zahlung für den verbleibenden Verbrauch zu leisten. Alle Kriterien wurden erfüllt, sodass Netzum Sorglos seit Juni 2024 das Gold-Siegel der web4nature-Initiative trägt.
Darüber hinaus wird Netzum Sorglos das Thema nachhaltige Webseite aktiv in die Kundenansprache aufnehmen, denn jeder Webseitenbetreiber kann einen Beitrag dazu leisten. Dazu braucht es nicht unbedingt Programmiererfahrungen: Ein Großteil der Datenmenge wird durch Bilder und Videos verursacht. Diese lassen sich vor dem Einbinden Skalieren, Optimieren und geschickt einbinden, um den Datentransfer gering zu halten. Der geringere Datentransfer ist zudem gut für die Ladezeiten und die Nutzererfahrung. Es lohnt sich daher, sich mit dem Thema nachhaltige Website zu beschäftigen.












