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50.000. künstliche Hüftgelenk im Diakonie-Klinikum Stuttgart

18.04.202412:52 UhrGesundheit & Medizin
Bild: 50.000. künstliche Hüftgelenk im Diakonie-Klinikum Stuttgart
Für den Patienten mit dem 50.000. künstlichen Hüftgelenk gab es Glückwünsche vom Paulinenhilfe-Team  (© Diakonie-Klinikum Stuttgart)
Für den Patienten mit dem 50.000. künstlichen Hüftgelenk gab es Glückwünsche vom Paulinenhilfe-Team (© Diakonie-Klinikum Stuttgart)

(openPR) Die auf den Gelenkersatz an Hüfte und Knie spezialisierte Orthopädische Klinik Paulinenhilfe am Diakonie-Klinikum hat die 50.000. Hüft-Prothese seit ihrer Gründung 1845 eingesetzt. Der Patient, der den Gelenkersatz erhielt, ist 61 Jahre alt. Sein linkes Hüftgelenk war durch eine fortgeschrittene Arthrose stark angegriffen. Nach der minimalinvasiven Operation war er schon am Operationstag nahezu schmerzfrei mobil und weitgehend voll beweglich.

„Hinter 50.000 Hüft-Prothesen stehen 50.0000 Menschen, die durch ihre Erkrankung in der Beweglichkeit deutlich eingeschränkt waren und nach der Operation ihre Lebensqualität zurückbekommen haben“, freut sich Professor Dr. Peter Aldinger, Ärztlicher Direktor der Orthopädie Paulinenhilfe am Diakonie-Klinikum Stuttgart. 

Die Paulinenhilfe gehört mit knapp 2.000 jährlich eingesetzten künstlichen Hüftgelenken zu den größten Endoprothetikzentren in Deutschland und ist die Klinik mit den meisten Eingriffen dieser Art in Baden-Württemberg. Hinzu kommen über 2.000 Kniegelenksprothesen. Pro Jahr werden über 4.000 Kunstgelenke eingesetzt und viele aufwendige Austauschoperationen von Hüft- und Kniegelenken durchgeführt.

In den vergangenen Jahrzehnten haben sich die Implantate und die Operationstechniken immer weiterentwickelt. Sie ermöglichen neben einer sicheren Therapie eine lange Haltbarkeit und eine schnellere Genesung. Heute kommen meist minimalinvasive Verfahren zum Einsatz. Oft gehen Patienten mit neuem Gelenk bereits am Operationstag die ersten Schritte und bleiben nur wenige Tage im Krankenhaus. 

Die einzelnen Komponenten des Gelenkersatzes bestehen aus einer widerstandsfähigen Metalllegierung und meist einem Gleitlager aus Keramik und Spezial-Polyäthylen. Wird die Operation in einem zertifiziertem Zentrum mit großer Expertise und hohen Fallzahlen durchgeführt, liegt die Haltbarkeit einer Prothese bei meist über 20 Jahren. 

„Aufgrund der hohen OP-Zahlen haben wir Erfahrung mit vielen verschiedenen Implantaten. Durch unser standardisiertes OP-Verfahren ist die Belastung für den Organismus gering und der Heilungsprozess verläuft rasch, so Professor Dr. Peter Aldinger. „Unser Ziel ist es, jeden Patienten so individuell wie möglich zu versorgen.“

Kleine Geschichte der Hüftendoprothese 

Vor fast 135 Jahren wurde der erste Versuch eines deutschen Chirurgen unternommen, ein menschliches Hüftgelenk durch ein Kunstgelenk zu ersetzen. Es blieb bei einem Versuch. Entscheidenden Auftrieb erfuhr die Technik erst in den 1960er-Jahren. Auch in der Orthopädischen Klinik Paulinenhilfe in Stuttgart wurden seit Mitte der 1960er-Jahre von Professor Dr. Wolfgang Marquardt regelmäßig künstliche Hüftgelenke implantiert. Fortgeführt und weiterentwickelt wurde die Technik von seinem Sohn Dr. Karl Marquardt, ebenfalls Chefarzt der Paulinenhilfe. Ab den 1990er-Jahren verhalf die von Chefarzt Professor Dr. Günther Aldinger entwickelte Individualprothese – eine nach den Bedürfnissen des Patienten individuell angefertigte zementfreie Hüftprothese – zu einem regelrechten Boom in der Klinik. Das neue Verfahren schaffte es sogar in die Tageschau und den Spiegel und machte die weltweit älteste noch tätige orthopädische Klinik bundesweit bekannt. 

Das Credo von Professor Aldinger Senior war, dass sich nicht der Knochen der Prothese, sondern die Prothese dem Knochen anzupassen hat. Heute leitet sein Sohn Professor Dr. Peter Aldinger als Ärztlicher Direktor seit 2010 die Orthopädische Klinik Paulinenhilfe am Diakonie-Klinikum. In den frühen 2000er-Jahren wurden schonende minimalinvasive Techniken für Gelenkersatz-OPs eingeführt. Sie sind heute das Standardverfahren im Endoprothetikzentrum am Diakonie-Klinikum.

Die Orthopädische Klinik Paulinenhilfe am Diakonie-Klinikum Stuttgart
Die Orthopädische Klinik Paulinenhilfe – gegründet 1845 – ist die älteste noch tätige orthopädische Klinik weltweit und ist heute Teil des Diakonie-Klinikums Stuttgart. Die Paulinenhilfe deckt das gesamte orthopädische Leistungsspektrum ab. Ihre Fachbereiche haben sich auf die Behandlungsschwerpunkte Gelenkersatz an Hüfte und Knie, Fuß und Sprunggelenk, Sportorthopädie und Schulterchirurgie, rekonstruktive Kniechirurgie, Wirbelsäule und Unfallchirurgie spezialisiert. Die Gelenkersatzchirurgie ist traditionell einer der wichtigsten Teilbereiche der Klinik. In dem hoch spezialisierten und zertifizierten Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung werden Patienten vom jungen Sportler bis zum hochbetagten Menschen individuell behandelt. Jährlich werden über 4.000 endoprothetische Eingriffe an Hüfte und Knie durchgeführt – die Klinik gehört damit zu den größten Gelenkersatzzentren in Deutschland. Das Endoprothetikzentrum wird von den drei Chefärzten Prof. Dr. Peter Aldinger, Dr. Joachim Herre und Prof. Dr. Christian Merle geleitet.

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