(openPR) Fehler sind normalerweise etwas, das wir mit negativen Gefühlen verbinden. Auch leben wir in einer Kultur, wo es mehr um “Wer ist Schuld?” geht, als um das Lernen aus Fehlern. Die Amerikaner hingegen haben den Fehlern sogar einen eigenen Gedenktag, den „National Failures Day“ gewidmet.
Dieser findet am 15. August statt. Eingeführt wurde er 1983 von Jack Gilbert. Im Gegensatz zu den USA, wo Fehler als Weg zur Verbesserung und damit zum Erfolg angesehen werden, sind wir im deutschsprachigen Raum kritischer. Wir halten uns gern mit der Suche nach Schuldigen auf und investieren viel Zeit in die Schaffung von Rahmenbedingungen, damit gewisse Fehler nicht mehr passieren. Beide Extreme - das Glorifizieren und das Verteufeln von Fehlern - haben ihre Nachteile. Ein Mittelweg aus den USA und Deutschland das Beste. Man muss sein Versagen weder zelebrieren, noch daran zerbrechen und sich Vorwürfe machen.
„Wir sollten Verantwortung für die Fehler übernehmen, die wir gemacht haben, sie ausbessern, dann jedoch weiterziehen und aus dem Gelernten etwas Positives schaffen“, weiß Digitalexperte und Zukunftsoptimist Richard Seidl aus eigener Erfahrung. Nicht umsonst bedienen sich die Wörter „Fehler“ und „Helfer“ derselben Buchstaben und bilden somit ein Anagramm.
Die Tech-Welt zeigt, wie wichtig Fehler sind. Viele Innovationen sind erst durch fehlerhafte Experimente oder Fehlverhalten entstanden. Fehler helfen uns, uns weiterzuentwickeln. Und während eine KI danach trachtet perfekt zu sein, können wir Fehler machen und lernen – ganz menschlich.
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Richard Seidl wurde 1980 in Wien geboren. Schon früh befasste er sich mit digitalen Medien und all ihren Möglichkeiten. Fasziniert von Computern und deren Technologie, macht er später seine Leidenschaft zum Beruf und wird Software-Entwickler. Als Anfang der 2000er-Jahre agile Projektmethoden entwickelt werden, verlegt er seinen Fokus. Als Experte und Kommunikator zwischen der Technologie und den Menschen mit ihren Werten, Glaubenssätzen und Bedürfnissen ist er seit Jahren gefragter Redner auf Konferenzen und Kongressen. Zudem hat er mehrere Bücher und eine Vielzahl an Artikeln verfasst. Derzeit lebt Richard Seidl in Essen und unterstützt Unternehmen, Teams und Führungskräfte bei den Herausforderungen, die die Digitalisierung mit sich bringt.
















