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Digitale Bürgerservices: Moderne Verwaltung durch Weiterbildung

21.06.202311:27 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Digitale Bürgerservices: Moderne Verwaltung durch Weiterbildung
Unterstützt gemeinsam mit seinem Team und Lehrenden der HAW Hamburg Behörden und Unternehmen bei der (© Campus Weiterbildung (CAW)/Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW))
Unterstützt gemeinsam mit seinem Team und Lehrenden der HAW Hamburg Behörden und Unternehmen bei der (© Campus Weiterbildung (CAW)/Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW))

(openPR) Hamburg, den 21. 6. 2023: Hamburg ist Vorreiter der Digitalisierung in Deutschland. Hier machen der Campus Weiterbildung (CaW) und das Department Public Management der Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) Führungskräfte des Öffentlichen Dienstes fit für die digitale Zukunft. 

Am 23. Juni ist der Tag des Öffentlichen Dienstes. Die Vereinten Nationen (UN) ehren damit seit 20 Jahren die Arbeit der Staatsdiener, die ein geordnetes Zusammenleben in großen Gemeinschaften erst ermöglichen. 

Für eine effiziente, serviceorientierte Verwaltung spielt die Digitalisierung des Öffentlichen Dienstes eine Schlüsselrolle. Bis Ende 2022 sollten Bundesbürger:innen alle 580 Behördenangelegenheiten digital erledigen können, darunter die Ummeldung, die KFZ- oder Führerschein-Anmeldung oder Bauanträge.

Dieses Vorhaben, formuliert im so genannten „Onlinezugangsgesetz“ von 2017, gilt als gescheitert. Der  Ende Mai von der Bundesregierung vorgelegte Gesetzentwurf zur Änderung des Onlinezugangsgesetzes (OZG 2.0), hängt die Messlatte tief: Bis 2024 sollen bundesweit lediglich 15 der 580 Verwaltungsleistungen digitalisiert sein.

„Dieses Ergebnis ist mehr als unbefriedigend. Seit den 90er-Jahren ist zum Thema Digitalisierung der Verwaltung viel diskutiert und offenbar noch mehr versäumt worden. Im Vergleich mit den skandinavischen Nachbarländern, mit Estland und den Niederlanden schneidet Deutschland schlecht ab“, sagt Mark Hübner Weinhold, Leiter des Campus Weiterbildung der HAW Hamburg.

Bundesländer fahren unterschiedliche Digitalisierung-Strategien

Die föderale und uneinheitliche Struktur digitaler Bürgerservices gilt allgemein als Hauptgrund für die Misere. Jedes Bundesland sollte eine gewisse Anzahl der 580 Verwaltungsleistungen digitalisieren und anderen Ländern zur Verfügung stellen. Dieser gemeinsame Kraftakt scheiterte am unterschiedlichen Verständnis von Digitalisierung: Während einige Bundesländer lediglich Formulare zum Ausdrucken online stellen, begreifen andere Bundesländer die digitale Transformation als tiefgreifenden, disruptiven Prozess.  

Dazu zählt vor allem die Freie und Hansestadt Hamburg: Laut "Smart-City-Index" ist der Stadtstaat an der Elbe mit 150 online abrufbaren Verwaltungsservices die digital fortschrittlichste Stadt Deutschlands.

Digitale Weiterbildung für Fach- und Führungskräfte fördert effiziente Verwaltung

Dazu trägt auch die HAW Hamburg massgeblich bei. Gemeinsam mit Lehrenden des Studiengangs Public Management und externen Fachleuten bietet der Campus Weiterbildung der Hochschule seit 2018 maßgeschneiderte Weiterbildungskonzepte für Fach- und Führungskräfte, die mit der Digitalisierung betraut sind oder sie zur Chefsache gemacht haben. Hübner-Weinhold: „Viele unserer Dozent:innen kommen selbst aus der Verwaltung, kennen die dortigen Strukturen und Abläufe. Mit ihrem Fachwissen unterstützen sie die Teilnehmenden, ihre Verwaltungsziele mit Hilfe moderner digitaler Prozesse zeitnah und effizient umzusetzen. Außerdem beraten und begleiten wir Behörden auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene bei den Veränderungsprozessen, die eine enorme Herausforderung für die Beschäftigten darstellen.“ 

IT-Lösungen der Privatwirtschaft als Vorbild für den öffentlichen Dienst

Die Messlatte für die digitale Verwaltung seien nicht selten Unternehmen der Privatwirtschaft, sagt der Leiter des CaW: „Es ist sinnvoll, bewährte Services wie Online-Banking, erfolgreiche Portale wie Amazon und Ebay oder den mobilen Ticketverkauf als Blaupausen für die Konzeption digitaler Bürgerservices heranzuziehen“. 

Vor diesem Hintergrund hat der CaW gemeinsam mit den Lehrenden verschiedene Weiterbildungsangebote konzipiert, die den aktuellen Anforderungen für die Umsetzung digitaler Bürgerservices angepasst sind:

Die am 20. September 2023 startende Weiterbildung „Digitale Transformation der Öffentlichen Verwaltung“ vermittelt Teilnehmenden an insgesamt elf Seminartagen in Präsenz und online, digitale Veränderungsprozesse in Behörden zu konzipieren und umzusetzen. Voraussetzung dafür ist ein tief greifendes Verständnis für Zusammenwirken von Personal, Organisation sowie der IT-Systeme. 

Auch die neue, ebenfalls im September 2023 beginnende Weiterbildungsreihe „Veränderungs- und Führungskompetenz für den Öffentlichen Dienst“ unterstützt Führungskräfte der öffentlichen Verwaltung, ihre Abteilungen auf die digitale Zukunft auszurichten. In sieben separaten Modulen mit insgesamt 64 Unterrichtsstunden werden praxisbewährte Methoden für alltägliche Handlungsfelder wie Führungsarbeit, Change Management und Agile Führung vermittelt. 

Hübner-Weinhold: „Am Ende entscheiden modernes Managementwissen, der Wille zur Transformation und vor allem konsequente und schnelle Umsetzung über die erfolgreiche Digitalisierung des Öffentlichen Dienstes. Mit unseren Weiterbildungsangeboten wollen wir dazu beitragen, die staatliche Verwaltung nachhaltig besser zu machen.”

 

 

 

 

 

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