(openPR) Eine Frau hat es nicht leicht. Vor allem dann nicht, wenn sie berufstätig und Mutter ist. Diese beiden Bereiche zu vereinen stellt noch immer einen unglaublichen Kraftakt dar. Der Grund dafür liegt, laut Nicole Wenzel, einer ebenfalls berufstätigen Mutter von 2 Söhnen, gar nicht nur in den äußeren Bedingungen begründet, sondern der „Auslöser“ findet sich meist im eigenen System, wie die Tribseeserin, welche Erziehungswissenschaften und Psychologie studiert hat, weiß.
Die Vereinbarkeitsdiskussion, mit ihren Errungenschaften, aber auch all den noch zu gehenden Schritten, führt aber vor allem dazu, so Wenzel, dass die Mütter den inneren Struggle, den sie täglich erleben, als gegeben bzw. nicht durch eigene Kraft veränderbar hinnehmen. Die Vermächtnisstudie 2023 hat erst kürzlich gezeigt, dass sich immer mehr junge Frauen gegen Kinder und für den Beruf entscheiden. "Das ist so schade und absolut unnötig!" betont die Vorpommerin.
Nach vielen Jahren, welche sie mit der Beratung von Müttern verbracht hat, kann Nicole Wenzel berichten, dass es oft das eigene Perfektionsstreben und die unzähligen tief verankerten Glaubenssätze darüber sind, wie eine gute Mutter zu sein hat, die den Frauen zu schaffen machen. „Wie oft ich in all der Zeit zum Beispiel gehört und auch in den Sozialen Medien gelesen habe, dass eine gute Mutter immer ruhig und gelassen bleibt, kann ich nicht mehr zählen.“ sagt Wenzel. Genau solche Sätze seien es aber, die die Frauen extrem unter Druck setzen und dazu führen, dass sie den oft selbst an sich gestellten hohen Erwartungen nicht gerecht werden können. Das führt dann zu dem, was die Mutter aus Tribsees am eigenen Leib schmerzhaft kennen lernen musste – dem schlechten Gewissen und den Schuldgefühlen, welche nahezu alle berufstätigen Mütter kennen.
Als sie ein Versprechen ihrem Sohn gegenüber, aufgrund einer unterwarteten Wendung auf Arbeit, mal wieder, nicht halten konnte, verursachte das in ihr starke Schuldgefühle und Selbstzweifel, denn es widersprach ihrem Bild einer guten Mutter. Das wir diese unguten Gefühle dann auf unser Umfeld übertragen, spiegelte ihr an diesem Abend ihr Sohn der verkündete: „Mama du bist so gemein! Papa soll mich jetzt immer ins Bett bringen“.
Nicht zuletzt diese Erfahrung führte dazu, dass sich die Tribseeserin heute der Beratung und Begleitung berufstätiger Mütter widmet. „Man kann diese Schuldgefühle und diese vermeintliche Unvereinbarkeit auflösen“, kann Wenzel heute aus eigener und der Erfahrung vergangener Beratungen berichten. Im Grunde ist es eine Mischung aus Zeitmanagement-Tools, einfachen und anwendbaren Erziehungstipps und die Arbeit am eigenen positiven Mindset, mit denen sie den Müttern hilft, endlich alle Bereiche in einer Leichtigkeit zu vereinen. Denn neben der Doppelrolle als berufstätige Mutter füllt eine Frau noch viele weitere (Ehefrau, Freundin, Tochter, Ehrenamtliche...) die alle ihre Berechtigung haben und gelebt werden wollen, aber auch Zeit und Kraft fordern.
Weil dieses Thema so viele Frauen betrifft und Wenzel sich wünscht, dass Vereinbarkeit endlich erfüllt gelebt werden kann und nicht nur eine leere Phrase auf dem Papier bleibt, initiiert die Vorpommerin ihre Beratung bald auch als Online-Gruppenangebot. Dieses stellt neben der 1 zu 1 Begleitung eine neue Möglichkeit dar, vielen Frauen gleichzeitig zu helfen und macht auch den so wichtigen Austausch mit anderen Betroffenen möglich.
Alles weitere zu Nicole Wenzel, ihrer Arbeit und dem neuen Kurs, gibt es unter www.nicolewenzel.com














