(openPR) Am 23. Mai 2023 findet der 11. Deutsche Diversity Tag statt. Viele Medien nehmen das zum Anlass, um den Fokus für 24 Stunden auf Menschlichkeit und Vielfalt zu richten. Auch die ARD berichtet den ganzen Tag unter dem Motto: „Gemeinsam sind wir Vielfalt“. Nun stellt sich manchem die Frage, ob es einen solchen Tag überhaupt braucht und wenn ja, ob ein solcher Tag reicht.
Für die Keynotespeakerin und Autorin Manuela Thoma-Adofo lautet die Antwort: Jein!
“Für Menschen, die ihre Mutter nur am Muttertag wertschätzen, wird auch ein Diversity Tag wenig an ihren Ansichten zum Thema ändern. Eine solche Bewegung darf nicht zum „Wir haben doch reagiert-Alibi-Tag“ werden. Diversity ist nichts, was man nur anerkennen, sondern als völlig normal leben sollte.“
Den überschaubaren Ausgrenzungen, die ihr widerfahren, begegnet die Autorin mit Humor. Die Aufforderung eines Passanten, sie möge doch dorthin zurückkehren, wo sie herkomme, konterte die mitreißende Vortragsrednerin Manuela Thoma-Adofo mit der Frage „Und was soll ich dann in Leipzig?“
Wenn die Autorin und Keynotespeakerin mit ihren Erfahrungen, den vermeintlichen Nachteilen der Diversity-Bewegung und der Angst vor dem interkulturellen Umgang aufräumt, dann bleibt kein Auge trocken. Sie steht für die Kombination von Diversity, interkulturellem Leben und Menschlichkeit, wie kaum eine andere.
Die Vortragsrednerin bezeichnet sich selbst humorvoll als „genetischen Cocktail, da In ihren Adern sowohl afrikanisches als auch italienisches und deutsches Blut fließt.
Als alleinerziehend, mehrfache Studienabbrecherin, Nichtschwimmerin, Linkshänderin und ehrenamtliche Hospizhelferin rundet sie das Bild für sich als „personifizierte Randgruppe“ amüsiert ab.
Und gleichzeitig erkennt sie in all diesen Dingen, wie privilegiert sie ist. Für sie ist es ein klarer Vorteil. Die unterschiedlichen Ansichten und Perspektiven, die allein die interkulturelle Herkunft mit sich bringt, ist ihre Geheimwaffe. So Manuela Thoma-Adofo.
Unter dem Motto: „Achtung, jetzt wird es bunt!“ öffnet sie die Augen für den positiven Umgang miteinander.
Bunt bedeutet für die interkulturelle Vortragsrednerin aber nicht einen kompletten Mix aus allem und jedem, sondern die gegenseitige Anerkenntnis der Vielfalt im Sinne der Menschlichkeit.
„Es ist wie in der Kunst. Bilder werden erst schön, wenn die einzelnen Farben noch erkennbar sind, sich ergänzen und miteinander korrespondieren.“ So Thoma-Adofo
Und so ist es eben auch mit den verschiedenen Komponenten der Diversity. Und deswegen heißt es auch Vielfalt und nicht Einfalt.











