(openPR) In der Ausstellung „ 100 Places in Berlin" zeigt Ihnen die Berliner Künstlerin Sarah Eick einen fotografischen Einblick in Ihre Sicht auf Berlin während des Lockdowns. Sie hat das menschenleere Berlin, Ecken, Häuser und Orte fotografiert, die in dieser Zeit ganz anders zum Vorschein kamen. Zurück im Studio löste sie die Gebäude digital aus ihrer Umgebung leicht heraus, um sie in den Fokus zu rücken.
Die Bilder zeigen Architektur ohne Menschen - und nebenbei einhundert bekannte sowie außergewöhnliche Orte in Berlin. Eigentümlich kontextlos, fast wie Ufos, wirken die bekannten und weniger bekannten Gebäude und Stadtansichten Berlins bei Sarah Eick. Ohne jede Form von historisierendem oder nostalgischem Pathos lässt Eick ihnen eine große Würde zukommen. Selbst eine Imbiss-Bude sieht bei ihr erhaben aus.
Bekannte Orte, ob Fehrbelliner Platz, Kino International, Charité Hochhaus oder Teufelsberg sind bei Ihr stets unbevölkert. Kaum hat man Berlin je so gesehen. Diese nackte Darstellung lässt die Stadt anders erscheinen. Ohne Mythos, Kiez-Romantik, Tante Emmas mit Hunden, ohne Punks und Djs, ohne Teilung-Tristesse und ohne Dämonisierung – Berlin, ohne routiniert erzählte Geschichten.
Nach der erfolgreichen Buchpräsentation im ungewöhnlichen Postkartenformat, finden die Fotografien nun ihren Weg zurück in die lebendige Stadt, zurück ins Leben. Die Präsentation findet bewußt urban statt, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Hierfür wurde eine leer stehende Ladenfläche in einen Ausstellungsraum verwandelt.
Ausstellung vom 11. bis 24.02.23 in der artrelations Pop-up Galerie im MOA Berlin, Birkenstraße 23 (Erdgeschoß), 10559 Berlin, geöffnet Di. bis Sa. 11:00 bis 16:00 Uhr. Info unter www.artrelations.de













