(openPR) Auf der Cebit stellt Wacom, Weltmarktführer für Stifttabletts und Interactive Pen Displays, erstmals den Prototypen eines LCD-Signaturtabletts vor, das für die Aufnahme von Unterschriften optimiert wurde. Das Gerät scheint die Erwartungen potentieller Kunden zu übertreffen. Wacoms Partner Softpro hatte die Gelegenheit bereits vor der Messe den nagelneuen Prototypen exklusiv einigen seiner Kunden in Europa aus dem Banken- und Versicherungsbereich vorzustellen. Diese äußerten sich sämtliche begeistert. Besonders beeindruckte die Schärfe und Genauigkeit der Anzeige auf dem Display, die besonders unverzüglich erscheint. “Man meint wirklich auf Papier zu schreiben”. Auf der Cebit wird das Gerät im Rahmen des „Signatur Pavillons“ in der Fachmesse Bank-Finanz-Systeme in Halle 17 (Stand A01.17) vorgestellt.
Ralph Maute, Produktmanager bei Softpro, resümiert die Eindrücke bisheriger Vorstellungen des Tabletts bei Kunden und Interessenten: „Bei Testläufen wollten vollkommen unvorbereitete Benutzer zunächst nicht glauben, dass es sich um ein elektronisches Stiftttablett mit LCD-Display handelt, so sehr gleichen das Schreibgefühl und selbst die Haptik der Oberfläche den entsprechenden Erfahrungen auf Papier.“ Wacom wird ein glückliches Händchen beim Design des Unterschriftentabletts bestätigt: Banken und Sparkassen empfinden die Formgebung als sehr gelungen, weil sie hochwertig wirke und gut zu den Filialeinrichtungen passe. Und auch am POS macht das Tablett eine gute Figur, was wiederum von Telekommunikationsfirmen und dem Handel bestätigt wird.
Maute weiter: „Egal welchen Maßstab man anlegt: Brillanz, Schärfe oder Geschwindigkeit der Anzeige – Wacom hat hier einen großen Wurf gelandet. Wir sind sehr gespannt auf das Echo bei der Cebit.“ Softpro stellt auf der Cebit gemeinsam mit seinen Partnern dem ECM-Spezialisten Beta Systems, dem Tablet PC-Hersteller Motion Computing und last, but not least Wacom im Rahmen des „Signatur Pavillons“ aus.
Mängel bisheriger Aufnahmegeräte beseitigt
Das Gerät überzeugt durch die Summe vieler Details, die zeigen, dass sich Wacom sehr intensiv mit den Einsatzbedingungen in der Praxis auseinandergesetzt hat. So bietet das Tablett ausreichend Platz um auch längere Unterschriften (wie bei den Doppelnamen) aufzunehmen. Die Schreiboberfläche ist entspiegelt und kratzunempfindlich. Die Formgebung berücksichtigt insbesondere auch ergonomische Aspekte. Im Gegensatz zu anderen Tabletts auf dem Markt kann bei diesem Gerät der Handballen beim Unterschreiben bequem aufgelegt werden. Wacoms patentierte kabel- und batterielose Stifttechnologie nimmt Unterschriftensignale mit einem aktiven Digitizer auf. Daher können keine Störsignale auftreten, wenn man mit dem Handballen einmal das Unterschriftenfeld berührt. Die Argumente scheinen zu überzeugen: Zahlreiche Anwender, die bisher Produkte von Wacoms Mitbewerbern einsetzen, bekundeten großes Interesse das Tablett zu testen und eventuell bisher eingesetzte „Pen Pads“ sukzessive auszutauschen. Der Hersteller ist im professionellen Bereich bekannt für die Langlebigkeit und Robustheit seiner Geräte.
Ausgezeichnete innere Werte
Softpros Technikspezialisten haben das Gerät in den letzten Wochen auf seine inneren Werte überprüft und äußern sich ähnlich begeistert. Softpro ist der weltweit führende Hersteller von Software zur Erfassung und dem automatischen Vergleich von Unterschriften und prüft in seiner Forschungs- und Entwicklungsabteilung regelmäßig nahezu alle auf dem Markt verfügbaren Geräte zur Aufnahme von Unterschriftendaten. „Dieses Tablett von Wacom kommt Softpros Idealvorstellung bisher am nächsten“ so Ralph Maute. Unter der ansprechend gestalteten Haube steckt hochwertige und robuste Technologie: Das ultrascharfe Display bietet eine Auflösung in VGA und stellt damit einen Vorteil gegen den Mitbewerbern. Ebenfalls einen Vorsprung hat das Tablett bei Robustheit und Langlebigkeit: Während die Mitbewerber Geräte das Display mit Hintergrundbeleuchtung versehen, kann das Wacom-Tablett darauf verzichten und brilliert trotzdem mit exzellenten Kontrastwerten.
Vertrauenswürdige Unterschriften-Daten
Seit Jahrhunderten ist die Unterschrift das beliebteste Merkmal zur Dokumentation einer Willenserklärung. Sie eignet sich dafür besonders gut, weil sie ein aktives biometrisches Merkmal ist, das nie zufällig abgegeben wird – im Gegensatz zu passiven biometrischen Körpermerkmalen wie zum Beispiel Fingerabdrücken, der Handgeometrie oder den Merkmalen von Gesicht und Iris. Jedes Unterzeichnen ist ein Resultat individueller Lernprozesse und physiologisch-biomechanischer Eigenheiten. Die Erfassung der biometrischen Zeit- und Drucksignale ermöglicht es, einen Unterzeichner eindeutig zu authentifizieren.
Schriftsachverständige legen besonders viel Wert auf eine verlässliche Protokollierung unterschiedlicher Differenzierung der Druckstufen beim Unterschreiben. Sie hinterfragen auch mögliche Qualitätsunterschiede, die durch Toleranzen in der Fertigung der Tabletts auftauchen können. Dieser Punkt ist heute vielfach eine Schwachstelle derzeit angebotener Geräte. Wacoms neues Tablett meistert diese Hürde vorbildlich – Die wichtige Druckstufenmessung erweist sich als ausgesprochen zuverlässig.
Ralph Maute erläutert: “Wenn wir die Daten aufgenommener Unterschriften für einen automatischen Vergleich heranziehen - zum Beispiel in unserem SDK SignWare – zeigt sich die besonders hohe Qualität des Tabletts. Wacoms induktive Stifttechnologie tastet die Position des Stiftes und die Intensität des Schreibdrucks sehr exakt ab. Somit können sehr genaue Verlaufsprofile von Orts- und Zeitkoordinaten sowie der Druckstufen erfasst und verglichen werden. Schon bisher war diese Technologie bei Grafiktabletts wie dem Graphire4 oder dem Intuos3 verfügbar. Auch die meisten Tablet PCs nutzen Wacoms „Penabled“-Technologie und setzen auf diese Erfassungsmethode, schon allein um eine hochwertige Erkennung der Handschrift zu ermöglichen. Umso erfreulicher ist es nun dass für die spezielle Anwendung der Unterschriftenaufnahme ein wirklich geeignetes Gerät zur Verfügung steht.“
Exkurs: Digitalisierung der Unterschrift während des Unterschreibens
In den letzten Jahren sind vermehrt Geräte auf den Markt gekommen, die eine direkte Digitalisierung der Unterschrift während des Schreibvorganges ermöglichen. Damit können neben dem statischen Unterschriftenbild auch dynamische (biometrische) Merkmale des Schreibvorgangs ermittelt werden. So aufgenommene Unterschriften werden auch als on-line Unterschrift bezeichnet. Die Aufnahmegeräte besitzen verschiedene Sensoren - beispielsweise für Beschleunigung und Druck sowie deren Kombination. Für den Masseneinsatz bei der Unterschriftenerfassung steht mittlerweile eine breite Auswahl an Geräten zur Verfügung.
Wer Unterschriftsdaten digitalisiert, möchte in der Regel diese Daten im Zweifelsfall für einen späteren Vergleich heranziehen können. Ein späterer Vergleich ist wiederum nur so gut, wie die Daten, mit denen der Vergleich durchgeführt wird. Für "Best Practice" bei der Unterschriftenerfassung gibt es eine Reihe von qualitativen Kriterien:
Die aufgenommene Unterschrift soll auch nach ihren statischen Bildmerkmalen überprüfbar sein. Daher sollte die Ortsauflösung der Qualität einer digitalisierten Unterschrift von Papier entsprechen. Eine zu klein gewählte Auflösung "verpixelt" das Bild. Aus einem eleganten Strich wird dann plötzlich eine Aneinanderreihung kleiner Bauklötzchen. So fällt zum Beispiel rasch auf, wenn bei einem schnellen Schreiber zu wenig Zeitsignale aufgenommen wurden. Zwischen den einzelnen Punkten einer Unterschrift wird bei mancher Hardware und Software-Kombination interpoliert (also ein Schriftabschnitt linear fortgeschrieben) und so bekommen Kurven plötzlich Vielecken.
Eine zeitnahe optische Rückkopplung während des Schreibens muss gewährleistet sein. Nur so unterschreibt man "wie üblich". Wenn die Aufnahme über einen Bildschirm oder ein Tablett stattfindet, muss auf dem Bildschirm zeitnah und positionsgenau das Schriftbild zu sehen sein. Je mehr Signale während des Schreibens übermittelt werden desto mehr Informationen sind auswertbar.
Das Aufnahmesystem soll in der Lage sein, wechselnde Intensitäten des Schreibdrucks zu dokumentieren. Schriftsachverständige sehen in diesem Punkt eines der wichtigsten Merkmale beim klassischen Vergleich von zwei Unterschriften auf Papier, wo das Resultat verschiedener Druckstärken nur mikroskopisch verglichen werden kann.
Die Berücksichtigung dieser Anforderungen bei der Hardware-Auswahl sichert Investitionen, denn die vorgenannten Aspekte finden sich auch in Standards zum Vergleich von Unterschrifts-Daten wider. Die Software sollte wiederum in der Lage sein Unterschriftsdaten zu vergleichen, die mit unterschiedlichen Geräten aufgenommen wurden. Ein Anwender kann dann im stationären Bereich Schreibtabletts nutzen und im mobilen Einsatz Tablet PCs. Dazu führen zukunftssichere Systeme vor jeder Prüfung eine Normalisierung aufgenommener Daten (Anzahl der Signale/sec, Druckstufen und Auflösung) durch.
CeBIT-Tipp
Das Tablett wird ausführlich vorgestellt auf dem Signatur Pavillon auf der Cebit (Halle 17, A01.17). Auf dem Gemeinschaftsstand ist mit Motion Computing auch einer der erfolgreichsten Hersteller der Welt von ultraleichten Tablet PCs vertreten. Motion Computing verwendet die Stifteingabe-Technologie von Wacom („Penabled“) in seinen Geräten. Demonstriert wird auf der Cebit wie der mobile Außendienst elektronische PDF-Dokumente mit Softpros SignDoc Dokumente (wie z.B. Kontoeröffnungen) ganz einfach unterschrieben werden können.
Literatur-Tipp
"Elektronische Signatur - eine Analogie zur eigenhändigen Unterschrift? (Jörg-M. Lenz / Dr. Christiane Schmidt): Das Kapitel, dass sich mit der Erfassung, Speicherung und Prüfung von Unterschriften beschäftigt kann kostenlos auf der Website herunter geladen werden. (http://www.signplus.com/de/downloads/details.php?code=A27) . In diesem Kapitel wird auch unter Punkt 8.3.2.1 auf die derzeit am Markt verfügbaren Tabletts von Wacom Bezug genommen. Des weiteren ist unter 8.3.2.3 eine Passage zu Tablet PCs zu finden. Das Buch kann u.a. über Amazon.de bezogen werden. Bei Interesse an einem vollständigen Rezensionsexemplar bitte e-Mail senden.
Bildmaterial
u.a. unter http://www.signplus.com/de/press/gallery. Auf Anfrage kann auch ein druckfähiges Bild des Schreibtabletts übermittelt werden.
SOFTPRO GmbH
Jörg-M. Lenz
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Über SOFTPRO
Die SOFTPRO Gruppe sitzt mit ihrer Muttergesellschaft - der SOFTPRO GmbH - in Deutschland. Tochtergesellschaften befinden sich in USA, Großbritannien und Singapur. Die Gruppe beschäftigt derzeit über sechzig Mitarbeiter. Als weltweit führender Anbieter von Systemen zur Aufnahme und Prüfung eigenhändiger Unterschriften unterstützt SOFTPRO über 200 Unternehmen in ihrem Workflow von Dokumenten und Transaktionen.
SOFTPRO vermarktet im Rahmen seiner "Biometric Division" Lösungen zur Sicherung der Authentizität und Integrität elektronischer Dokumente und Transaktionen. Erfasst und ausgewertet werden dafür sowohl statische als auch dynamische (biometrische) Merkmale von Unterschriften. Der Bereich "Fraud Prevention Solutions" bietet Lösungen zur Erkennung von gefälschten Belegen (Schecks und Überweisungen) und der Betrugsvorbeugung im Zahlungsverkehr von Kreditinstituten. Ergänzend zur automatischen Prüfung von Unterschriften werden hier in einer ganzheitlichen Risikobetrachtung ("Combined Risk Score") weitere Prüfverfahren eingebunden.













