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Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren?

06.02.202316:27 UhrIT, New Media & Software
Bild: Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren?
 (© CF Development GmbH)
(© CF Development GmbH)

(openPR) Was steckt eigentlich hinter Bitcoin?

Bevor wir erläutern, wie Unternehmen Bitcoin als zusätzliches Zahlungsmittel akzeptieren können, schauen wir uns einmal an, wie Bitcoin entstanden ist und was seine Funktionen sind.

Bitcoin ist die erste und einzige dezentrale Kryptowährung, die sich aus den Ideen von 30 Jahren Forschung zu den Themen Anonymität und Dezentralität im Internet entwickelt hat. Aus diesem Forschungsbereich geht beispielsweise auch unsere E-Mail-Verschlüsselung hervor, die wir heute als selbstverständlich ansehen.

Bitcoin wird zwar noch nicht in dem Umfang genutzt wie die E-Mail, dennoch ist Bitcoin heute schon in aller Munde. Als reines Spekulationsobjekt wird die älteste Kryptowährung jedenfalls schon lange nicht mehr gesehen. 

Die Menge von Bitcoin ist auf 21 Millionen begrenzt und kann nicht ausgeweitet werden. Somit ist Bitcoin ein knappes Gut, das langfristig gegen Wertverlust durch Inflation schützen kann. Bitcoin besteht seit 2008 und hat seitdem eine enorme Wertsteigerung hingelegt, auch wenn der Kurs auf kurze Sicht volatil erscheint. 

Quelle: btc-echo.de

Hier ist der Kursverlauf von 2011 bis Anfang 2023 zu sehen. Mit Blick in die Vergangenheit, beispielsweise zu einem Kaufzeitpunkt im Jahr 2020, konnte der Wert der Bitcoins trotz der Kursschwankungen gesteigert werden. 

Die Volatilität des Bitcoin Kurses kann durch einen Blick auf das Handelsvolumen erklärt werden. Laut eines Berichts von Gold.de, hatte Bitcoin Ende 2021 eine Marktkapitalisierung von 1,15 Billionen USD. Die Marktkapitalisierung von Gold lag Ende 2021 im Vergleich bei 12 Billionen USD. Je höher die Marktkapitalisierung eines Gutes, desto stabiler der Wert. Das bedeutet, je mehr Menschen Bitcoin halten und nutzen, desto geringer werden die Kursschwankungen ausfallen. 

 

Bitcoin Nutzung steigt weltweit an!

Die Bitcoin Adaption schreitet weltweit stark voran, was den Wert langfristig stabiler werden lässt. In El Salvador ist Bitcoin seit 2021 die offizielle Landeswährung. Auch die Zentralafrikanische Republik folgte 2022 dem Beispiel El Salvadors und führte Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel des Landes ein. Das bedeutet, jedes Geschäft in diesen Ländern ist verpflichtet, Bitcoin als zusätzliche Währung zu akzeptieren.

In Asien und Afrika ist die Bitcoin Adaption am höchsten, wie We Are Social und Hootsuit in einer gemeinsamen Studie 2022 herausgefunden haben. Im Schnitt halten 20 % der Menschen in Asien und Afrika Bitcoins oder andere Kryptowährungen.

Als einzige Kryptowährung wurde Bitcoin in den USA von der Regulierungsbehörde 2022 als "Ressource" eingestuft und steht damit auf einer Stufe mit Gold. Auch die EU hat 2022 mit dem MiCA-Beschluss festgelegt, wie Kryptowährungen in Europa gehandelt werden können.

Das hat zur Folge, dass Bitcoin Akzeptanzstellen auch in Europa zunehmen. Saturn und Rewe positionierten sich zukunftsorientiert, indem sie im letzten Jahr Bitcoin Automaten aufgestellt haben. Hier können Bitcoins gegen Bargeld gekauft werden. Auch die Lebensmittel im Rewe sowie Elektronikartikel bei Saturn können in einigen Filialen mit Bitcoins bezahlt werden. 

 

Werde zu deiner eigenen Bank!

Anders als bei unserem traditionellen Bankensystem muss bei Bitcoin gegenüber einer dritten Instanz kein Vertrauen aufgebracht werden. Denn die Zwischeninstanz fällt weg.

Bitcoins können auf einem Hardware-Wallet (ähnlich wie ein USB-Stick speziell für Bitcoin) selbst verwaltet werden. Dadurch wird man zu seiner eigenen Bank. Das heißt, die Bitcoins können zu jeder Tages- und Nachtzeit ausgezahlt oder versendet werden. Man ist nicht auf Öffnungszeiten der Bank, Regelungen der Regierungen oder Wechselkurse angewiesen. Anders als bei einer Banküberweisung werden die Bitcoins direkt von Person A an Person B gesendet, wie bei einer E-Mail.

Ein Bitcoin kann in beliebig viele kleinere Einheiten unterteilt werden. Somit können sowohl Cent Beträge als auch hohe Summen auf der ganzen Welt innerhalb weniger Minuten verschickt werden und das ohne hohe Transaktionskosten.

 

Was sagen die Befragten? 

Deutschland gehört im weltweiten Vergleich noch zu den Skeptikern, wie die Studie von We Are Social und Hootsuit zeigt.

Das kann daran liegen, dass wir in Europa viele bequeme Zahlungsmittel genießen und die Notwendigkeit der Bitcoin Adaption noch nicht sehen. Gründe, Bitcoins zu nutzen, gibt es dennoch auch in Deutschland. Der wochenlange Ausfall von Kartenlesegeräten 2022 oder Paypal, das beispielsweise Tabakwaren aus dem Bezahlsystem sperrt, sprechen dafür, Bitcoin als weitere unabhängige Zahlungsmethode zu nutzen. Die Bitcoin-Blockchain läuft seit 14 Jahren ohne Ausfälle.

In der Studie "Entmystifizierung von Krypto” des Zahlungsdienstleisters “Checkout.com” wurden insgesamt 30.000 Verbraucher und 3.000 Händler in 11 Ländern (darunter Deutschland, die USA, Großbritannien und Frankreich) zu ihrer Einstellung und zur kommerziellen Nutzung von Kryptowährungen befragt. Die Studie zeigt, dass 18- bis 35-Jährigen, also die “digitale Wirtschaft von morgen”, Kryptowährungen am meisten nutzen. 2022 gaben 40 % der Befragten dieser Altersgruppe an, dass sie mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen Zahlungen vornehmen. Am meisten schätzt die Altersgruppe an Bitcoin, wie komfortabel und sicher die Zahlungsmethode ist.

62 % der befragten Händler gaben an, dass sie bereits die Einführung von digitalen Coins als Zahlungsmethode planen, denn Kryptowährungen haben auch heute schon erheblichen Einfluss auf das Marktgeschehen. Allein im ersten Quartal 2022 wurden Zahlungen im Wert von mehr als 2,5 Milliarden US-Dollar über die Krypto-gestützte Karte von Visa abgewickelt. Händler, die Zahlungen in Kryptowährungen akzeptierten, verzeichneten ein signifikantes Umsatzwachstum: 82 Prozent gaben an, dass sie dadurch schnell neue Kunden gewinnen und neue Zielgruppen erreichen konnten.

Akzeptiert ein Händler Bitcoin, kann er sich beispielsweise in eine Karte eintragen, auf der alle Bitcoin Akzeptanzstellen angezeigt sind und so von neuen Kunden gefunden werden.

Über 80 Prozent der Händler, die Krypto-Zahlungen bereits akzeptieren, gaben an, dass die Abwicklung einfacher war als die Verwendung von Fiatgeld.

 

Aber wie kann man nun Bitcoin akzeptieren? 

Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten, wenn Sie sich für eine Bitcoin Akzeptanz entscheiden. Die erste Möglichkeit ist, die Zahlung und alles was dazu gehört, selbst einzurichten. Die andere Möglichkeit ist, auf einen Anbieter zurückzugreifen.

Entscheiden Sie sich dazu, die Bitcoin Zahlung selbst einzurichten, ist einiges an technischen Knowhow notwendig. Sie müssen eine eigene Node einrichten, ein Server, dem die Zahlungen laufen. Außerdem benötigen Sie eine Umrechnung zwischen Euro und Bitcoin Kurs und müssen alle Daten für die Buchhaltung speichern. Weiterhin brauchen sie eine Oberfläche, welche sie am POS oder im Onlineshop verwenden können, um die Zahlungen schnell und einfach für ihre Kunden möglich zu machen.

Mit einem passenden Anbieter fallen diese ganzen Dinge weg und sie können ohne Knowhow und viel Aufwand Bitcoin in ihrem Geschäft akzeptieren.

 

Bitcoin Zahlungen mit Clex.

Die beiden Gründer von Clex Linus Orszulik und Til Herdter beschäftigen sich schon seit 2017 mit Bitcoin und Kryptowährung. In dieser Zeit haben sie gemeinsam verschiedene Projekte begleitet und viel Erfahrung gesammelt. Seit 2020 beraten sie mit ihrem Unternehmen „Bitcoin Store“ Privatpersonen sowie Unternehmen zum Thema Bitcoin.

Als die Anfragen von Unternehmen zur Bitcoin Integration zunahmen, entschlossen die beiden sich dazu eine Lösung zu entwickeln.Die Idee von Clex war entstanden. Die beiden sehen die Bitcoin Akzeptanz als Innovationstreiber, aber auch als großer Marketingaspekt für die Unternehmen.

Clex stellt Unternehmen eine Schnittstelle zur Verfügung, um es den Kunden zu ermöglichen, im Ladengeschäft oder im Onlineshop bequem mit Bitcoin zu bezahlen. Gemäß den Prämissen von Bitcoin bilden auch wir dabei keine Zwischeninstanz. Die Zahlungen gehen direkt vom Kunden auf das Wallet des Shop Besitzers. Das bedeutet, das Unternehmen zahlt bei uns keine Gebühren für die Transaktion.

In einer Studie von Capterra zur Nutzung von Kryptowährungen in Deutschland wurde nach den Hauptgründen für die Nutzung von Bitcoin und Co. gefragt. 48 % der Befragten gaben als Hauptgrund an, Teil von etwas Innovativem und Alternativen zu sein. Durch die Akzeptanz von Bitcoin können sich Unternehmen angesichts der oben genannten Daten zukunftsorientiert positionieren und neue Kunden ansprechen. Jede neue Implementierung von Bitcoin generiert Aufmerksamkeit, wodurch sich die Unternehmen von der Konkurrenz abheben können.

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