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Siqens_Pressemitteilung_Australien

19.01.202310:54 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) SIQENS kooperiert mit australischer Wissenschaftsorganisation CSIRO 

Infrastruktur aus München für saubere Energie auf dem fünften Kontinent

München, den 11.01.2023 -- SIQENS, ein Pionier im Bereich der grünen Wasserstoffwirtschaft, und die australische Wissenschaftsorganisation CSIRO kooperieren. Ziel ist der Aufbau einer Demonstrationsanlage für die elektrochemische Wasserstoffabscheidung (EHS). Diese wird im neuen WasserstofftechnologieEntwicklungszentrum des CSIRO in Melbourne, Australien, errichtet. 

Im CSIRO-Entwicklungszentrum für Wasserstofftechnologie in Melbourne wird mit einem Siqens-Stack bereits die Abtrennung von Wasserstoff aus Gasströmen mit hohem und niedrigem H2-Gehalt getestet. Inzwischen ist eine komplette Demonstrationsanlage auf dem Weg von München nach Melbourne. Die elektrochemische Wasserstoffabscheidung ist eine technische Lösung für eine zentrale Herausforderung der Wasserstoffinfrastruktur, die Verteilung auf der letzten Meile. Die EHSTechnologie der Münchner SIQENS GmbH bietet dafür die Grundlage. 

Kernelement der SIQENS EHS-Technologie ist der SIQENS HT-PEM-Stack, eine HochtemperaturPolymer-Membran, der serienmäßig schon in den SIQENS Ecoport-Brennstoffzellen arbeitet. Der Stack ist bereits seit mehr als fünf Jahren im kommerziellen Einsatz und hat sich in unterschiedlichen Umgebungen bewährt. Die Technologie wird derzeit für die Stromerzeugung in Brennstoffzellensystemen eingesetzt. Wird dieser Prozess bildlich gesprochen umgekehrt, so bietet er die Lösung für die Abtrennung und Reinigung von Wasserstoff in Gasströmen. 

Energieeffiziente und skalierbare Abtrennung und Reinigung von Wasserstoff 

Auf der Stapelmembran identifiziert ein speziell entwickelter Katalysator Wasserstoffmoleküle in wasserstoffhaltigen Gasströmen. Durch Zufuhr einer geringen Menge Strom werden die Wasserstoffmoleküle in einzelne Wasserstoffprotonen und freie Elektronen aufgespaltet.

 Die Membran ist so konstruiert, dass sie nur Wasserstoffprotonen durchlässt, die sich auf deren Rückseite wieder zu Wasserstoffmolekülen verbinden. Das Verfahren liefert hochreinen Wasserstoff (99,99 %), der in der chemischen Industrie, bei Projekten zur Dekarbonisierung von Netzen oder bei Brennstoffzellen-Elektrofahrzeugen (FCEVs) eingesetzt wird. 

Markteinführung der ersten EHS-Anlage in Australien 

Die Zusammenarbeit zwischen SIQENS und dem CSIRO zielt auf die kommerzielle Nutzung der ersten EHS-Anlage in Australien ab. Dazu gehören auch Endanwendungen für grünen Wasserstoff. Für den kostengünstigen Wasserstofftransport wollen die Projektpartner die bestehende Gasnetzinfrastruktur nutzen. 

Die nationale Wasserstoffstrategie unterstreicht Australiens Ambitionen, bis 2030 eine führende Rolle auf dem Weltmarkt für Wasserstoff und wasserstoffbezogene Technologien einzunehmen. Die Gasnetz-Betreiber gehören dabei zu den Vorreitern. Mehrere Betreiber führen bereits in unterschiedlichen Bundesstaaten des fünften Kontinents Demonstrationsprojekte zur Mischung von erneuerbarem Wasserstoff und Erdgas durch. 

Bestehende Erdgasinfrastruktur für den Wasserstofftransport nutzen 

Das Hauptziel der Entwicklungen besteht darin, die bestehende Infrastruktur für die Erdgasspeicherung und den Erdgastransport zu nutzen. Gleichzeitig will man den Dekarbonisierungsvorteil realisieren, der sich aus dem Ersatz eines Teils des Erdgases durch erneuerbaren Wasserstoff ergibt. Dieses Gasgemisch kann in vielen Fällen sofort anstelle von reinem Erdgas eingesetzt werden. 

Die Down- und Midstream-Extraktion von Wasserstoff über EHS hat das Potenzial, die Dekarbonisierungseffekte des Netzes zu erhöhen. Das prädestiniert die Lösung zum Beispiel für den Einsatz in Antriebs- und Kompressionsturbinen oder für Mobilitätsanwendungen. Grüner Wasserstoff lässt sich in vielen Bereichen bereitstellen und hat hier größte Auswirkungen auf die Dekarbonisierung.

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