(openPR) Das Jahr 2022 war für die Mobilfunknetzbetreiber geprägt von dem Bestreben, ihre 5G-Netze weiter auszubauen. Bereits drei Jahre seit dem Start des neuen Mobilfunkstandards, erreichen Telekom, Vodafone und O2 bereits mehr als 75 Prozent der Bevölkerung Deutschlands. Dennoch gibt es Unterschiede zwischen den Anbietern. Das Verbraucher-Informationsportal 5G-Anbieter.info (www.5g-anbieter.info) hat die Fortschritte der Telekommunikationskonzerne im Jahr 2022 genau unter die Lupe genommen und zeigt auf, wer besonders aktiv war - sowohl im Jahresvergleich als auch im letzten Quartal.
Telekom erreicht über 94 Prozent der Bevölkerung
Die Deutsche Telekom hat in 2022 einen großen Schritt in Richtung einer nahezu kompletten Abdeckung Deutschlands mit 5G gemacht. Laut eigenen Angaben, hat sich die 5G-Versorgung im dritten Quartal auf 92 Prozent gesteigert und Ende des Jahres sogar auf 94,5 Prozent. Im Vergleich dazu, lag die 5G-Abdeckung im Telekom-Netz Ende 2021 erst bei 90 Prozent. Da der Rollout nun in weniger dicht besiedelten Gebieten vorangetrieben wird, fällt der Zuwachs immer geringer aus. Die Telekom betreibt mittlerweile über 80.000 5G-Antennen, die meisten im Vergleich zu anderen Anbietern. Laut Medienberichten sind allein im Jahr 2022 fast 20.000 neue 5G-Antennen hinzugekommen, mehr als das gesamte O2-5G-Netz bislang umfasst. Bis 2025 plant die Deutsche Telekom eine Abdeckung von 99 Prozent zu erreichen.
Vodafone schafft 5G-Ausbau schneller wie geplant
Die Düsseldorfer haben den Ausbau des 5G-Standards zügiger vorangetrieben, als ursprünglich vorgesehen. Der Konzern erreichte laut eigenen Angaben Ende 2022 mehr als 65 Millionen Menschen, was einer Abdeckung von 80 Prozent der Bevölkerung entspricht. Ursprünglich war für Ende 2022 eine Versorgung von nur 60 Millionen Einwohnern geplant, nach ca. 45 Millionen Ende 2021. Somit konnte Vodafone innerhalb eines Jahres zusätzliche 20 Millionen Menschen mehr erreichen. Das Unternehmen hat im letzten Jahr knapp 5.500 5G-Standorte und mehr als 16.000 weitere Antennen in Betrieb genommen. Insgesamt umfasst das 5G-Netz von Vodafone nun 36.000 Antennen. 9.000 befeuern das erst im März 2022 gestartete und besonders schnelle 5G+ (standalone 5G) des Telekommunikationsanbieters, welches über 20 Millionen Bewohner erreicht.
O2 hängt nicht weit zurück
O2 hat in den vergangenen Jahren gegenüber seinen Wettbewerbern hinsichtlich Netzquantität und -qualität aufgeholt. Ein Beispiel dafür ist der Ausbau des 5G-Netzes, bei dem das Unternehmen mit einer Abdeckung von über 75 Prozent der Bevölkerung Ende 2022 dicht an Vodafone heranreicht. Das Netz besteht derzeit aus gut 18.000 5G-Antennen, was deutlich weniger ist als bei den Wettbewerbern. Allerdings hat O2 im vergangenen Jahr die Anzahl der Antennen um das Dreifache erhöht. Im Dezember 2021 waren es nur rund 6.000. In Bezug auf die Verfügbarkeit, hat O2 die Quote um über 25 Prozent gesteigert, im Vergleich zum Jahresende 2021 sogar um rund 45 Prozentpunkte. Zu diesem Zeitpunkt lag die Quote bei lediglich 30 Prozent.
5G von 1&1 gab es 2022 noch nicht
1und1 verkündete kurz vor dem Jahreswechsel zu 2023 den 5G-Start in zwei Städten mit drei Antennen. Zunächst allerdings nur als Festnetzersatz. Es wird noch viele Monate dauern, bis das Angebot für die breite Masse verfügbar ist.
Fazit: 2022 war ein gutes Jahr für 5G
Die Netzbetreiber haben ihre Ausbauquote um bis zu 45 Prozentpunkte gesteigert. Es ist bemerkenswert, dass 5G bei allen drei Netzbetreibern in Deutschland massentauglich geworden ist - zumindest technisch. Auch die Nutzung von 5G nimmt in der Praxis zu, obwohl nicht alle Mobilfunkkunden von dem schnellen, mobilen Internet profitieren können. Mehr aktuelle Informationen zum Ausbau hier auf https://www.5g-anbieter.info.







