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Bio oder regenerativ: Welcher Anbauweise gehört die Zukunft?

11.01.202313:47 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Bio oder regenerativ: Welcher Anbauweise gehört die Zukunft?
Bio-Baumwollernte im Cotonea-Anbauprojekt in Kirgistan (© ©COTONEA/Klaus Mellenthin)
Bio-Baumwollernte im Cotonea-Anbauprojekt in Kirgistan (© ©COTONEA/Klaus Mellenthin)

(openPR)

  • Die landwirtschaftliche Nutzbarkeit der Böden sinkt auf globaler Ebene drastisch
  • Zu den bereits bekannten Folgen kommen nun steigende Kosten sinkende Erträge Hungernöte
  • Ob und wie eine regenerative Form der Landwirtschaft die Lösung darstellen kann, weiß Roland Stelzer, Geschäftsführer der Biobaumwollmarke Cotonea.

Bempflingen, 11. Januar 2022  Laut den Vereinten Nationen sind bereits circa 40 Prozent der Böden weltweit degradiert und somit kaum noch fruchtbar. Bis zum Jahr 2050, so warnt die Welternährungsorganisation FAO, werden bis zu 90 Prozent des Ackerbodens gefährdet sein. Die finanziellen Auswirkungen der Bodendegradation könnten sich weltweit bis dahin auf 23 Billionen Dollar in Form von Verlusten an Nahrungsmitteln, Ökosystemleistungen und Einkommen belaufen.

Energieintensiver Synthesedünger keine dauerhafte Lösung

Die Gründe für den Bodenverlust sind wissenschaftlich belegt: Seit Jahrzehnten überstrapaziert die konventionelle Landwirtschaft ihre eigene Grundlage unter Einsatz von Kunstdüngern, Gentechnik, Pestiziden. Die Folge ist eine Reduzierung der Bodenlebewesen und verminderte Fruchtbarkeit. Nun kommt mit den steigenden Energiepreisen zu den vielen ökologischen sozialen und finanziellen Folgen ein weiterer drastischer Faktor hinzu.

Die von der industrialisierten Landwirtschaft bestellten Äcker hängen zwingend von Kunstdüngern ab. Die Herstellung dieser Dünger ist energieintensiv und damit teuer. Darüber hinaus beruht sie auf knappen endlichen Ressourcen. Aufgrund der hohen Energiekosten geht derzeit das Düngerangebot zurück, was wiederum die Erträge in der konventionellen Landwirtschaft reduziert. Hungersnöte können die Folge sein. Jetzt soll der Umstieg auf eine regenerative Landwirtschaft Abhilfe schaffen.

Regenerativ ist notwendig, Bio die Zukunftssicherung

„Regenerativ heißt erst einmal nur, den Boden, den der konventionelle Anbau ausgelaugt hat, wieder gezielt aufzubauen“ so Roland Stelzer, Geschäftsführer der Biobaumwollmarke Cotonea. „Eine solche Anbauweise kommt in den meisten Fällen wie der biologische Anbau ohne energieintensive Kunstdünger aus und spart immerhin diese Kosten ein. Aber man kann nicht davon ausgehen, dass der Wechsel auf natürliche Hilfsmittel die vorigen Jahrzehnte direkt rückgängig macht. Der Aufwand für die Wiedergewinnung der Bodengesundheit variiert je Zustand, erfordert Know-how, finanzielles Investment und kann Jahre dauern – aber ist auf lange Sicht unabdingbar.“

Biologischer Anbau in Uganda und Kirgistan mit überdurchschnittlich hohen Erträgen

Die Biotextilmarke Cotonea bezieht ihre Baumwolle von Projekten in Kirgistan und Uganda, die sie selbst mitaufgebaut hat. Seit Anbeginn (2005 und 2009) setzt der Bioanbau auf anspruchsvolle Schulungen der Farmerinnen und Farmer, natürliche Pflege der Pflanzen und den Verzicht auf jegliche synthetische Düngemittel sowie Pestizide. Das richtige Timing, eine große Vielfalt an Wechselfrüchten und die eigene Herstellung von Naturdünger etwa durch Blätter-Fermentation oder Nutztiere – all das zählt zu den Möglichkeiten einer Landwirtschaft, die auf einem Kreislaufprinzip beruht. Das Ergebnis: Die Böden sind und bleiben nicht nur fruchtbar, sodass eine dauerhafte Wirtschaftlichkeit gegeben ist. Die Erträge liegen auch weit über dem Landesdurchschnitt bei null Kosten für Synthesedünger.

„Kompost, Wechselfrüchte, Brachjahre für die Erholung – will man etwas von der Natur bekommen, muss man auch etwas zurückgeben“ so Stelzer abschließend. „Und es lohnt sich.“

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Quellen: United Nations Convention to Combat Desertification (UNCCD) 2018 & Food and Agriculture Organization of the UN (FAO) 2022

 

Bilder in druckfähiger Auflösung  

https://www.cotonea.de/exporte/cotonea-pm-bildmaterial-01-2023.zip
Die Bilder sind frei zur Verwendung für journalistische Berichterstattung. Der jeweils zu verwendende Bildnachweis findet sich im Dateinamen.     

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