(openPR) Auf der Suche nach HR Business Partnern
Das HR Business Partner Modell, das Dave Ulrich um die Jahrtausendwende entwickelte hat sich bei großen Unternehmen, aber auch bei vielen Mittelständlern weitgehend durchsetzen können. Die Aufgaben variieren von Unternehmen zu Unternehmen, Gemeinsamkeit besteht in der Philosophie, das HR stärker zur Wertschöpfung im Unternehmen beitragen soll. So sind die Anforderungsprofile auch sehr vielfältig, in jedem Falle aber sehr anspruchsvoll. Das hat zur Folge, dass Unternehmen lange benötigen, um die richtigen Bewerber*innen zu finden. Der Markt mit erfahrenen HR Business Partnern scheint leergefegt.
Was ist ein HR Business Partner?
HR Business Partner unterscheiden sich von Personalreferenten dadurch, dass sie mehr strategische Aufgaben wahrnehmen, während Personalreferenten mehr im operativen Bereich tätig sind. Nach dem Modell von Dave Ulrich (1997) sind es hauptsächlich vier Funktionsfelder, in denen ein HR Business Partner tätig ist.
Abb.: Aufgaben HR Business Partner nach Dave Ulrich
Was muss ein HR Business Partner können.
Betrachtet man die Aufgaben, die Ulrich beschreibt etwas genauer, dann kann sehr schnell festgestellt werden, dass hier eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Kompetenzen gefordert wird, die sowohl den betriebswirtschaftlichen, personalwirtschaftlichen und den pädagogischen Bereichen zugeordnet werden können. Hinzu kommen ausgeprägte soziale und persönliche Kompetenzen.
Wie sieht die Arbeitsmarktsituation für HR Business Partner aus?
Auf Grund der breiten Anforderungsprofile ist es vorteilhaft nach erfahrenen HR-Business Partnern zu suchen. Da der Bedarf generell wächst stehen jedoch nicht genügend erfahrene Bewerber zur Verfügung. Es muss auf Mitarbeiter aus verschiedenen Unternehmensbereichen zurück gegriffen werden und Lücken in den Anforderungsprofilen in Kauf genommen werden.
Wie sinnvoll ist eine spezifische Weiterqualifizierung?
Derzeit bieten einige IHK´n und ein paar private Bildungsanbieter Zertifikatskurse zum HR Business Partner an. Generell erscheint es sinnvoll, solche Kurse anzubieten, wenn sie sich auf die von Ulrich beschriebenen Aufgaben beziehen. Das ist jedoch nicht immer der Fall.
Die BEST Bildungs-GmbH bietet bereits seit drei Jahren einen handlungsaktiven Kurs im virtuellen Classroom an. Der mit eigens entwickelten Inhalten zu einem IHK-Zertifikat führt. Partner ist die IHK Kassel-Marburg. Der Kurs dauert 3 Monate und findet im virtuellen Classroom statt. Im kommenden Jahr bietet die BEST Bildungs-GmbH insgesamt 4 Kurse an. Weiter Informationen erhalten Sie unter: https://diebest.de/lehrgang/hr-business-partner.html









