(openPR) ICF-Europatreffen am 2. und 3. März in Utrecht (Niederlande) - Jahresumsatz der internationalen Coaching-Branche: 1,5 Mrd. US-Dollar - Zertifizierung als Qualitätssicherungsmaßnahme für mehr Verbraucherschutz
Berlin/Utrecht, 1. März 2007 – „Die Zukunft von Coaching in Europa” steht im Mittelpunkt einer europaweiten Konferenz der International Coach Federation (ICF), zu der sich am 2. und 3. März 2007 mehrere Dutzend Vorstandsmitglieder europäischer ICF-Landesverbände im niederländischen Utrecht versammeln werden. Das Treffen, das federführend von den nationalen ICF-Sektionen Deutschlands und der Schweiz vorbereitet wurde und moderiert werden wird, will sich den Fragen widmen, die sich aus dem weltweit zu verzeichnenden Coaching-Boom ergeben.
Dass es ein solches, auch wirtschaftlich relevantes Wachstum tatsächlich gibt, belegen die Ergebnisse einer Untersuchung, die die ICF vor kurzem gemeinsam mit der Wirtschaftsberatungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers durchgeführt hat: Demzufolge setzt die internationale Coaching-Branche jährlich rund 1,5 Mrd. US-Dollar um – mit steigender Tendenz. „Coaching ist weltweit ein Wachstumsmarkt, und nach den USA liegt Europa mit einem Anteil von 27 Prozent am Jahresgesamtumsatz an zweiter Stelle“, erläutert der Wiesbadener Coach Marius Hansa. Der Zweite Vorsitzende der deutschen ICF-Sektion sieht allerdings auch Probleme: „Der Boom führt zu einem Wildwuchs an Angeboten und zu einem Mangel an Markttransparenz für die Klienten.“ Mit Blick auf den Verbraucherschutz seien Maßnahmen zur Qualitätssicherung daher unverzichtbar. Hansa: „Dass von den weltweit derzeit mehr als 100.000 Personen, die sich als ‚Coach’ bezeichnen, lediglich rund 3.000 nachweislich den strengen Qualitätskriterien genügen, wie sie die weltweit anerkannte ICF-Zertifizierung vorschreibt, ist mehr als unbefriedigend!“ Das von der ICF bereits 1998 eingeführte dreistufige Zertifizierungssytem ist der international am weitesten verbreitete und – weil verbandsunabhängig – zudem neutrale Qualifizierungsnachweis für professionelle Coachs sowie für Ausbildungsstätten.
Im Verlauf der Utrechter Konferenz werden die ICF-Vertreter aus elf europäischen Staaten sowie aus den USA auch mit Repräsentanten anderer europäischer Coaching-Berufsvereinigungen zusammentreffen – mit dem Ziel, gemeinsame Strategien für eine verbesserte öffentliche Wahrnehmung der Vorteile von Coaching zu entwickeln. ICF-intern wird es in Utrecht darüber hinaus um die organisatorische Umgestaltung des Verbandes gehen, die ein Mehr an Eigenverantwortung für die nationalen Landesverbände zum Ziel hat. Die ICF Deutschland ist eine der Triebkräfte dieses Reformprozesses.
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