(openPR) Grundsatzbeschluss des Rates eröffnet zusätzliche Chancen für die Innenstadtentwicklung
Wolfsburg, 01.04.2022 – Wolfsburg wird sich um die Teilnahme am EFRE-Förderprogramm „Resiliente Innenstädte“ des niedersächsischen Ministeriums für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bewerben. Dies hat der Rat der Stadt Wolfsburg in seiner Sitzung am 30. März einstimmig beschlossen. Die Fördermittel sollen es ermöglichen, in Anknüpfung an das kurzfristig wirkende Programm „Perspektive Innenstadt!“, weitere Maßnahmen zur Innenstadtaufwertung mittel- bis langfristig sukzessive umzusetzen. In partnerschaftlicher Zusammenarbeit werden die Stadt Wolfsburg und die Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH (WMG) die Bewerbung auf den Weg bringen.
„Die Verbesserung der Lebens- und Aufenthaltsqualität unserer Innenstadt ist der zentrale Ansatz im Rahmen der Innenstadtentwicklung. Für die mittel- und langfristige Umsetzung wichtiger Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung wäre eine positive Bewerbung äußerst förderlich. Ich bin zuversichtlich, dass unser Konzept die Jury überzeugt“, betont Oberbürgermeister Dennis Weilmann.
„Unser gemeinsames Ziel ist es, die Innenstadt als Lebens- und Arbeitsort nachhaltig zu stärken und die Aufenthaltsqualität konsequent zu verbessern. Für das in Erarbeitung befindliche Entwicklungskonzept Innenstadt sowie die konzeptionellen Vorarbeiten im Rahmen des Förderprogramms „Perspektive Innenstadt!“ schafft das Programm „Resiliente Innenstädte“ eine gute Umsetzungsperspektive. Bis 2027 können wir, im Fall einer erfolgreichen Bewerbung und Aufnahme in das Förderprogramm, weitere Maßnahmen zur Entwicklung und Aufwertung unserer Innenstadt mit Unterstützung von Fördermitteln initiieren und damit den kommunalen Haushalt entlasten“, erklärt WMG-Geschäftsführer Jens Hofschröer.
„Um unser gemeinsames Ziel, dass mehr Menschen mehr Zeit in der Wolfsburger Innenstadt verbringen, langfristig zu erreichen, bietet uns das Förderprogramm eine tolle Chance. Unter anderem bauliche Maßnahmen, die sich langfristig auf die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt auswirken, wären mithilfe der Fördermittel umsetzbar“, sagt Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide.
Die maximal mögliche Fördersumme liegt bei 4,2 Millionen Euro pro Kommune. Der städtische Eigenanteil beträgt 60 Prozent, das heißt bis zu 6,3 Millionen Euro müsste die Stadt im Falle einer maximalen Ausschöpfung innerhalb der kommenden fünf Jahren aus eigenen Haushaltsmitteln bereitstellen. Die tatsächliche Gesamtsumme ist jedoch abhängig von den in der zweiten Stufe des Bewerbungsverfahrens einzureichenden Einzelprojekten. Voraussichtlich im Juli soll es die Entscheidung zu den teilnahmeberechtigten Städten geben.
Die Bewerbung im Förderprogramm erfolgt auf Grundlage einer integrierten Strategie, die mit Unterstützung des mit dem Entwicklungskonzept Innenstadt beauftragten Büros urbanista ausgearbeitet wurde. Die Ergebnisse der kürzlich durchgeführten Kurzworkshops zu den Themenfeldern Ökonomie, Ökologie und Soziales mit verschiedenen Interessenvertreter*innen fließen dabei als fachlicher Input in die Strategieumsetzung mit ein. Als strategische Entwicklungsziele gelten:
- Die Wolfsburger Innenstadt als gesellschaftliche Mitte stabilisieren.
- Die Wolfsburger Innenstadt als Vitrine für Digitalisierung, Klimaschutz und Klimaanpassung gestalten.
- Die Wolfsburger Innenstadt als vielfältigen, multifunktionalen Ort entwickeln.













