(openPR) Die „DAS TUN WIR Arche“ bietet auf versiegelten Flächen Lebensraum und Nahrung für bedrohte Wildbienen und Insekten. Dieses “Trittsteinbiotop” ist zum Selbstaufbau und ideal geeignet für Unternehmen, Schulen und alle Institutionen, die ein sinnvolles Team-Event mit gutem Zweck planen.
Gutenzell Wolfgang Huchler ist ein Naturfreund. Er hatte sich schon länger Gedanken gedacht, was auch er gegen das Insektensterben tun könnte. Die Firma Hochbeet-Huchler aus Gutenzell nicht weit von Illertissen ist bekannt für ein umfangreiches Angebot an hochwertigen Hochbeeten, die bereits überall in Deutschland, der Schweiz und Österreich im Einsatz sind. Nun ergänzt ein weiteres, ganz besonderes Modell das Portfolio. Auf einer Veranstaltung lernte Wolfgang Huchler Eva Stengel aus Ellwangen/Ostwürttemberg kennen, die Erfinderin der DAS TUN WIR Arche. Ihre Rettungsinsel für Wildbienen und Insekten hat sie gemeinsam mit Wildbienenexperten der Heinz Sielmann Stiftung entwickelt und dafür in 2020 den #beebetter Preis der Hubert Burda Medienstiftung erhalten. Über die Samariterstiftung Behindertenhilfe Ostalb in Aalen werden die fertig befüllten, bepflanzten Archen an große Unternehmen in Baden-Württemberg geliefert, so an die Deutsche Bahn und an die Firma Lidl. Zum Selbstaufbau der DAS TUN WIR Arche gab es jedoch bis dato noch keinen Anbieter. Diese Lücke schließt nun Hochbeet Huchler.
Konzipiert wurde die Rettungsinsel für Flächen, auf denen nützliche Insekten wie Wildbienen, Schmetterlinge und weitere keine Möglichkeit haben, sonst überleben zu können. Häufig ist das gerade in Gewerbegebieten, vor Supermärkten, auf Schulhöfen der Fall. Im Radius von 400 m entfernt von der nächsten Grünfläche braucht es unbedingt solche Trittsteinbiotope. „Die meisten unserer vielleicht 560 Arten von Wildbienen brüten in der Erde – und nicht in Insektenhotels. Diese Möglichkeit bietet nun die Arche – eben einen Stock höher!“ so Eva Stengel über das Hochbeet „Lebensraum“, das tatsächlich nur mit einer Mischung aus Sand und Lehm befüllt – und mit Totholz versehen wird. „Das Hochbeet „Nahrung“ verfügt über eine sorgfältig ausgewählte Pflanzenmischung an Wildpflanzen. Denn mit der sonst üblichen Balkonbepflanzung kann man vielleicht Honigbienen locken, nicht aber Wildbienen. Die sind teilweise hochspezialisiert – wie auch Schmetterlinge!“ Die Bepflanzung ist zudem so ausgewählt, dass sie mit sehr wenig Pflege auskommt. Nur bei starker Trockenheit muss gelegentlich gegossen werden, das Düngen entfällt. Rückschnitt ist nur einmal jährlich erforderlich, im März. „Im Winter brauchen die Eier und Raupen der Insekten ihre „Bettdecke“, so Eva Stengel. Darüber klären auch die hübsch - und auffällig gestalteten Infotafeln auf, die an den Beeten befestigt - und mit einem Logo nach Wunsch individualisiert werden können. Weitere Insektennisthilfen gehören ebenfalls dazu: Im Aufsatz befinden sich zwei sorgfältig gebohrte Hartholzblöcke für beispielsweise gehörnte Mauerbienen, zwei Laubholz-Totholzblöcke für große Holzbienen und eine Vorrichtung, an der man Markstängel anbringen kann. Denn es gibt Wildbienenarten, die nur dort ihre Bruthöhlen anlegen. Selbst wie man eine Hummelhöhle und Wassertränke integriert, ist im informativen Leitfaden genauestens beschrieben, den man zusammen mit den Hochbeeten erwirbt.
Das gemeinsame Aufstellen der DAS TUN WIR Arche – im Kollegenkreis, als Team-Event, im Verein oder mit Kindern – macht Spaß, ist eine durch und durch sinnvolle Maßnahme für mehr Artenvielfalt, und sorgt dafür, dass es auch auf einem Meer von Asphalt wieder summen und brummen kann.










