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Verladung per RFID am neuesten dm-Verteilzentrum in Wustermark

29.03.202213:16 UhrLogistik & Transport
Bild: Verladung per RFID am neuesten dm-Verteilzentrum in Wustermark
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(openPR) Das neuste Verteilzentrum der deutschen Drogeriemarktkette dm-drogerie markt in Wustermark, in unmittelbarer Nähe der Hauptstadt Berlin, hat im April 2020 offiziell seinen Dienst aufgenommen. Am ganzen Standort wurde darauf Wert gelegt, neue Techniken und Möglichkeiten auszuloten und miteinander zu verbinden. So wurde u.a. im Bereich des Warenausgang (WA) der Ansatz verfolgt, dass Paletten bei der Aufnahme durch ein Flurförderzeug (FFZ) automatisch erkannt und die Beförderung in die Verladebrücke eigenständig quittiert wird. Diese Schritte, das Erfassen der aufgenommenen Palette und des durchfahrenen WA-Tores, wurde bisher mit einem sog. „Windows Mobile Terminal“ vom Fahrer des FFZS durchgeführt.

In Wustermark geht man hier neue Wege. Steht die kommissionierte und folierte Palette am WA-Schacht zur Verladung bereit, dann wird diese vom FFZ aufgenommen. Eine RFID-Antenne auf Höhe der Gabelzinken liest den in der Kunststoffpalette eingelassenen RFID-Tag (GRAI) aus und der dahinter hängende RFID-Reader schickt diese Information in aufbereiteter Form an das Lagerverwaltungssystem mit der unausgesprochenen Frage, wohin diese Palette transportiert werden soll. Das Lagerverwaltungssystem prüft die erhaltene GRAI und ermittelt, welchem WA-Tor diese Palette zugeordnet ist. Das Ergebnis dieser Prüfung wird dem Fahrer auf dem MDE-Gerät, welches stationär oberhalb des Batteriefachs angebracht ist, angezeigt. Die Palette wird daraufhin mittels FFZ in die Brücke, welche an dem entspr. WA-Tor steht, gebracht. Beim Überfahren der Auffahrrampe werden die, an der Rampe angebrachten, RFID-Transponder von einer zweiten RFID-Antenne an der Unterseite des FFZs ausgelesen. Auch dieser EPC wird von dem dahinterliegenden RFID-Reader an das Lagerverwaltungssystem weitergereicht. Das Lagerverwaltungssystem prüft welchem Tor der übermittelte EPC zugeordnet ist und ob dieser mit dem erwarteten Tor übereinstimmt. Ist dies der Fall, dann wird die Palette verbucht und die Verladung damit abgeschlossen. Passt das ermittelte Tor nicht zu der aktuell in der Verladung befindlichen Palette, dann bleibt die Verladung offen und der Fahrer wird gebeten die Palette zum korrekten WA-Tor zu verbringen. Auch hier dient das MDE-Gerät als Schnittstelle zwischen Fahrer und Lagerverwaltungssystem.

Mit dieser Art der Verladung kann der Mitarbeiter sich vollständig auf das Führen des FFZs und seine Umgebung konzentrieren und muss nicht immer wieder die Hände vom Steuer nehmen, um mit einem Handterminal den Barcode der Palette oder des WA-Tores zu scannen. Auch ist das versehentliche Falschabstellen von Paletten nahezu ausgeschlossen. Diese Lösung bietet darüber hinaus auch die Möglichkeiten zukünftig weitere Plätze im WA-Bereich, bspw. Abstellpuffer, zu erschließen.

Nachdem, im Rahmen des Projekts, die Entscheidung gefallen war, am Standort in Wustermark bei der Verladung auf RFID zu setzen, wurde am bereits bestehenden Standort in Waghäusel im Sommer 2018 erste Versuche unternommen das notwendige HW-Equipment an einem FFZ anzubringen und zu erproben. Dies war erforderlich, da es bis dato noch keine Lösung von der Stange gab, die man hätte adaptieren können. Es galt Ideen und Ansätze zu entwickeln und diese auf ihre Alltagstauglichkeit hin zu prüfen. Bereits bei diesem Piloten war die Firma Sydesoft GmbH mit dabei und hat zusammen mit Vertreten der dmTECH GmbH sowohl im Bereich des HW-Setting, aber vor allem bei der Entwicklung der Middleware, als Bindeglied zwischen RFID-Reader und Lagerverwaltungssystem, mitgewirkt.

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