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Wechseljahre? Wo bleiben denn die Hitzewallungen?

20.12.202110:13 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Wechseljahre? Wo bleiben denn die Hitzewallungen?
Ann-Katrin Pause, Apothekerin und Hormoncoach (© Ann-Katrin Pause)
Ann-Katrin Pause, Apothekerin und Hormoncoach (© Ann-Katrin Pause)

(openPR) In Deutschland sind aktuell 22 Millionen Frauen zwischen 40 und 60 Jahre alt und damit in verschiedenen Stadien der Wechseljahre. Aber kaum eine erkennt die frühen Anzeichen, denn Aufklärung und Information sind Mangelware. 

Ann-Katrin Pause kann ein Lied davon singen. Mit 45 Jahren stand die heute 49-jährige Apothekerin vor einem Rätsel. Tiefe Erschöpfung, Schlafstörungen, Kinzentrationsschwierigkeiten und verschiedene neu aufgetretene Unverträglichkeiten machten ihr zu schaffen. „Ich wurde mehrmals gründlich durchgecheckt und nach einer Arzt-Odyssee lautete die Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis, eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse“, erzählt Ann-Katrin Pause. In der Folge recherchierte sie intensiv und setzte sich mit der Therapie ihrer Erkrankung auseinander. Sie wurde auf Schilddrüsenmedikamente eingestellt und veränderte verschiedene Aspekte ihrer Ernährung und Lebensweise. So weit, so gut.

Aber die Schlafstörungen blieben, es kam ein wachsender Mangel an Leistungsfähigkeit dazu. „Meine sonst so wunderbar auspowernden Joggingrunden ließen mich plötzlich völlig erschöpft auf dem Sofa landen und so manches Wochenende verbrachte ich in einer seltsamen Energielosigkeit, ängstlich darauf bedacht, am Montag wieder fit zu sein,“ berichtet die Apothekerin. Auch seien in den frühen Morgenstunden ein kreisendes Gedankenkarusselll und Ängste ein großes Problem gewesen, sodass an Weiterschlafen nicht zu denken gewesen sei.

UND DANN KAM LICHT INS DUNKEL

Es begann mit einem Buch der amerikanischen Gynäkologin Dr. Sara Gottfried. „Die Hormondiät“ versprach die Neuordnung der Hormone durch eine Art AuslassErnährung, bei der man wochenweise u.a. auf Koffein, Alkohol, Zucker, Milchprodukte, etc. verzichtet und dadurch den „Reset“-Knopf verschiedener hormoneller Regelkreise des Körpers drückt. 

“Meine Neugierde war geweckt. Neben der Schilddrüse und ihren Hormonen war da noch so viel mehr. Der weibliche Körper und seine Hormone stand ab diesem Zeitpunkt ganz oben auf meiner Prioritätenliste,“ erzählt die 49-jährige heute. „Ich begann, umfassend zu recherchieren und stieß erstmals auf Begriffe wie Prämenopause und Perimenopause.“ Bei diesen Begriffen handelt es sich um Phasen der Wechseljahre, die ineinander übergehen. Die Menopause selbst ist dann nur ein einziger Tag, nämlich wenn die Periode irgendwann ein volles Jahr ausgeblieben ist. Danach ist eine Frau in der Postmenopause.

In der Phase der Perimenopause, die zwischen 3 und 10 Jahren dauern kann, können bis zu 50 verschiedene Symptome auftreten. Kaum eine Frau Anfang 40 bringt plötzliche Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, Ängste, Depressionen, starkes PMS (prämenstruelles Syndrom) , Unverträglichkeiten, etc. mit den hormonellen Veränderungen in Zusammenhang. Frau ist ja schließlich noch zu jung! Meist sind auch noch regelmäßige Zyklen vorhanden und die Möglichkeit, schwanger zu werden, besteht immer noch. „Irgendwann las ich dann auch das wunderbare Buch „Women on Fire“ der Gynäkologin Dr.med Sheila de Liz. Anschaulich und umfassend räumt diese mit den Irrtümern rund um die Wechseljahre auf und stellt viele Therapieoptionen vor.“ Ann-Katrin Pause stellte daraufhin auch internationale Therapievergleiche an. Wie sahen z.B. die Therapievorgaben der British Menopause Society aus, wie geht man in Frankreich oder den USA therapeutisch vor?

UND WAS IST JETZT MIT DEN HITZEWALLUNGEN?

Auf die „fliegende Hitze“ wartet Ann-Katrin Pause noch heute. Ihre Symptome der Perimenopause hat sie mit einer modernen Hormonersatztherapie und der richtigen Balance aus Ernährung, Bewegung, Entspannung und verschiedenen Heilpflanzen in den Griff bekommen.

Inzwischen bietet sie neben ihrer Tätigkeit in der Apotheke Hormonberatungen für Frauen ab 40 an. „Dabei suche ich für jede Frau die sinnvollen Stellschrauben für ihre bestmögliche Hormonbalance, erkläre das Auftreten der einzelnen Symptome und bereite beispielsweise auch Arztbesuche mit meinen Kundinnen vor. So können sie beruhigt mit einer Liste der relevanten Symptome zu ihrem nächsten Gynäkologen/innen-Termin gehen und nichts wird vergessen. Dort werden dann die verschiedenen Therapieoptionen besprochen. Aufklärung und die Enttabuisierung der Wechseljahre sind mein Ziel. Ich wünsche mir, dass Frauen in jeder Phase ihres Lebens achtsam mit sich umgehen und die Signale ihres Körpers zu entschlüsseln lernen“

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