(openPR) Auch Aufsichtsräte in Deutschland wurden vom vielzitierten “Corona-Boost” erfasst und in eine digitale Lernkurve gezwungen, die bei Freiwilligkeit um einiges flacher geblieben wäre. Corona hat bekanntlich vorhandene Entwicklungen in nahezu allen Bereichen beschleunigt.
Lernkurve 1: 4,1 % der Aufsichtsräte nehmen nun auch digitale Weiterbildungsangebote an
Waren es vor einem Jahr noch 3,7 % der Aufsichtsräte, die sich regelmäßig fortbildeten stieg diese Zahl beträchtlich an auf 4,1%.
Der Grund: Digitale Formate werden zunehmend akzeptiert, der fast totale Ausfall von Präsenzveranstaltungen kann durch Digital -Learning, Webinare und Online-Tagungen vollständig kompensiert werden. Der Wegfall von Reisekosten und Verbindlichkeit bringt neuen Schwung in alte Verhaltensmuster.
Lernkurve 2: Fortbildung wird zum Gremien-Thema
Nicht nur durch die dringende Empfehlung des Deutschen Corporate Governance Kodex zur Veröffentlichung des Weiterbildungsnachweises, auch durch öffentlichen Druck und vermehrt berichtete Haftungsfälle widmen sich immer mehr Aufsichtsratsvorsitzende diesem Thema. Die laufende Qualifizierung des gesamten Gremiums gehört zu seinen Aufgaben Die Kunden der digitalen, multimedialen Weiterbildungsplattform Directors Academy sind zu über 50 % ganze Gremien.
Lernkurve 3: Aufsichtsräte wollen bei der Strategie mitreden
Strategische Fragestellungen werden von Aufsichtsräten am stärksten in der Weiterbildung nachgefragt (25,4 %), knapp gefolgt von Bilanzierung und Rechnungslegung (23,2 %). Beide Bereiche entwickeln sich außerordentlich dynamisch. Bedingt durch die Pandemie sind neue Geschäftsmodelle zu implementieren und Bilanzen und Geschäftspläne zu interpretieren.
Speziell die Strategie-Diskussion wird öffentlich geführt und könnte einen Entwicklungsprozess der Kontrollpflichten auslösen.
Quelle: Directors Academy GmbH, Hamburg









