(openPR) In den meisten Fällen erfolgt die kieferorthopädische Behandlung bereits in den jungen Jahren.
Das heißt aber nicht, dass eine kieferorthopädische Behandlung bei Erwachsenen nicht mehr möglich ist. Im Gegenteil, die Zähne sind ein Leben lang beweglich, weshalb es auch im Erwachsenenalter möglich ist, Zahnfehlstellungen zu korrigieren.
Es gibt drei verschiedene Behandlungsmöglichkeiten für Erwachsene.
Feste Zahnspange von "außen" (Vestibulärtechnik):
Hier wird ein festsitzendes Behandlungsgerät - i.d.R. eine Multibandapparatur - eingesetzt um das Behandlungsziel zu erreichen. Bei dieser Methode werden Brackets von außen auf die Zähne geklebt. Hierfür kann man auch im sichtbaren Bereich Keramik-Brackets verwenden. Zudem werden zum Erreichen eines optimalen Ergebnisses, individuell geformte Behandlungsbögen eingesetzt.
Da der Außenradius des Zahnbogens größer ist als der Innenradius, kann mit geringeren Kräften als bei der Lingualtechnik, die gleiche Energie auf die Zahnbögen übertragen werden.
Wenn Sie möchten, dass die Behandlungsapparatur von außen nicht bzw. kaum sichtbar ist, können Sie auch die Lingualtechnik oder eine Therapie mit durchsichtigen Kunststoffschienen wählen.
Feste Zahnspange von "innen" (Lingualtechnik): Im Gegensatz zur Vestibulärtechnik werden bei der Lingualtechnik die Brackets an der Innenseite der Zähne befestigt, mit dem Vorteil, dass die Behandlungsapparatur von außen nicht sichtbar ist. Da der Zungenraum allerdings dadurch beeinträchtigt wird, ist eine Gewöhnungsphase beim Sprechen oder bei der Zahnpflege erforderlich. Dadurch, dass die Hebelwirkung auf Grund der Platzierung der Brackets kleiner ist, kann sich die Behandlungsdauer verlängern.
Aktive durchsichtige Kunststoffschienen (Aligner):
Als dritte Variante bieten wir unseren Patienten eine Behandlung mit herausnehmbaren, transparenten Schienen an. Wir arbeiten seit mehr als 20 Jahren mit dem Weltmarktführer für transparente Aligner „Invisalign“ zusammen. Die von Invisalign angefertigten Aligner sind dünne transparente Schienen, die der Patient/ die Patientin leicht einsetzen und wieder eigenständig herausnehmen kann. Die Zähne werden zuvor mit einem Intraoralscanner innerhalb weniger Minuten gescannt. Der Scan wird zwar in erster Linie für die Herstellung Ihrer individuell angefertigten Schienen benötigt, zeigt Ihnen jedoch auch direkt wie Ihr neues Lächeln aussehen könnte.
Die Schienenpaare werden alle 10-14 Tage von Ihnen gewechselt und somit Stück für Stück in die gewünschte Endstellung gebracht.
Je nach Behandlungsbedarf werden die Aligner in Kombination mit Attachements verwendet, um auch komplexere Zahnbewegungen zu ermöglichen. Darüber hinaus ist die Zahnpflege bei herausnehmbaren und transparenten Alignern einfacher als bei festsitzenden Behandlungsapparaturen. Ein weiterer Vorteil ist, dass bei den Schienen die Schleimhäute im Vergleich zu festsitzenden Geräten weniger bis gar nicht gereizt werden.
Das Resultat: komfortable, effektive und unauffällige Behandlungsmethode zum Erreichen eines harmonischen Bisses mit einem perfekten Lächeln.









