openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Telekommunikations-Infrastruktur besser gegen Katastrophen schützen!

(openPR) IfKom e. V. fordert, die Widerstandsfähigkeit der Netze gegen äußere Einflüsse zu erhöhen.

Die Überschwemmungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz haben gezeigt: Die Telefon- und Funknetze sind nicht ausreichend gegen Katastrophen geschützt. Der Berufsverband der Ingenieure für Kommunikation ( IfKom e. V. ) fordert, die Widerstandsfähigkeit der Netze gegen äußere Einflüsse zu erhöhen.



Dramatisch wirkte sich auch der Ausfall des digitalen Behördenfunknetzes aus, mit dem die Polizei und die im Katastrophenfall eingesetzten Rettungsorganisationen untereinander und mit den Leitstellen kommunizieren sollten. Die Gründe der Unterbrechungen waren häufig ausgefallene Stromversorgungen und ausgefallene Verbindungen der Basisstationen mit dem Kernnetz. In einigen Fällen stand auch die Technik vor Ort unter Wasser.

Die Netzbetreiber haben dankenswerterweise mit großer Anstrengung und hohem Aufwand die Technik weitgehend wieder zum Funktionieren gebracht. Zudem wurden Handys und weitere Geräte an die betroffenen Menschen verteilt. Für die Zukunft muss jedoch nach Auffassung der IfKom grundsätzlicher über die Sicherheit der Netze nachgedacht werden.

Alle großen Betreiber öffentlicher Telekommunikationsnetze sind nach dem Telekommunikationsgesetz (TKG) verpflichtet, den Betrieb ihres Netzes für Telefon-, Internet-, Datenübertragungs- und E-Mail-Dienste aufrecht zu erhalten. Sie müssen Vorkehrungen für Naturkatastrophen, besonders schwere Unglücksfälle, Sabotagehandlungen, terroristische Anschläge und sonstige vergleichbare Ereignisse treffen. Gleiches regelt das Post- und Telekommunikationssicherstellungsgesetz (PTSG).

Um die Stromversorgung aufrecht zu erhalten, werden Netzknoten und Funk-Basisstationen mit unterbrechungsfreier Stromversorgung ausgestattet. Die verbauten Batteriekapazitäten reichen jedoch im Normalfall nur für wenige Stunden Betrieb aus. Was bei gewöhnlichen kurzzeitigen Stromausfällen ausreicht, genügt im Katastrophenfall jedoch nicht. Die Anbindung von Basisstationen an das Kernnetz ist oftmals nicht ausreichend redundant, also mehrfach abgesichert, ausgelegt. Zudem ist das digitale Behördenfunknetz wegen der relativ kurzen Reichweiten auf viele Basisstationen auch auf und in privaten Häusern angewiesen.

Die IfKom fordern daher, die richtigen Schlüsse aus den schlimmen Ereignissen der letzten Zeit zu ziehen. Die Bauwerke für Netzknoten und Mobilfunkstationen müssen soweit wie möglich baulich geschützt werden. Zudem müssen die Leitungsführungen immer redundant ausgelegt werden. Eine redundante Anbindung ist auch für die Stromversorgung vorzusehen. Unterbrechungsfreie Stromversorgungen dürfen nicht nur für wenige Stunden ausgelegt werden.

Um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden, müssen alle Netzbetreiber verpflichtet werden, diese Anforderungen umzusetzen. Den erheblichen zusätzlichen Investitionen stehen allerdings keine Einnahmen gegenüber. An dieser Stelle muss auch der Staat im Rahmen der Notfallfürsorge helfend eingreifen. Für die Rettung von Menschenleben und hohen Sachwerten ist der schnelle Einsatz von Rettungskräften entscheidend. Die Helfer sind aber auf eine funktionierende Kommunikation angewiesen, ebenso wie die Menschen, die Hilfe anfordern wollen. Eine ausreichende Funktionsfähigkeit der Kommunikationsnetze muss daher auch bei extremen Unwettern und anderen Katastrophen sichergestellt werden!



Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

IfKom - Ingenieure für Kommunikation e.V.
Herr Heinz Leymann
Castroper Str. 157
44357 Dortmund
Deutschland

fon ..: 0231 93699329
web ..: http://www.ifkom.de
email : E-Mail

Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder - Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder - gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie für fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade ITK-Ingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI - Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.


Pressekontakt:

IfKom - Ingenieure für Kommunikation e.V.
Herr Heinz Leymann
Castroper Str. 157
44357 Dortmund

fon ..: 0231 93699329
web ..: http://www.ifkom.de
email : E-Mail

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1215138
 606

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Telekommunikations-Infrastruktur besser gegen Katastrophen schützen!“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von IfKom - Ingenieure für Kommunikation e.V.

Bild: IfKom: Nachhaltige Technikentwicklung auch für ältere und beeinträchtigte MenschenBild: IfKom: Nachhaltige Technikentwicklung auch für ältere und beeinträchtigte Menschen
IfKom: Nachhaltige Technikentwicklung auch für ältere und beeinträchtigte Menschen
IfKom setzen sich dafür ein, im Rahmen der Humanität, nachhaltige Technologien zu entwickeln für das Zusammenleben beeinträchtigter und nicht beeinträchtigter Menschen und im Arbeitsleben zu fördern. IfKom e. V. im Gespräch mit Hubert Hüppe, Bundesvorsitzender der Senioren-Union der CDU Deutschlands Der Bundesvorsitzende der IfKom, Dr. Heinz Leymann, war kürzlich Gast auf dem Neujahrsempfang der CDU in Castrop-Rauxel, bei dem er die Gelegenheit hatte, persönlich mit Hubert Hüppe, Bundesvorsitzender der Senioren-Union der CDU Deutschlands un…
Bild: B. Eng. Mika Wissel erhielt den IfKom-Preis 2025 an der TH AschaffenburgBild: B. Eng. Mika Wissel erhielt den IfKom-Preis 2025 an der TH Aschaffenburg
B. Eng. Mika Wissel erhielt den IfKom-Preis 2025 an der TH Aschaffenburg
Mika Wissel erhielt den IfKom-Preis an der TH Aschaffenburg für seine Bachelorarbeit mit dem Titel "Konzeption und Implementierung eines Webservers für Feldgeräte der Prozessinstrumentierung". Kürzlich verliehen die IfKom an der TH Aschaffenburg aus Anlass der Akademischen Bachelorfeier der Fakultät Ingenieurwissenschaften den Hochschulpreis an Mika Wissel für herausragende Leistungen. Seine Bachelorarbeit zum Thema: "Konzeption und Implementierung eines Webservers für Feldgeräte der Prozessinstrumentierung" wurde von Prof. Dr.-Ing. Hinrich …

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: IfKom und CGPT: Herausforderungen in einer digitalen ArbeitsweltBild: IfKom und CGPT: Herausforderungen in einer digitalen Arbeitswelt
IfKom und CGPT: Herausforderungen in einer digitalen Arbeitswelt
… sich beispielsweise um Verkehr, Energie, Wasser und Medizin handelt. Gesteuert werden die hierfür erforderlichen Anlagen und Systeme über die Telekommunikations-Infrastruktur. Ein Angriff auf diese Telekommunikations-Infrastruktur kann Staat und Gesellschaft im schlimmsten Fall "über Nacht" lahmlegen. Diese Telekommunikations-Infrastruktur muss folglich …
Spenden für Katastrophenhilfe: gutmobil kooperiert mit Aktion Deutschland Hilft
Spenden für Katastrophenhilfe: gutmobil kooperiert mit Aktion Deutschland Hilft
In Kooperation mit Aktion Deutschland Hilft unterstützen Kunden des karitativen Mobilfunkanbieters gutmobil nun auch die Opfer schwerer Katastrophen / Schnelle und effektive Hilfe mit 3 € Spende monatlich Berlin, 28.07.2010: In Zusammenarbeit mit Aktion Deutschland Hilft telefonieren Kunden des karitativen Mobilfunkanbieters gutmobil (www.gutmobil.de) …
Eurotunnel wird mit Multi-Service-Zugangssystem UMUX von KEYMILE ausgerüstet
Eurotunnel wird mit Multi-Service-Zugangssystem UMUX von KEYMILE ausgerüstet
… Kanaltunnel. Der KEYMILE-Partner Magdalene begleitet darüber hinaus die Implementierung und bietet Schulungen und Support-Services bei der Umstellung auf die neue Telekommunikations-Infrastruktur sowie anschließende Wartung. In einer ersten Phase erfolgt das Design der Lösung, anschließend startet eine Pilotphase mit darauffolgender Implementierung von …
Strategische Allianz zwischen TriCom und 24-7 Apollo
Strategische Allianz zwischen TriCom und 24-7 Apollo
… auch in den europäischen Nachbarländern. Zu den Dienstleistungen und Services der 24-7 Apollo GmbH zählen die Planung, Implementierung und der Betrieb von Telekommunikations-Infrastruktur für Carrier. Im eigenen Network Management Center (NMC) in Hennef werden IP-, Voice- sowie Transportnetztechnik überwacht und konfiguriert. Die Unabhängigkeit von Systemherstellern …
Bild: Forschungsprojekt untersucht Auswirkungen von Katastrophen auf LogistiksystemeBild: Forschungsprojekt untersucht Auswirkungen von Katastrophen auf Logistiksysteme
Forschungsprojekt untersucht Auswirkungen von Katastrophen auf Logistiksysteme
Wissenschaftler und Praktiker entwickeln Strategien für den ErnstfallKatastrophen, ob Naturkatastrophen oder Terroranschläge haben gravierende Folgen für Mensch und Infrastruktur. Ein professioneller Umgang mit solchen Risiken ist nicht zuletzt für eine stark vernetzte Volkswirtschaft wie Deutschland, die von Verkehrswegen und Logistikknoten wie dem …
dug telecom vergrößert Zentrale in Oberkrämer - Aus- und Weiterbildungsstätte aufgewertet
dug telecom vergrößert Zentrale in Oberkrämer - Aus- und Weiterbildungsstätte aufgewertet
Oberkrämer, 1. Dezember 2005. dug telecom, mit rund 150 Filialen einer der größten unabhängigen Telekommunikations-Filialisten in Deutschland, wächst weiter. In diesen Tagen hat das Unternehmen an seinem zentralen Standort in Oberkrämer bei Berlin den Bezug der neuen Firmengebäude abgeschlossen. In die ehemaligen Gebäude der Gemeindeverwaltung Eichstädt ist neues Leben eingezogen: Der Telekommunikations-Spezialist dug telecom hat dort auf mehr als zweitausend Quadratmetern Bürofläche 130 moderne Arbeitplätze geschaffen. Damit ist die Zentra…
Bild: Telekommunikations- und Netzwerkinfrastruktur in der digitalen Transformation von UnternehmenBild: Telekommunikations- und Netzwerkinfrastruktur in der digitalen Transformation von Unternehmen
Telekommunikations- und Netzwerkinfrastruktur in der digitalen Transformation von Unternehmen
Die digitale Transformation ist ein Schlüsselfaktor für moderne Unternehmen. Eine leistungsstarke Telekommunikations- und Netzwerkinfrastruktur bildet dabei das Rückgrat dieser Entwicklung. Digitale Transformation verändert Geschäftsmodelle, Arbeitsweisen und Kundenbeziehungen grundlegend. Unternehmen implementieren Technologien wie Cloud-Computing, künstliche Intelligenz (KI), Big Data und das Internet der Dinge (IoT), um Prozesse zu optimieren und neue Geschäftsfelder zu erschließen. All diese Technologien haben eines gemeinsam: Sie erford…
Huawai Technologies und Micromuse kooperieren
Huawai Technologies und Micromuse kooperieren
Micromuse, führender Anbieter von skalierbaren Software-Lösungen für Echtzeit-Business- und Service-Assurance, hat jetzt mitgeteilt, daß Huawei Technologies sich dem Micromuse Alliance Program angeschlossen hat. Der Anbieter von Netzwerk- und Telekommunikations-Equipment stattet seine Geräte und Komponenten ab sofort für die Nutzung mit der Netcool-Management-Suite von Micromuse aus. Als Teilnehmer am Micromuse Alliance Program wird Huawei seine Produkte so vorkonfigurieren, daß eine nahtlose Interoperabilität mit jedem von Netcool überwach…
Bild: Professionelle Telekommunikations- und Netzwerkinfrastruktur im privaten HausbauBild: Professionelle Telekommunikations- und Netzwerkinfrastruktur im privaten Hausbau
Professionelle Telekommunikations- und Netzwerkinfrastruktur im privaten Hausbau
Für private Bauherren, die ein modernes Haus errichten möchten, bildet die Telekommunikations- und Netzwerkinfrastruktur die Grundlage für ein vernetztes, zukunftssicheres und komfortables Zuhause. Im Zeitalter der Digitalisierung kommt der Telekommunikations- und Netzwerkinfrastruktur im privaten Wohnungsbau eine immer größere Bedeutung zu. Früher war es ausreichend, ein oder zwei Telefonanschlüsse in einem Haus zu haben und möglicherweise ein WLAN für die allgemeine Internetnutzung einzurichten. Doch moderne Haushalte verlangen weit mehr: …
Russischer Provider entscheidet sich für Netcool-Suite
Russischer Provider entscheidet sich für Netcool-Suite
Der führende russische Telekommunikations-Anbieter OAD Uralsvyazinform hat jetzt die Einführung der Netcool-Suite von Micromuse abgeschlossen. Die Management-Software wird als zentrale Plattform für das Busisness Service Management und das Security Monitoring eingesetzt. Das Unternehmen wird damit die eigene IT-Infrastruktur und das Speicherzentrum überwachen und steuern, das zusammen mit der Implementierung einer E-Business-ERP-Suite von Oracle aufgebaut wurde. Die Netcool-Suite von Micromuse erlaubt die ständige Überwachung der IT-Systeme…
Sie lesen gerade: Telekommunikations-Infrastruktur besser gegen Katastrophen schützen!