(openPR) Diplom-Psychologin von ElitePartner.de über das erste Kennenlernen / Topthemen und Tabuthemen
Hamburg, 22. Februar 2007 – Aller Anfang ist schwer. Vor allem, wenn wir jemandem gegenüber stehen, der uns interessiert. Sogar eloquente und geistreiche Menschen können sich in dieser Situation in einen Konversationsanfänger verwandeln und vergeblich nach einem Gesprächsthema suchen. Oder umgekehrt: Man sprudelt über, hört sich Intimitäten und unzusammenhängende Dinge äußern. Keine Frage: Einfach ist das Kennenlernen nicht. ElitePartner.de-Psychologin Lisa Fischbach gibt Tipps für die erste Unterhaltung.
1. Form ist wichtiger als Inhalt
Welche Themen eignen sich für eine erfolgreiche Gesprächseröffnung? „Reden Sie anfangs ruhig über Unverfängliches wie das Wetter“, rät Single-Coach Lisa Fischbach von ElitePartner.de. „Auch damit können Sie einiges über Ihr Gegenüber herausfinden. Gerade zu Beginn eines Gespräches sind die Inhalte eher zweitrangig. Der erste Eindruck entsteht zu 93 Prozent aus Gestik, Mimik, Stimme und Körperhaltung.”
Zerbrechen Sie sich also nicht den Kopf über originelle Einstiegsthemen - wählen Sie etwas Alltägliches. Die erste Phase eines Gesprächs dient vor allem dazu, die Ausstrahlung Ihres Gegenübers wahrzunehmen und zu spüren, ob Sympathie vorhanden ist. Nicht das Gesagte zählt, sondern der Gesamteindruck: Wie kommunizieren seine Augen, wie ist seine Stimme, seine Art zu sprechen?
2. Konversation oder Geplauder
Ob und in welchem Maße beim Gesprächseinstieg die Etikette gewahrt werden sollte, hängt davon ab, wo Sie sich befinden. Sicherlich geht man auf einer Ausstellung anders auf jemanden zu als im Szene-Café. Auch der Gebrauch von „Du“ oder „Sie“ ist abhängig von Typ, Alter und Anlass. „Duzen oder siezen - das ist eine Frage des Geschmacks“, so die Diplom-Psychologin. „Sich zum Duzen zu überwinden, macht wenig Sinn. Das wirkt nicht authentisch und Ihr Gegenüber nimmt das meist sofort wahr. Wählen Sie die Anrede, mit der Sie sich wohl fühlen.“
3. Bleiben Sie natürlich
Auch wenn Ihr Herz bis zum Hals klopft: Achten Sie nicht auf jede Ihrer Bewegungen und bleiben Sie ganz Sie selbst. „Halten Sie mit Ihrem Gegenüber Augenkontakt, aber starren Sie nicht“, rät Lisa Fischbach von ElitePartner.de. „Lächeln Sie von Zeit zu Zeit. So erzielen Sie eine sympathische und selbstbewusste Wirkung.“
4. Topthemen
Sie möchten etwas über den Anderen herausfinden? Dann stellen Sie Fragen zu seinen Interessen und Hobbys. Und natürlich dürfen und sollten Sie etwas über sich erzählen. Aber gehen Sie noch nicht zu sehr ins Private. „Geben Sie sich nicht verschlossen, aber verraten Sie nicht gleich all Ihre Geheimnisse. Allzu Privates bleibt vorerst tabu“, so Fischbach. „Stellen Sie Ihrem Gegenüber Fragen und lassen ihn reden. Wichtig ist es, ein ausgeglichenes Maß zwischen Selbstkundgabe und Interesse zu finden. Zu ausgeprägte Fragerei wirkt schnell wie ein Verhör, nur von sich zu erzählen, signalisiert Desinteresse.“
5. Zentrum der Aufmerksamkeit
Über was Sie auch reden: Zuhören ist für den erfolgreichen Gesprächsverlauf unerlässlich. „Geben Sie Ihrem Gegenüber das Gefühl, das er Ihnen wichtig ist und schenken Sie ihm Ihre Aufmerksamkeit“, so Single-Coach Fischbach. „Komplimente kommen immer gut an, vor allem wenn sie individuell auf die andere Person zugeschnitten sind. Loben Sie beispielsweise Outfit, Humor oder Sachkenntnis Ihres Gegenübers, indem Sie spezielle Aspekte herausstreichen. Anstatt von schönem Schmuck zu sprechen, werden Sie individuell: "Hübsche Kette, passt sehr gut zu Ihrer Bluse."
6. Bitte nicht!
Übrigens: Themen wie Ex-Partner, Gewichtsprobleme, Sternzeichen oder Computerthemen gelten als „Gesprächssünden“ beim Kennenlernen. Auch Jammern über das Single-Dasein kann die Stimmung belasten und eher Bedürftigkeit als Lebenslust vermitteln.
Ansprechpartnerinnen:
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