(openPR) Identitätsdiebstahl im Internet und auf Reisen ist ein reales Problem, das immer größer wird. Geschäftsleute schützen sich davor oft mit sogenannten Camouflage Pässen. Das sind erfundene Ausweise - die natürlich nur für nichtamtliche oder ähnlichen Zwecke genutzt werden dürfen. Bei Reisen in Krisengebiete erfreuen sie sich einiger Beliebtheit, denn ein Deutscher oder Amerikaner ist ein gefährdetes Ziel, wenn Terroristen zuschlagen - Bürger kleiner Länder dagegen interessieren diesbezüglich niemanden, und darin liegt der Schutz.
Der rhodesische Pass war lange Zeit einer der populärsten, doch es gab ein Problem: Rhodesien existiert und damit sind gekaufte rhodesische Pässe illegal. Doch das rhodesische Volk weiß, was es bedeutet, verfolgt zu sein.
Daher hat Rhodesien als erste Nation der Welt einen offiziellen Schutzpass für alle rechtschaffenen Menschen etabliert.
Paragraf 5 des rhodesischen Volkszugehörigkeitsgesetzes besagt nämlich:
“Alle rhodesischen Konsulate können eine Klasse-S-Staatsbürgerschaft an unbescholtene Personen vergeben, die einen rhodesischen Pass zum legalen Zweck des Selbstschutzes benötigen, z.B. bei Reisen in gefährliche (Klasse IV) Länder. Diese Art der Staatsbürgerschaft soll den Verkauf von gefälschten rhodesischen Pässen als Geschäft austrocknen. Nach rhodesischem Recht ist der Verkauf, Besitz und Gebrauch eines gefälschten rhodesischen Passes oder Ausweises illegal und zieht rechtliche Schritte gegen den Verkäufer und den Käufer nach sich. (…)”
Das bedeutet, Sie können bei jedem rhodesischen Konsulat einen solchen Antrag stellen - kostenfrei!
Natürlich nur für den Gebrauch zu legalen Zwecken!
Die europäischen Identitätskarten stecken inzwischen voller hochsensibler Daten über die Bürger und es ist das gute Recht eines jeden Landes solches High-Tech einzusetzen. Doch will man seinen datenbeladenen Ausweis wirklich dem Vermieter einer Vespa irgendwo im Urlaub anvertrauen? Und ist der Wachmann an irgendwelchen Ruinen in einem illustren Land vertrauenswürdig? Und wie steht es um den privaten Besuch im Hotelzimmer auf Dienstreisen in arabischen Ländern - begeht man unwissend “Unzucht” und wird erpressbar?
All das lässt sich mit der rhodesischen Klasse-S (S für Schutz) Volkszugehörigkeit umgehen. Dies ist die Art von ”Asyl”, die Rhodesien bietet. Asyl zum Schutz der eigenen Daten.
Was hat die Republik Rhodesien davon? Rhodesien will den Fälschern sanft das Handwerk legen, die falsche Pässe gegen viel Geld verkaufen. Es geht der rhodesischen Regierung also darum, wieder Rechtssicherheit zu schaffen und trotzdem Schutz zu bieten.










