(openPR) Die digitale Kassenbon-Lösung von Leaf ermöglicht es stationären Händler*innen nachhaltiger zu sein und Kosten zu sparen
[Berlin, 16. Juni, 2021] 2021 war bisher kein einfaches Jahr für den Berliner Einzelhandel und die Gastronomie. Neben der anhaltenden Corona-Pandemie müssen sich Ladenbesitzer*innen nun endgültig mit der seit Anfang des Jahres geltenden Belegausgabe-Pflicht auseinandersetzen. Laut dieser muss für jede Transaktion ein Kassenzettel ausgestellt und den Kund*innen zur Verfügung gestellt werden. Ein Problem für Händler und die Umwelt, das sich mit der TSE-Verordnung (Technische Sicherheitseinrichtung) noch verschlimmert hat. Ungefähr 12 cm länger sind die regelkonformen Kassenbons jetzt. Forscher rechnen damit, dass durch die neue Bonpflicht und die TSE-Verordnung bis zu 5,7 Millionen Kilogramm zusätzlicher Müll aus Kassenpapier entsteht.
Ein Problem, welches das Berliner Startup Leaf seit Februar 2020 mit einer digitalen Kassenbon-Lösung angeht. Zwar muss allen Kund*innen bei jeder Transaktion ein Kassenbon zur Verfügung gestellt werden, jedoch muss dieser Bon laut Gesetz nicht in Papierform ausgestellt werden, sondern kann genauso in digitaler Form ausgegeben werden.
Genau hier setzt das Team rund um die Gründer Mitul Jain, Chris Kane und Cristian Martín Peláez an! Über einen QR-Code können alle Kund*innen ihren Kassenbeleg ganz einfach mit der normalen Kamera ihres Smartphones scannen und ihn dann im Browser öffnen. Das alles ganz ohne zusätzliche App oder Hardware.
Durch diese einfache Integration haben Händler*innen die Möglichkeit schnell und einfach auf digitale Kassenbons umzustellen und somit gerade für kleine Unternehmen erhebliche Mehrkosten für Papier, Druck und Entsorgung der liegengebliebenen Bons zu sparen.
Das junge Unternehmen verbucht bereits erste Erfolge und konnte alleine im ersten Geschäftsjahr, welches durch die Pandemie stark eingeschränkt war, dank digitaler Bons schon über 500.000 Belege aus Papier (über 130 km) einsparen.
Welche positiven Auswirkungen das auf die Umwelt hat, zeigen folgende Zahlen. Ressourcen, die Leaf mit ihrer digitalen Kassenbon-Lösung sparen konnte, umfassen:
- Co2: 1250 Kg
- Abfall: 290 Kg
- Wasser: 71.425 Liter
- Bäume: 8,93
Ein Einsatz, der jetzt mit dem Green Buddy Award belohnt wird. In der Kategorie "Abfallvermeidung - Reduce, Reuse und Recycle" überzeugte das Berliner Startup die Jury und kann sich somit über einen individuellen Buddy Bären und ein Preisgeld von 2.000,- Euro freuen. Diese Anerkennung motiviert die das junge Team so weiterzumachen. Über 1 Millionen Kassenbons aus Papier sollen laut Geschäftsführer Mitul Jain bis zum Ende des Jahres durch die "Leaf-Bons" eingespart werden.
Über Leaf
Leaf hilft Offline-Geschäften anhand eines digitalen Kassenbons ein besseres Verständnis ihrer Kunden zu erlangen und dadurch Kundenbindungen zu optimieren, um mit den großen Online-Händlern im Wettbewerb zu bleiben und gleichzeitig auch noch nachhaltiger und ressourcensparender zu arbeiten.
Über den Green Buddy Award
Seit 2011 vergibt das Bezirksamt Berlin Tempelhof-Schöneberg den Green Buddy Award. Er geht an Unternehmen, Initiativen oder Einzelpersonen, die mit ihren Projekten Umwelt und Lebensqualität positiv beeinflussen.
Über die Belegpflicht / TSE Verordnung
Mit dem Inkrafttreten der Kassen Sicherungsverordnung (KassenSichV ) am 1. Januar 2020 gilt auch die Belegausgabe Pflicht. Diese besagt, dass dem Kunden „in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang mit dem Geschäftsvorfall“ ein Beleg zur Verfügung zu stellen ist.
Hinzu kam 2020 die Einführung einer technischen Sicherheitseinrichtung (TSE), die als das Kernstück der KassenSichV und der gesamten Fiskalisierung gesehen werden kann.
Die TSE wird als zusätzliche Hardware an das Kassensystem angeschlossen. Sie muss durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifiziert sein. Durch die zusätzlichen Informationen auf dem Kassenbon, wird dieser um ca. 12 cm länger.















