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Krankenhäuser sicher öffnen – egal was kommt.

10.06.202115:23 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Ein Besuch im Krankenhaus wird in Zukunft komplett anders ablaufen – digital unterstützt und besser für Besucher, Patienten und Krankenhauspersonal. 

Der deutsche Marktführer für Krankenhaus-Besuchsmanagementsysteme hat in Zusammenarbeit mit dem innovativen Zutrittsschleusenhersteller Wanzl eine komplett neue Lösung für Krankenhäuser entwickelt. Auf der Digital Health Messe DMEA präsentiert PLANFOX erstmals den ersten Praxiseinsatz des deutschlandweit einmaligen Zugangssystems.

Für Patienten sind Besuche von Familie und Freunden während ihres Krankenhausaufenthaltes sehr wichtig. Die tägliche Besucherzahl im Krankenhaus ist um ein Vielfaches höher als die Neuaufnahme von stationären Patienten. Für das Krankenhauspersonal ist der zeitliche und organisatorische Aufwand die Tagesbesucher und Ambulanzpatienten zu bewältigen enorm. Warteschlangen sind in Stoßzeiten nicht vermeidbar. Viele Tagesgäste benötigen im Krankenhaus zudem zusätzliche Unterstützung, die richtigen Wege und Anlaufstellen zu finden. Gleichzeitig ist es diese Vielzahl von Besuchern, die sich täglich ein Bild vom Krankenhaus und seinen Leistungen machen und so das Image eines Krankenhauses wesentlich beeinflussen. Nicht selten sind Patienten vor der Wahl des Krankenhauses dort bereits Besucher gewesen. 

Der auf Healthcare spezialisierte Augsburger Software-Anbieter PLANFOX hat zusammen mit dem Hersteller von Zugangsschleusen, der Firma Wanzl, eine neue Einlass-Lösung für Krankenhausbesucher entwickelt. Der Besuch im Krankenhaus wird zukünftig für alle Beteiligten einfacher und effizienter. Auch pandemiebedingte Besuchsverbote oder lange Wartezeiten im Eingangsbereich kann das neue integrierte System minimieren. 

Besucher und Ambulanzpatienten registrieren sich entweder online bequem von zu Hause oder auch erst vor Ort via Handy. Anmelde-Terminals im Krankenhaus Eingangsbereich in Kombination mit Self-check-in Schleusen, wie man sie beispielsweise von Flughäfen kennt, gewähren schnellen, automatischen Zugang und weisen über Displays den Weg. Schließlich kann der stationäre Patient selbstbestimmt über ein Patientenportal seine Familie und Freunde informieren und einen passenden Zeitpunkt für Besucher auswählen. Das ist möglich, da das Besuchsmanagement in das Krankenhaus-Informationssystem (KIS) eingebunden werden kann. Das Krankenhauspersonal im Eingangsbereich sowie auf den Stationen der Kliniken wird von geforderten Dokumentationspflichten- und Organisationsaufwand entlastet, der Datenschutz wird durch digitale Prozesse gewährleistet und Auswertungen der Personenflüsse zur Optimierung des Personaleinsatzes sind jederzeit möglich. Zugleich erhöht sich die Sicherheit für Patienten und Personal, da der Zugang ins Krankenhaus kontrolliert verläuft. 

 

Erster erfolgreicher Praxiseinsatz. 

In Zusammenarbeit mit dem Spezialisten für Zutrittsschleusen, der Firma Wanzl, installierte PLANFOX ein umfassendes Zutrittssystem an den Hessing Kliniken – das erste seiner Art in Deutschland. Registrierte Besucher bekommen einen digitalen QR-Code. Im Eingangsbereich des Krankenhauses öffnet sich durch Einscannen des QR-Codes die automatische Sicherheitsschleuse: Das Galaxy Gate Protect überprüft zusätzlich mittels Sensoren vor dem Zutritt automatisch Körpertemperatur, Handdesinfektion und die Einhaltung der Maskenpflicht.

Thilo Bausback, wirtschaftlicher und strategischer Leiter für die orthopädischen Fachkliniken der Hessing Stiftung Augsburg, berichtet: „Mit dem Galaxy Gate Protect haben wir eine Lösung gefunden, die unseren Mitarbeitern dabei hilft, ihre Kraft dort einzusetzen, wo sie am meisten gebraucht wird: nämlich bei der Versorgung der Patienten. Zusätzlich reduzieren wir das Ansteckungsrisiko und schaffen Vertrauen in unser Sicherheitskonzept bei Mitarbeitern, Besuchern und Patienten gleichermaßen.“ 

 

Weiterer Ausbau geplant.

Die Pandemie hat gezeigt, dass die Automatisierung von Gebäudezutritten in Kliniken viele Vorteile hat. Die Hessing Kliniken zählen jährlich bis zu 100.000 Kontakte. Daher wird bereits an der weiteren Digitalisierung der Ambulanz-Anmeldeprozesse von Patienten gearbeitet. Derzeit besuchen Patienten durchschnittlich bis zu dreimal die Klinik. Genauso oft melden sie sich am Empfang. Das ändert sich künftig. Bausback berichtet: „Nach der Erstaufnahme werden die Folgebesuche deutlich erleichtert. Alle Patienten bekommen eine eindeutig zuzuordnende Registrierung. Dadurch wird ein automatischer Fast-check-in möglich. Patienten authentifizieren sich am Eingang, zum Beispiel mit einem von uns ausgestellten QR-Code, und erhalten per Bildschirm die Mitteilung, sich direkt in ihren zugewiesenen Behandlungsbereich zu begeben. Der Gang zum Anmeldeschalter entfällt. So verschlanken wir Anmeldeprozesse. Auch die Verweildauer kann getrackt werden. Wir erkennen, welche Bereiche im Haus wann besonders ausgelastet sind. Mit der Auswertung dieser Daten lassen sich Wartezeiten merklich verkürzen und wir können gleichzeitig den Personaleinsatz optimieren.“

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