(openPR) Die Pandemie hat uns vor sichereren Büroräumen, Einrichtungsstilen und Arbeitsabläufen gewarnt. Heute sagen Experten voraus, dass flexible Büros aufgrund des jüngsten Trends an Popularität gewinnen werden.
In den letzten zehn Jahren hat das Activity-Based-Working (ABW)-Konzept, das es Büroangestellten ermöglicht, ihre individuelle Arbeitsumgebung je nach Tätigkeit flexibel zu wählen, mehr Anhänger als je zuvor gewonnen. Vor diesem Hintergrund sind Unternehmen weltweit dabei, starre Raumstrukturen aufzubrechen, stationäre Arbeitsplätze abzuschaffen und stattdessen vielfältige und kreative Arbeitsbereiche zu schaffen.
Die jüngste Corona-Krise hat deutlich gemacht, dass die funktionale Struktur traditioneller Büros längst überholt ist. Wenn sich die Art und Weise, wie Büroangestellte ihren Arbeitstag organisieren, ändert, müssen Räume und Umgebungen folgen.
In einer Zeit, in der Büros auf der ganzen Welt geschlossen werden mussten, hat das Home Office endlich volle Anerkennung gefunden. Viele Arbeitgeber erkennen erst jetzt, dass Home-Offices eine brauchbare Alternative zu den traditionellen Büroarbeitsplätzen in Unternehmen sind.
Zugleich hat die Pandemie gezeigt, dass Großraumbüros in Zeiten der Ansteckung ein Risikofaktor sind. Moderne Großraumbüros können daher nicht die Lösung für eine gesundheitsfördernde, sichere Arbeitsumgebung der Zukunft sein.
Flexibilität
Die Corona-Krise wird die Art und Weise, wie wir unsere Büros nutzen, wahrscheinlich nachhaltig beeinflussen. Größere Unternehmen und Organisationen werden es in Zukunft vorziehen, den verfügbaren Platz auf mehrere kleinere Büros in verschiedenen Stadtteilen aufzuteilen, anstatt alles in einer riesigen Firmenzentrale zu konzentrieren. Kommerzielle Immobilieneigentümer in der Schweiz sind dem Trend bereits gefolgt und haben begonnen, ihre Mietflächen anzupassen, so dass Mieter, wenn sie zum Beispiel ein Büro in Genf mieten, die Büroflächen bereits nach dem heutigen Büroarbeitsmodell sehen werden.
In der Post-Corona-Ära wird der Fokus auf mehr Flexibilität am Arbeitsplatz liegen, um Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, ab und zu von zu Hause aus zu arbeiten. Daher könnte der Trend zu Serviced Offices und Business Centern in Zukunft zunehmen.
Tausende von Unternehmen weltweit stehen vor der Herausforderung, Heim- und Büroarbeit in der Post-Corona-Ära unter einen Hut zu bringen. Inwieweit sollen Mitarbeiter in Zukunft von zu Hause aus arbeiten können, und inwieweit sollen sie dazu ermutigt werden?
Eine weitere Herausforderung wird sein, die frei werdenden Quadratmeter am Firmensitz zu nutzen und neu zu gestalten. In diesem Zusammenhang werden sich einige Unternehmen sicherlich eingestehen müssen, dass es am besten ist, auf die überflüssigen Büroflächen zu verzichten.
Aktivitätsbasiert
Ich glaube, das Wort "Großraumbüro" wird irgendwann aus unserem Sprachgebrauch verschwinden. Heutzutage denken die Menschen bei der Gestaltung von Büros mehr an das Geschäft. Schon vor dem Corona-Ausbruch ging der Trend zu flexibleren Arbeitsbedingungen und gelegentlicher Heimarbeit - dieser Trend wird sich nun weltweit verstärken.
Dieses Szenario wird viele leere Schreibtische in Büros hinterlassen, und das ist weder klug noch hilfreich. Vor allem, wenn es keine Projektarbeitsplätze und andere dynamische Orte gibt, an denen Menschen zusammenkommen können.
Sie vermutet, dass die Corona-Krise die bereits beschlossene Entwicklung hin zu intelligenten, aktivitätsbasierten Arbeitsplätzen weiter vorantreiben wird.
Im Grunde geht es darum, die richtige Balance zu finden und zu wissen, welche Art von Büro den größten Mehrwert für Ihr Unternehmen bringt. Genießen Sie den regen Wissensaustausch, den Großraumbüros ausnutzen, oder ist Ihnen eine höhere Produktivität wichtig, die nur erreicht werden kann, wenn sich die Mitarbeiter in diesen Bereichen konzentrieren können?
Neue Gesundheitsrichtlinien
Letztendlich sind Gesundheit, Wohlbefinden und Komfort der Mitarbeiter - gemessen an Luftqualität, Sauberkeit, Tageslicht und persönlichem Freiraum - von größter Bedeutung. Diese Faktoren werden bestimmen, wie Unternehmen ihre Büroräume in Zukunft nutzen und gestalten.
Viele Büroanbieter haben bereits vor der Wiedereröffnung große Veränderungen vorgenommen, um die physische Sicherheit und das psychische Wohlbefinden ihrer Mieter zu gewährleisten. So haben sie beispielsweise Desk-Sharing und Hot Desking aus ihrem Portfolio gestrichen, um das Risiko einer Ansteckung am Arbeitsplatz zu begrenzen.
Die Art und Weise, wie die Bürogestaltung die Ära der Zellenbüros und später das Zeitalter des offenen Büros verschoben hat, nimmt zu









