(openPR) Langfristige Stromlieferverträge (PPAs) sind noch immer ein junges Vermarktungsinstrument für erneuerbare Energien in Deutschland. Doch die Weichen für eine baldige Marktdurchdringung sind gestellt. Das haben die vergangenen zwei Jahre gezeigt. Ganz wesentlich erscheint dabei der vorherrschende Konsens darüber, dass langfristige Stromabnahmeverträge ein wichtiges Instrument zur Erreichung der Energiewende- und Klimaschutzziele darstellen. Die Frage, ob (Corporate) PPAs nur ein Hype sind, stellt sich in dieser Form nicht mehr. In 2021 und den Folgejahren wird vielmehr das „Wie“ entscheidend sein.
In der jetzt erschienenen Sonderveröffentlichung von EUWID Neue Energie mit dem Titel „PPA und die neue Architektur der Energiewende“ geht es genau um diese Frage: Wie kann der Markthochlauf gelingen? Der neue Report ist in vier Kapitel gegliedert:
Kapitel 1: Der (neue) Markt
Im ersten Kapitel „Der (neue) Markt“ stellen wir die „Marktoffensive Erneuerbare Energien“ vor, die die Deutsche Energie-Agentur (dena), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und die Klimaschutz-Unternehmen e.V. Ende 2020 an den Start gebracht haben. Erklärtes Ziel ist dabei der Aufbau einer zentralen Plattform, um der Marktentwicklung und dem -hochlauf von Corporate PPAs in Schwung zu bringen. Wie das aus Sicht der dena gelingen kann, hat uns Tibor Fischer, Leiter Erneuerbare Energien und Innovationen in der Energiewende bei der dena, im Interview dargelegt.
Markthochlauf und die Rolle der Plattformökonomie
Wie wichtig eine Plattformstrategie gerade auch im Zusammenhang mit dem Durchbruch von PPAs ist, darauf weist Bernd Weidmann, Geschäftsführer der Online Plattform wind-turbine.com hin. Weidmann sieht eine B2B-Plattformwelle „unaufhaltsam auf uns zurollen“ und warnt: „Wer keine Strategie hat, verliert den Kundenzugang”. Auf wind-turbine.com ist Ende November ein neues Tool, ein PPA-Preisindex für Anlagenbetreiber, live gegangen. Wind-turbine.com stellt den PPA-Preisindex in Kooperation mit dem Schweizer PPA-Dienstleister Pexapark zur Verfügung. Die Plattform wird auf diesem Weg zunehmend zum Dreh- und Angelpunkt für Informationsbeschaffung, Matchmaking und die Entwicklung von PPAs.
Kapitel 2: PPA und EEG – Koexistenz oder Konkurrenz?
Im zweiten Kapitel widmen wir uns der Frage, ob die Post-EEG-Ära ein Hebel für das Geschäftsmodell PPA sein kann. Denn eine wichtige Randbedingung für die Marktentwicklung von PPAs wird der Umgang mit der für viele Erneuerbare-Energien-Anlagen endenden EEG-Förderung sein. Auf der Zielgeraden zur Post-EEG-Phase sind wichtige Weichen gestellt worden. Ein Entschließungsantrag, der gemeinsam mit der EEG-Novelle verabschiedet wurde, weist PPA eine wesentliche Rolle zu. Dieses Thema ist im Report aufgrund des Redaktionsschlusses noch nicht abschließend behandelt - und genau dafür ist der Zugang zu den im Online-Dossier hinterlegten aktuellen Berichten und Artikeln entscheidend. Käufer des Reports erhalten den Zugang zum Dossier für ein Jahr - ohne Abobindung.
Kapitel 3: PPA-Preisentwicklung
Schlüsselelement jedes langfristigen Stromabnahmevertrags ist der Preis – und damit für den Zubau erneuerbarer Energien ein nachfragegetriebener Mechanismus greifen kann, muss der Preis stimmen. Im dritten Kapitel werfen wir einen Blick auf die PPA Preistrends. Wir haben unter anderem mit Carlos Perez Linkenheil, Senior Expert und Product Owner Power Price Scenarios bei Energy Brainpool, gesprochen. Er hat für uns die PPA-Preisentwicklung im Jahr 2020 skizziert und erläutert, wie sich der Fair-Value – der für alle Seiten gerechte Preis – ermitteln lässt.
Kapitel 4: Wie robust zeigt sich der Markt in Zeiten von Covid-19?
Die Covid-19-Pandemie hat auch in der weltweiten Entwicklung von Corporate PPAs ihre Spuren hinterlassen hat und wir widmen ihr innerhalb des Reports im vierten Kapitel einen Sonderthemenbereich. Laut Analysen von BloombergNEF war aufgrund des Einflusses der Pandemie gerade am führenden US-Markt ein starker Rückgang zu verzeichnen, die Fundamentaldaten für ein PPA-Wachstum blieben aber robust. Eine spannende Frage, die die Corona-Krise aus rechtlicher Sicht aufgeworfen hat, haben wir im EUWID-Interview mit den Juristen Maximilian Uibeleisen und Simon Groneberg von Ashurst LLP, Frankfurt, diskutiert: Ist die Pandemie als Fall höherer Gewalt (force majeure) unter Power Purchase Agreements einzustufen?
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Der Report „PPA und die neue Architektur der Energiewende“ kann zusammen mit einem einjährigen Vollzugriff auf das fortlaufend aktualisierte PPA-Dossier von EUWID Neue Energie zum Preis von 49 € zzgl. MwSt. und Versandkosten bestellt werden.
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