(openPR) Mal ehrlich, wann haben Sie sich – vorausgesetzt, Sie gehen überhaupt in eine christliche Kirche – das letzte Mal Gedanken darüber gemacht, was Sie beim „Vater unser“ überhaupt beten? Läuft das nicht meistens automatisch, schablonenmäßig ab? Der festliegende Text, im Lauf der Zeit automatisch auswendig gelernt, ist ja wie eine Schablone – und so besteht ständig die Gefahr ihn wie eine Schablone zu gebrauchen: ohne jedes Mal neu darüber nachzudenken. Und wenn Kinder das „Vater unser“ lernen, ist man oft als Vater oder Mutter oder Lehrer froh, wenn sie es denn können.
Klaus J. Uhlmann, gelernter Pädagoge und im Schuldienst, hat seine Erfahrung mit Kindern und Beten aus 20 Jahren pädagogischer Arbeit in seiner Gemeinde benutzt, um ein Büchlein zu schreiben: Unser Vater – Jasmin erlebt ihr persönliches Vaterunser.
Darin geht es um Jasmin, 11 Jahre, die sich – unterstützt von ihrem Vater – nicht mit „Vater unser bla, bla, bla …“ zufrieden gibt, sondern sich ihre Gedanken macht, die nach Hintergründen sucht, die verstehen und begreifen will und dabei eine ganze Menge über Gott und dadurch auch über sich selbst erfährt.
Zugegeben, das Ganze geschieht aus einer kindlichen Perspektive, entspricht vielleicht nicht immer den Gedanken eines Erwachsenen, ist vielleicht auch nicht immer theologisch-wissenschaftlich fundiert. Aber es regt sicher dazu an, Gleiches zu tun, zu fragen, nachzudenken, sich auseinander zu setzen mit dem „Vater unser“ und Beten allgemein – auch und besonders Erwachsene.
www.unser-vater-unser.de












