(openPR) München im Mai 2021 – Der Mai 2021 wurde von der EU-Kommission zum „Europäischen Monat der Vielfalt“ erklärt. Dass Vielfalt in der Arbeitswelt viele Facetten hat, zeigt nicht nur die fortwährende Diskussion über Geschlechter- und Nationalitäten-Diversität, sondern auch die geringe Altersdiversität in der Belegschaft vieler etablierter Unternehmen: Nach einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ist das Gros der Erwerbstätigen in Deutschland zwischen 45 und 59 Jahre alt. Dem gegenüber stehen laut KFW rund 70.000 Startups mit hoch innovativen Geschäftsmodellen, Produkten oder Dienstleistungen und einem Altersdurchschnitt von 29,5 Jahren.
Angesichts der digitalen Herausforderungen in Wirtschaft und Gesellschaft, hätten wohl viele traditionelle Unternehmen gerne ein bisschen mehr Startup-Flair. Doch häufig sind die internen Prozesse nur schwer mit den agilen Strukturen neugegründeter Firmen zu vereinen, werden junge Berufstätige und ihre Ideen von traditionell gewachsenen Unternehmen als zu verspielt und selbstreferenziell abgefertigt. Oft sind es schlichtweg die unterschiedlichen Ausdrucksweisen und Lebenseinstellungen, die eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen den Generationen behindern. Wie also können die Alten die Innovationskraft der Jungen besser nutzen und die „Startup-Hipster“ vom Wissen der „Babyboomer“ profitieren?
Die Social Impact-Initiative JOINT GENERATIONS hat sich dem Thema Altersvielfalt im Zusammenhang mit den wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftspolitischen Herausforderungen angenommen. Das Credo: Die Zukunft ist Jung und Alt. „Wir haben Joint Generations ins Leben gerufen, um aktiv Lösungen für eine neue Arbeitswelt und Gesellschaftsform zu entwickeln, die von Diversität und Kollaboration geprägt ist“, erklärt Initiatorin Dr. Irène Kilubi. Dafür haben Kilubi und ihr Team eine Reihe digitaler und analoger Werkzeuge entwickelt: Neben der Online-Plattform www.jointgenerations.com, auf der sich Menschen über generationsübergreifende Zusammenarbeit in Arbeitsleben und Alltag austauschen und miteinander vernetzen können, werden derzeit zwei Apps entwickelt – eine Reverse Mentoring und eine Challenge-App. Ergänzend gibt es Workshops, Vorträge, Beratungen und Coachings zum Thema Generationen-Zusammenführung.
Programmbestandteil des „Europäischen Monats der Vielfalt“ sind zwei kostenfreie Online-Sessions von JOINT GENERATIONS, als Partner der Charta für Vielfalt e.V., unter dem Titel „New Work Generation – generationsübergreifendes Arbeiten mit Erfolgsgarantie“:
- Mittwoch, 26. Mai, 19 Uhr bis 20.30 Uhr: Barcamp Session, mit dem ExpertInnen-Team von JOINT GENERATIONS
- Donnerstag, 27. Mai, 19 Uhr bis 20.30 Uhr: Paneldiskussion, mit einer illustren Runde an SpeakerInnen, u.a. Roman Gaida, Head of Division EMEA, Mitsubishi Electric Europe, Amir Gdamsi, Deutschlands jüngster Jungunternehmer, Prof. Dr. Eleonore Soei-Winkels, Wirtschaftspsychologin FOM, Dina Brandt, Influencerin und Gründerin Millenials&Friends. Laudator ist Rüdiger Maas, Geschäftsführer des Instituts für Generationenforschung.
Nähere Infos und Anmeldung unter: https://bit.ly/3bkX50y











