(openPR) Wie wird die Pandemie die Wirtschaft verändern? Frau Dr. Anja Henke, Expertin für Unternehmenswachstum, beschreibt in vier möglichen Szenarien, wie die Corona-Krise die Wirtschaft umformen und unsere Zukunft bestimmen wird.
Die Wirtschaft ist die tragende Säule des Wohlstands. Eine zügige Erholung ist dringend notwendig, um die Folgen der Krise abzufedern. Doch viele Unternehmen waren schon lange vor der Krise krank. Daher braucht es nicht nur eine Erholung, sondern eine Reanimation.
Dieses White Paper beschreibt vier Zukunftsszenarien, die Lösungsräume aufzeigen und den Blick auf Handlungsbedarf lenken. Dem liegen zwei zentrale Basiskoordinaten zugrunde:
(1) Mentale Ausrichtung: Gefahren- versus Chancenorientierung. Dies beschreibt, inwieweit Unternehmen Chancen erkennen und damit überhaupt einer Realisierung zuführen können. Logischerweise markiert das den Grundstein für Erfolg oder Misserfolg.
(2) Fähigkeit zur Anpassung: Unbeweglichkeit versus Handlungsfähigkeit. Dies beschreibt die Fähigkeit der Unternehmen für Anpassung an sich wandelnde Umfelder. Gerade heute ist das ein entscheidender Erfolgsfaktor, da Tempo und Grad der Veränderung enorm hoch sind.
Daraus resultieren vier mögliche Szenarien und deren Konsequenzen für die Unternehmen und die deutsche Wirtschaft. Diese Darstellung ist bewusst zugespitzt, um den zu erwartenden Wandel plastisch aufzuzeigen.
Szenario 1: Resterampe – Chancenloser Niedergang durch „Weiter wie bisher“
Gefahrenorientiert und unbeweglich. Diese Unternehmen haben die Decke fest über den Kopf gezogen und warten auf bessere Zeiten. Am liebsten hätte man es so „wie früher“. Damit wird Bestehendes bewahrt, was durchaus gesteigerten Aktionismus auslösen kann, etwa Rabattschlachten und Verdrängungskämpfen. So entsteht ein negativer Kreislauf, der die mentale Ausrichtung bestätigt. Die Konsequenz: Passive Wertvernichtung.
Szenario 2: Ausgesaugt – Aktionismus ohne Weitblick mit untauglichen Strategien
Gefahrenorientiert und handlungsfähig. Wie Lemminge werden diese Unternehmen ins Verderben geführt. Hier herrschen Technokraten, in Finanzen und Effizienz bestens geschult. Sie sind laut und sichtbar und nehmen die Deutungshoheit der Wirtschaftswelt in Anspruch. Diese Mentalität des Besserwissens führt zu hektischem Aktionismus mit untauglichen Strategien. Die Konsequenz: Aktive Wertvernichtung.
Szenario 3: Abgehängt – Verhungern vor vollen Tellern durch Dampfplauderei
Chancenorientiert und unbeweglich. Hier herrscht ein merkwürdiges Paradoxon von „Ja sagen“ und „Nein tun“. Die Chancenorientierung tarnt das Unternehmen als vermeintlichen Vorreiter. Doch die Fähigkeit für die Umsetzung von neuen Strategien ist schwach. Unter dem Schleier des Bemühens gibt es viele Gespräche, doch nur wenig klare Entscheidungen oder Maßnahmen. Passivität und Paralyse greifen um sich. Die Konsequenz: Mittelmaß.
Szenario 4: Vorreiter – Gestalten der Zukunft durch Problemlösung und Innovation
Chancenorientiert und handlungsfähig. Mit klarer Zielausrichtung und hoher Ambition gestalten diese Unternehmen ihre eigene Zukunft. Sie sehen und nutzen Chancen, um immer wieder neue Geschäfte aufzubauen. Sie verschreiben sich dem Lernen wie auch der stetigen Weiterentwicklung. So entstehen lebendige Wachstumsprozesse, die von der Führung vorgedacht und den Mitarbeitern getragen sind. Die Konsequenz: Dauerhafter Mehrwert.
Handlungsbedarf für Wirtschaft und Unternehmen
Die vier Szenarien sind keine Neuentdeckung der Welt, sondern bereits mehr oder weniger sichtbare Realität. Dass Szenario 4 – Vorreiter für eine Reanimation der deutschen Wirtschaft nötig ist, wird aus den Folgen überdeutlich. Ebenso wird deutlich, wie eine solche Erneuerung für Wachstum und Wohlstand gelingen kann.
Die Umsetzung erfordert in den Unternehmen eine konzertierte Aktion auf den Ebenen von Mentalität, Strategie und Veränderung: Eine passende Mentalität („Growth Mindset“) zum Eröffnen von Chancen wählen, zukunftsweisende Strategien für Wachstum und Erneuerung entwickeln, Prozesse wie auch Kompetenzen für mehr Anpassungsfähigkeit aufbauen.
Die vier Szenarien geben jedem Unternehmen die Möglichkeit, sich zu verorten. Je nach aktueller Position lassen sich dann die passenden Maßnahmen ableiten, um die Segel in Richtung Szenario 4 – Vorreiter zu setzen. Die dafür erforderlichen Schritte sind machbar, auch ohne besondere Voraussetzungen oder unmittelbar hohe Investitionen. Das hilft jedem einzelnen Unternehmen und den Beschäftigten durch klare Perspektiven für die Zukunft. Das hilft den Führungskräften und stärkt deren Reputation. Das hilft den Standort und schafft die Voraussetzung für unser aller Wohlstand.
Wachstum und Wohlstand sind machbar
Die Entwicklung hin zu Szenario 4 – Vorreiter für eine Wirtschaft nach Corona ist realisierbar. Die Ausrichtung daraufhin ist im Kern eine Entscheidung der Führungsebenen. Die dafür erforderliche Haltung, ebenso wie die Prozesse und Kompetenzen, lassen sich entwickeln.
Das gesamte White Paper ist als Download verfügbar: www.carpeviam.com













