(openPR) Hatten Sie schon einmal eine Entzündung? Oder einer Ihrer Bekannten? Muss man immer gleich zum Arzt oder kann auch ein Hausmittel zuverlässige Hilfe sein?
Entzündungen haben verschiedene Gesichter: Sie zeigen sich je nach Ursache lokal begrenzt oder systemisch, akut oder still. Ein typisches Beispiel sind Gelenkentzündungen. Sind die Abwehrzellen aufgrund einer Entzündungsreaktion in den Gelenken aktiv, um Erreger oder Zelltrümmer aus Quetschungen oder bei Blutergüssen zu beseitigen, führt das zu den fünf klassischen Entzündungszeichen: Erwärmung, Rötung, Schmerz, Schwellung und schlechte Beweglichkeit. Gelenkentzündungen haben verschiedene Ursachen: Sie treten als Folge von Stürzen und Unfällen auf, bei Gelenkverschleiß (Arthrose), Gicht und bei Autoimmunerkrankungen. Außerdem können manche Infektionen wie die Borreliose oder Gefäßentzündungen zu Gelenkentzündungen führen. Heilpflanzen wie Arnikablüten, Beinwell, Weidenrinde, Campher und Brennnessel, um nur einige zu nennen, kommen hier zur Anwendung.
Seit Jahrtausenden verwendet die Menschheit auf allen Kontinenten und in allen Kulturen Kräuter und Heilpflanzen zur Behandlung vielfältiger Erkrankungen. Auch heute noch setzen nach Schätzung der WHO 80 % der Weltpopulation für einige, auch grundlegende Bereiche der Medizin, die Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) ein. Dies ist zum Teil der Tatsache geschuldet, dass die Heilpflanzen in der Natur kostenlos oder zu einem sehr geringen Preis verfügbar sind. Doch auch in den Industrienationen steigt die Nachfrage. In Deutschland machen zum Beispiel die rezeptfreien Phytopharmaka und Homöopathika immerhin 31 % des Umsatzes aus, mit steigender Tendenz. Auch erfreut sich das Thema "Heilpflanzen im eigenen Garten" zunehmender Popularität.
Im Bewusstsein großer Bevölkerungsteile wird die "chemische Keule" mittlerweile kritisch betrachtet. Anstatt mit hochwirksamen Medikamenten, die allerdings teilweise drastische Nebenwirkungen aufweisen können, eine Erkrankung anzugehen, wird ein schonender Umgang mit dem eigenen Körper bevorzugt.
Ein weiterer Grund für das zunehmende Interesse ist der ganzheitliche Ansatz der Phytotherapie. Es wird nicht nur ein einzelner Wirkstoff isoliert betrachtet, sondern das Extrakt entfaltet als Vielstoffgemisch erst in seiner Gesamtheit seine volle Wirkung. Hierbei wirken ätherische Öle, Bitter- und Gerbstoffe, Fettsäuren, Flavonoide, Harze und sogar Senfölverbindungen in einem großen Konzert zusammen.
Am beliebtesten und bekanntesten sind Teezubereitungen. Viele Hausmittel bei Entzündungen können darüber hinaus als Bad, Kompresse, Wickel oder Waschung eingesetzt werden. Daneben gibt es Heilpflanzen, deren Einsatz als Fertigarzneimittel besser als ein Hausmittel geeignet ist. Ein Beispiel hierfür ist die Teufelskralle, die etwa bei entzündlichen Gelenkbeschwerden eingesetzt wird. Eine Zubereitung als Tee ist zwar möglich, die Extrakte aus der Wurzel schmecken aber extrem bitter, was viele Menschen ablehnen. Daneben hat ein Fertigarzneimittel hier den Vorteil, dass in jeder Dosis die identische Wirkstoffmenge vorliegt. Dies ist ein wichtiger Punkt für den aufgeklärten Anwender der heutigen Zeit, denn er legt großen Wert auf den naturwissenschaftlichen Nachweis der Wirkung. Während die traditionelle Pflanzenheilkunde auf Erfahrungswerten aufbaut, legt die rationale Phytotherapie besonderes Augenmerk darauf, in klinischen Studien die Wirksamkeit nachzuweisen. Es werden dabei wie in der Pharmazie spezifische Krankheitsbilder und ihre Symptome definiert. EU-weit haben sich mittlerweile über 29.000 Heilpraktikern der Pflanzenheilkunde verschrieben, und die Krankenkasse würdigen den positiven Effekt der Phytotherapie ebenfalls.
All dies macht die sanfte Heilung populärer denn je. Hier wird neben der Linderung der Symptome auch die Abheilung ganzheitlich unterstützt. Dafür und auch zur Vorbeugung kennt die Apotheke der Natur viele hilfreiche Mittel, die sich einfach zubereiten und zu Hause anwenden lassen. Selbstverständlich muss beim Gebrauch achtsam abgewogen werden, wann ein Arzt angebrachter ist.
Der obige Text basiert zu großen Teilen auf Aussagen von Frau Dr. rer. medic. Nadine Berling. Sie hat Ökotrophologie studiert und in theoretischer Medizin an der medizinischen Fakultät der Charité – Universitätsmedizin Berlin promoviert. Sie ist zertifizierte Ernährungstherapeutin (VFED) mit Krankenkassenzulassung und Autorin zahlreicher Ratgeber. Gerne stellt sie Ihnen bei Bedarf einen Artikel zusammen und steht für Rückfragen zur Verfügung.
Sprechen Sie sie gerne an, direkt oder über uns als Verlag. Ihre Webseite lautet: https://berling-aumann.de/
Auf Youtube hat die Carstens - Stiftung Videos mit Dr. Berling veröffentlicht:
https://www.youtube.com/watch?v=aB9BTKZMkIE (Thema Reizdarm)
Mehr über Entzündungen und Frau Dr. Nadine Berling befindet sich auch auf dem Blog des FRANZIUS Verlages:
https://franziusblogpost.wordpress.com/2021/02/23/entzundungen-naturlich-behandeln-die-grune-taschenapotheke-von-dr-nadine-berling/












