(openPR) Der Stress mit dem Stress
Stress ist ein Dauerthema, sowohl im privaten, wie auch im beruflichen Umfeld. Gerade im Jahr 2020 wurde die Relevanz auf Grund der Covid 19 Pandemie immer deutlicher und zeigt den unzureichenden Umgang mit Stress auf.
Die Ursachen sind vielfältig und die folgen reichen von Bluthochdruck über Burnout zu psychosomatischen Erkrankungen, die schwerwiegende Folgen für die Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft haben. Kosten in Milliardenhöhe entstehen durch Arbeitsausfälle, die durch einen gesunden Umgang mit Stress vermieden werden können.
Dabei ist die gesunde Psyche sowohl im Privatleben wie auch im Arbeitsleben von grundlegender Bedeutung. Beide Lebensbereiche beeinflussen sich gegenseitig, sodass das psychische Wohl im Privatleben einen positiven Einfluss auf das Arbeitsleben hat. Fühlt man sich in seinem Arbeitsumfeld wohl, hat dies ebenso einen positiven Effekt auf das Leben zu Hause. Gerade deshalb sollte in allen Lebenslagen darauf geachtet werden, dass sich Geist und Körper im Einklang befinden.
Wie aber kommt es dazu, dass auch unabhängig von Covid 19 in den letzten Jahren die stressbedingten Erkrankungen nicht nur in Deutschland und Europa, sondern global stetig gesteigen sind? Erklärungsversuche sind vielschichtig und reichen von stetig steigender Erwartungshaltung bis hin zu der immer größer werdenden Informationsflut, bei der immer weniger eindeutig ist, welche Nachrichten richtig und welche falsch sind.
Was wäre jedoch, wenn wir mehr Verantwortung für dieses Thema übernehmen würden? Damit ist die Verantwortung eines jeden einzelnen gemeint, der über ein zu hohes Stress Pensum klagt. Es ist einfach den Stress externen Faktoren zuzuordnen wie der Arbeitsstelle, Kollegen oder den Kindern. Letztendlich führt dies jedoch nur dazu, dass man sich seiner Verantwortung entzieht und so die Kontrolle an äußere Faktoren abgibt. Die Umwelt oder sein Umfeld zu verändern ist ein sehr kühnes vorhaben und mit einem hohen Energieaufwand verbunden. Zudem ist der Ausgang ungewiss und nicht selten mit der Erkenntnis verbunden, dass sein Umfeld nur sehr schwierig oder gar nicht zu ändern ist.
Sehr viel einfacher ist es hingegen, sich selber mit Stress zu beschäftigen und volle Verantwortung zu übernehmen. Welche Dinge führen in meinem Leben zu Stress? Gibt es Lebensbereiche, die regelmäßig und planbar immer wieder zu unbehagen und erhöhtem Stress führen wie zum Beispiel das einhalten von fristgerechten Terminen? Wie genau äußert sich der Stress? Sind die Symptome gedanklicher Art wie Unruhe oder ständiges Kreisen um die gleichen Themen? Oder führt der Stress zu somatischen Veränderungen wie erhöhtem Puls und Blutdruck, regelmäßigen Schweißausbrüchen oder gar verändertem Appetit?
Sobald wir Ursache und Wirkung herausgefunden haben, können wir aktiv werden und bewusst etwas tun. Regelmäßig auftretende Stressfaktoren sollten zuerst analysiert und deaktiviert werden, weil diese langfristig eine hohe Potenz haben gesundheitsgefährdende Folgen zu haben. So kann es bereits helfen 15 Minuten täglich früher das Hau zu verlassen um den Stau zu umgehen oder 30 Minuten nach dem Arbeitstag Sport zu treiben, um abzuschalten und eine gesunde gedankliche Distanz zu seinem Privatleben zu schaffen.









